Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Archive for März 2011

Solidarität mit dem Befreiungskampf in Indien!

Posted by rkjv - März 29, 2011

ACHTUNG! Kundgebung am 7.4. wurde verlegt! Neuer Ort:

Donnerstag 7. April 2011, Wien, 17:00 – 20 Uhr, Kärntner Str. / Ecke Kärntner Ring (gegenüber Oper) – indische Botschaft

Seit den 60er Jahren gibt es in Indien große Kämpfe, getragen vor allem von Millionen UreinwohnerInnen (Adivasis), gegen Unterdrückung ihrer Stämme und Kulturen, gegen die Zerstörung ihres Lebensraums und gegen die indische Staatsmacht, die ihnen jedes Existenzrecht abspricht und ihnen keinerlei positive Perspektive geben kann. Ende der 90er Jahre und um die Jahrtausendwende, nahmen diese Kämpfe (auch unter dem Einfluss der erfolgreichen Entwicklung der Revolution in Nepal) neuen Aufschwung. 2004 gründeten schließlich mehrere in der Adivasi- und Volksbewegung aktive Organisationen eine gemeinsame Partei – die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch). Das war ein wichtiger Schritt für diese Bewegungen, denn seither nimmt der Befreiungskampf der indischen Völker immer größeren Aufschwung und entwickelt sich noch stärker als zuvor.

Die indische Staatsmacht kann aber eine Millionenbewegung der Kastenlosen, Jugendlichen, Frauen, ArbeiterInnen, Dalits („Unberührbaren“), usw. nicht einfach akzeptieren. Denn die Regierung dient vor allem den Interessen großer Konzerne aus der EU und den USA, denen sie billige Rohstoffe, Arbeitskräfte und Investitionsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Darüber hinaus gibt es Pläne, in den Adivasigebieten eine der größten Atomkraftwerksanlagen der Welt zu bauen. Der Befreiungskampf der Völker Indiens macht diesen Projekten einen Strich durch die Rechnung, weshalb die Regierung mit blutigem Terror, Armeeeinsätzen, Völkermord, Vertreibungen, Vergewaltigungen, usw. dagegen vorgeht. Dennoch entwickelt sich der Befreiungskampf, bzw. Volkskrieg, positiv – immer mehr Menschen erkennen die positiven Perspektiven die er bietet und sehen, dass es ein gerechter Kampf ist. Auch für die revolutionäre Bewegung in Europa ist der Kampf in Indien wichtig, geht es dort doch auch gegen jene, die auch hierzulande herrschen und ausbeuten – also gegen einen gemeinsamen Feind.

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KPGriechenlands (m-l): Kampf gegen Militärstützpunkte in Griechenland und die imperialistische Intervention in Libyen.

Posted by rkjv - März 23, 2011

Das Dokument wurde von der KP Griechenlands (marxistisch-leninistisch) [KKE(m-l)] unter dem Originaltitel „Es lebe der Kampf des Volkes! Die Suda-Basis muss geschlossen werden!“ veröffentlicht. (Eigene Übersetzung)

Es lebe der Kampf des Volkes! Die Suda-Basis muss geschlossen werden!

Die EinwoherInnen Chanias, Kreta, sind besorgt und wütend über die terroristischen Aktionen des US-Imperialismus gegen benachbarte Völker. Dieser Zorn kann zur Grundlage einer neuen Mobilisierung des Volkes für den Hinauswurf der Lager dieser Mörder aus unserem Land werden.

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Sa 26. März 2011 – Tag der Commune: Paris 1871 – Wien 2017

Posted by rkjv - März 23, 2011

Staat zerschlagen! Arbeiter/innenmacht! Bourgeoisie niederhalten! Sozialismus aufbauen!  

Eine Veranstaltung der IA*RKP.

Amerlinghaus (1070 Wien, Stiftgasse 8 – Station U2/U3 Volkstheater > Burggasse)

Samstag 26. März 2011

140 Jahre Pariser Commune!

Programm:

10:00 – 11:00 Historischer Ablauf und Hintergrund
11:30 – 13:00 Erfahrungen und Lehren: Staat und Revolution
14:00 – 15:00 Einschätzung durch verschiedene Strömungen
15:30 – 17:00 Lehren der Commune für heute (Diskussion)
dazwischen und danach: Kulturelles – Musik, Film, Essen, Trinken,…

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DOKUMENT: Die Probleme der internationalen kommunistischen Bewegung.

Posted by rkjv - März 23, 2011

von Indra Mohan Sigdel ‘Basanta’, Vereinigte Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) [UCPN(M)]. Unsererseits als Diskussionsbeitrag veröffentlicht! RKJV.

Die internationale kommunistische Bewegung, die als bewusste Bewegung nach dem Erscheinen des Kommunistischen Manifests im Jahr 1848 begann, besteht bis heute seit 162 Jahren. Verglichen mit der ungefähr 500 Jahre langen Geschichte des Kapitalismus ist das eine kurze Zeit. Aber trotz dieser kurzen Dauer hat die kommunistische Weltbewegung ungeheure Siege erzielt. Der Sieg der sozialistischen Revolution in Russland und die neudemokratische Revolution in China haben die imperialistische Weltordnung unmittelbar in ihren Grundfesten erschüttert. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts triumphierte außerdem der Sozialismus in mehreren osteuropäischen Ländern und siegreiche neudemokratische Revolutionen entwickelten sich in einigen ostasiatischen Ländern. Tatsächlich setzte zu einem bestimmten Zeitpunkt das Proletariat auf einem Drittel der Erdoberfläche den Sozialismus um. Die proletarische Revolution hatte sich zur Haupttendenz der Weltpolitik entwickelt. Der Widerspruch zwischen Sozialismus und Kapitalismus hatte sich in einen der grundlegenden Widersprüche der Welt verwandelt. Diese Geschichte der internationalen kommunistischen Bewegung ist eine ruhmreiche Sache für das Proletariat.

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Stoppt den Raketenterror gegen Libyen!

Posted by rkjv - März 21, 2011

In der Propaganda tun die imperialistischen Großmächte USA, Britannien und Frankreich seit Jahren so, als seien sie immer noch als alliierte Armeen im Kampf gegen Hitler und den Faschismus unterwegs. Irak, Jugoslawien, Afghanistan, nochmal Irak, dazwischen Sudan, DRV Korea … Im Nachhinein werden die frechen imperialistischen Lügen von „Massenmorden“, „Massenvernichtungswaffen“, „Atomwaffen“ usw. widerlegt – aber bis zum nächsten Angriff ist das nicht mehr relevant und die Kriegshetze startet mit einem neuen Schmäh. Tatsächlich erinnert die imperialistische Kriegspropaganda an Hitlers Radiorede beim Überfall auf Polen: „Ab 8:45 wird zurückgeschossen!“

Ganz egal wie jemand zu Milosevic, Saddam Hussein oder eben Gaddafi steht, der Hauptfeind der Völker ist der Imperialismus. Mit nackten Aggressionen wollen die Großmächte ihren Standpunkt klarmachen und durchsetzen. Darin drückt sich der weltweite Widerspruch zwischen Imperialismus und unterdrