Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Archive for the ‘Frauenbefreiung’ Category

Über den kleinbürgerlichen Frauenkampf – Demobericht einer Aktivistin

Posted by rkjv - März 26, 2013

Am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag, fand, wie jedes Jahr, eine Demonstration statt, organisiert und aufgerufen wurde von den autonomen FrauenLesben Wien. Von der Auftaktkundgebung am Reumannplatz ging es mit der U-Bahn zur Zwischenkundgebung am Stephansplatz mit anschließendem Demozug vor das Rathaus. Die diesjährige Demonstration stand unter den Hauptlosungen: gegen Patriachat, Kapitalismus und imperialistische Kriege.

Diese Losungen die ja eigentlich schön und gut sein mögen, wurden umgesetzt in einen furchtbaren „gegen Männer“ Kampf. Den Rest des Beitrags lesen »

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Proletarischer Feminismus für den Kommunismus!

Posted by rkjv - März 12, 2013

8.MärzHamburgNachstehend dokumentieren wir den Demobericht des Rote Frauen Komitees Hamburg zum 8.März.   Ebenso findet ihr im Anschluss den Aufruf der Genossinnen der sich für eine klassenbewusste, antiimperialistische Position am internationalen Frauenkampftag einsetzt! (den Text, sowie weitere Fotos der Demo und Mobilisierung findet ihr auf  SoL*)

Wir, das Rote Frauenkomitee Hamburg, haben für den diesjährigen internationalen Frauenkampftag unter der Parole „Proletarischer Feminismus für den Kommunismus!“ mobilisiert. Teil der Mobilisierung waren Plakate und Flugblätter, sowie eine Info-Veranstaltung, die den proletarischen Feminismus thematisierten und erklärten. Zusätzlich wurde an einem zentralen Platz der Uni Hamburg ein Spray plaziert.

Die Demonstration fand unter widrigen Bedingung, in Bezug auf die Uhrzeit und die gewählte Route, statt und auch von dem schönen Wetter der letzten Tage war nichts mehr zu spüren. Trotzdem beteiligten sich etwa 60 Personen an unserem Block, der einen kämpferischen, fröhlichen und militanten Ausdruck hatte, den es unseres Wissens nach in Deutschland seit langem nicht mehr gab. So hinterließen wir nicht nur bei den Passantinnen und Passanten, sondern auch bei vielen lange Zeit Aktiven einen starken Eindruck. Parolen wie „Proletarischer Feminismus für den Kommunismus!“, „Für eine Frauenbewegung mit klassenbewusster Position, im Kommunismus erreichen wir unsere Emanzipation!“ und „Nur der Griff der Massen zum Gewehr schafft den Sozialismus her!“ verdeutlichten den proletarischen Charakter unseres Blocks. Mit der Parole „Ausbeutung abwählen? Das klappt nie! Boykott der Wahlen der Bourgeoisie!“ setzten wir ein erstes Zeichen gegen die in diesem Jahr stattfindenden Bundestagswahlen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nur Klassenbefreiung ist Frauenbefreiung! Denn wir wollen nicht „gleichberechtigt“ Unterdrückt werden!

Posted by rkjv - März 11, 2013

Folgendes Flugblatt verteilten wir auf der Demo am 8. März in Wien, dem internationalen Frauenkampftag:

International finden derzeit Kämpfe der ArbeiterInnenklasse und des VFrauolkes statt. Diese Kämpfe richten sich gegen all jene Strukturen, die der Imperialismus schafft: Die Zerstörung der Lebensgrundlage in abhängigen Ländern und die zunehmende Verschlechterung dieser in imperialistischen Ländern. In all diesen Kämpfen spielen Frauen eine wichtige Rolle. Sie nehmen nicht nur oftmals eine führende Funktion in diesen Kämpfen ein, sondern sie sind auch diejenigen, die an vorderster Front gegen dieses Ausbeutersystem kämpfen. Den Rest des Beitrags lesen »

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25. November: Tag gegen Gewalt an Frauen.

Posted by rkjv - November 25, 2012

„Wenn zwanzig Frauen mit ihren Holzstöcken vor der Tür stehen, dann haben alle Angst, sogar die Polizei und die Regierung.“ (Galubi Gang, Indien)

Arbeiterinnen sind international jener Teil der Gesellschaft, die von den Bedingungen, welche der Imperialismus schafft am stärksten unterdrückt und ausgebeutet werden. Arbeiterinnen sind neben Jugendlichen und MigrantInnen ein großer Teil der „Billigarbeitskräfte“. Sie arbeiten oft in Branchen, in denen die Arbeitsbedingungen schlecht sind und sie leicht durch andere Arbeitskräfte ersetzt werden können. Weiters sind Frauen einer Doppelbelastung ausgesetzt, d.h. sie müssen die Arbeit, Haushalt und Kindererziehung gleichzeitig schupfen, „nur dann ist die Frau eine gute Frau“, so wird es propagiert. Die Gewalt an Frauen ist ein Ausdruck der Unterdrückung innerhalb der Klassengesellschaft, die den Arbeiterinnen vermittelt, dass sie einen Dreck wert sind und man sie mit Füßen treten kann. Ordnen sich Frauen in der Arbeit nicht den Interessen des Chefs unter und nehmen nicht Verschlechterungen am Arbeitsplatz hin sind sie ihren Job los. Ordnen sie sich dem Mann zu Hause nicht unter gibt es Schläge, auch manchmal bis hin zum Tod. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sexismus und Arbeitshetze in der Gastronomie

Posted by rkjv - Juni 29, 2012

Wir führten ein Interview mit Ina, zu ihrer Lage als junge Frau im Gastgewerbe. Ihr Alltag bei der Arbeit ist gekennzeichnet durch Stress, hohen Druck, Sexismus und Arbeitshetze… Eine Situation die sich in diesem Gewerbe für viele junge Frauen speziell über die Sommermonate noch weiter verschärft.  [Das Interview wurde erstveröffentlicht im Roten Morgen Nr.37.]

Ina ist 19 Jahre alt, sie arbeitet als Kellnerin in einem Hotel.

Ina: […] Dort sind wir permanent unterbesetzt. Aufgrund des hohen Arbeitsducks gehen sich dann einige KollegInnen gegenseitig an die Gurgel, anstatt einfach zu sagen, dass wir mehr Personal brauchen. Dieser Arbeitstress ist darauf zurück zu führen, dass die Chefs innerhalb des Betriebes immer behaupten, dass zu wenig „Budget“ für neues Personal da sei, wohingegen schon oft von denselben Leuten stolz angepriesen worden ist, dass wir eines der Hotels sind, die den größten Nettoumsatz machen, was eigentlich nichts anderes ist als der Profit. Für kaputte Arbeitsgräte ist beispielsweise laut ihnen auch kein Geld da, damit provozieren sie zusätzlich Arbeitsunfälle – zu denen, die ohnehin schon passieren, durch den vorher erwähnten Arbeitsdruck. Aber Hauptsache der Profit stimmt.

RM (Roter Morgen): Wie würdest du das Geschlechterverhältnis in der Gastronomie und speziell bei euch im Betrieb einschätzen?

Ina: Naja, für mich ist das ganz klar. Es arbeiten Großteils Frauen in der Gastro und dasselbe gilt auch für den Betrieb in dem wir arbeiten.

RM: Hast du vielleicht eine Idee woran das liegen könnte?

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Klassenbefreiung ist Frauenbefreiung!

Posted by rkjv - März 2, 2012

Folgender Artikel wurde für den 8.März, den internationalen Frauenkampftag, vom RKJV und KomAk-ml gemeinsam als Flugblatt herausgegeben:

In einer Klassengesellschaft bedeutet Gleichberechtigung gleichberechtigt unterdrückt zu werden:

Klassenbefreiung ist Frauenbefreiung!

Als Arbeiter/innen werden wir im Kapitalismus unterdrückt und ausgebeutet, als Frauen der unterdrückten Klassen werden wir jedoch besonders unterdrückt und ausgebeutet – nicht nur von der herrschenden Kapitalistenklasse, wir sollen durch patriarchale Strukturen auch innerhalb unserer Klasse gespalten, geschwächt und zusätzlich unterdrückt werden!

Als Arbeiterinnen gehören wir zum schlechter gestellten Teil der Arbeiter/innenklasse. Die Mehrheit der arbeitenden Frauen ist dazu gezwungen Billiglohnjobs zu machen, Teilzeitarbeiten anzunehmen – die Branchen, in denen Frauen am stärksten vertreten sind, sind schlecht bezahlt und allzu oft sehr unsichere, „flexible“ Arbeitsplätze. In den meisten Berufen, in welche Mädchen und Frauen systematisch gedrängt werden, ist wenig Qualifikation erforderlich, wo Arbeiterinnen leicht ersetzbar sind und ihr Wert (den wir im Rahmen der kapitalistischen Logik als Arbeitskräfte alle haben) gedrückt wird. Sie stehen in verschärfter Konkurrenz zueinander und zu anderen, schlechter gestellten Teilen der Arbeiter/innenklasse, wie Jugendliche und Migrant/innen. Wobei Migrantinnen aufgrund ihrer doppelten Benachteiligung nicht selten noch mieseren Bedingungen im Lohnsystem ausgesetzt sind.

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Frauenkampf und die nepalesische Revolution

Posted by rkjv - März 14, 2011

Seit 1996 fand in Nepal ein von der KP Nepals (Maoistisch) – heute Vereinigte Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) [UCPN(M)]- geführter Volkskrieg statt. Eine der zentralen Fragen in diesem Befreiungskrieg, war auch der Kampf der Frauen um Emanzipation. Seit einigen Jahren nun hat die UCPN(M) die Waffen niedergelegt um eine einstweilen friedliche Übergangsperiode einzuleiten (wobei dieser Prozess innerhalb der Partei heftig umstritten ist). Nachstehend dokumentieren wir ein interessantes Videointerview (in Englisch!)  mit Sahm Janagharti, der Vorsitzenden des Gesamtnepalesischen Frauenverbands, in dem sie über Fortschritte, Schwierigkeiten und die nächsten Aufgaben im Kampf um Frauenemanziptaion in Nepal spricht:

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Ohne die Befreiung des Proletariats als Klasse – Keine Befreiung der proletarischen Frauen!

Posted by rkjv - März 7, 2011

Heute vor 100 Jahren wurde der Internationale Frauenkampftag, von der revolutionären Kommunistin Clara Zetkin ausgerufen. Diese hundert Jahre, haben uns die Notwendigkeit der revolutionären Linie im Frauenkampf bewiesen:

OHNE DIE BEFREIUNG DES PROLETARIATS ALS KLASSE – KEINE BEFREIUNG DER PROLETARISCHEN FRAUEN!

Seit Jahrtausenden, genauer gesagt, seit der Entstehung von Klassen in der Gesellschaft, kämpfen Frauen gegen ihre Ausbeutung und Unterdrückung. Ob als Sklavin in der Sklavenhalterschaft, als Leibeigene im Feudalismus, oder als Proletarierin im Kapitalismus. Gegen Ausbeutung und Unterdrückung kämpften und kämpfen heute die untersten Schichten als Angehörige und Angehöriger ihrer gemeinsamen Klasse.

„DIE FRAUEN SIND EBENSO WIE DIE MÄNNER REAKTIONÄR, ZENTRISTISCH ODER REVOLUTIONÄR. FOLGLICH KÖNNEN SIE NICHT ZUSAMMEN DIE GLEICHE SCHLACHT SCHLAGEN. IM GEGENWÄRTIGEN MENSCHLICHEN PANORAMA UNTERSCHEIDET DIE KLASSE DIE MENSCHEN MEHR ALS DAS GESCHLECHT.“ J. C. Mariátegui

DIE INTERESSEN DER BÜRGERLICHEN FRAU UND DIE DER PROLETARISCHEN FRAU SIND EINANDER ENTGEGENGESETZT, GENAUSO WIE SICH DIE KLASSE DES BÜRGERTUMS UND DIE KLASSE DER ARBEITERINNEN IN EINEM PERMANENTEN WIDERSPRUCH BZW. KLASSENKAMPF BEFINDEN.

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100 Jahre Internationaler Frauenkampftag – Aufruf

Posted by rkjv - März 5, 2011

Wir dokumentieren den Aufruf des Demobündnisses zum 8. März 2011 (Demotermin siehe oben)

100 Jahre Internationaler Frauenkampftag

Mit der heutigen Demonstration knüpfen wir an, an 100 Jahre Frauenkampftag.

In Wien fand am 19.März 1911 die erste große Demonstration für Frauenrechte statt, 20.000, mehrheitlich Frauen, Arbeiterinnen gingen gemeinsam auf die Straße. Doch die Geschichte des Frauenwiderstands hat schon lange vorher begonnen, seit es Herrschaft über Frauen gibt, leisten Frauen vielfältigen Widerstand.

Wir beziehen uns auf Frauenwiderstandsgeschichte, erkennen die Unterdrückungsverhältnisse und machen sie sichtbar, verteidigen das Erkämpfte und führen den Kampf für internationale Frauenbefreiung in Verbundenheit mit allen Frauen der Welt.

Wenn wir als Feministinnen für Frauenbefreiung kämpfen, organisieren wir uns gegen die HERRschaft von Patriarchat, Kapitalismus und Rassismus, begreifen und bekämpfen die Gesamtheit der Verhältnisse. Solange eine dieser Unterdrückungsformen weiterhin besteht, kann keine von uns wirklich frei sein.

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Die (klein)bürgerliche Familie ist der wahre Hort des Terrors! Kampf gegen Gewalt an Frauen.

Posted by rkjv - November 24, 2010

„Ich weiß nicht, ob meine Geschichte wirklich passt für diese Thema, denn so richtig verprügelt hat mich ja mein Exmann nicht.“  Marlene wurde von ihrem damaligen Mann an den Haaren durch die Wohnung gezerrt und bekam öfters den einen oder anderen Schlag ab. Warum aber denkt Marlene, es wurde ihr keine Gewalt angetan? Marlene ist eine junge Arbeiterin, 25 Jahre alt und alleinerziehende Mutter, nachstehender Artikel entstand nach einem Gespräch mit ihr.

Vor etwa 3 Jahren gelang ihr der Ausbruch aus einer klassischen patriarchalen Familie.  Damals setzte sie einen entscheidenden Schritt, um ihren eigenen Vorstellungen über Familie und vor allem den bürgerlichen Anforderungen an eine Arbeiterin, den Kampf anzusagen. Und zu kämpfen hatte und hat sie. Was auch nicht weiter verwunderlich ist, wird ihr doch täglich aufs neue gesagt und deutlich gezeigt, was sie ist und wie sie zu sein hat. Die Arbeiterin bedeutet in der kapitalistischen Gesellschaft eine billige Arbeitskraft. Sie erfährt durch die Gesellschaft, dass sie als Arbeiterin nichts wert ist und jederzeit ersetzt werden kann. Sie bekommt einen scheiß Lohn und wenn sie sich nicht anständig unterwirft, dann fliegt sie raus. So wird der Arbeiterin auch gesagt, sie müsse sich ihrem Mann unterwerfen und wenn es sein muss, einfach alles ertragen.

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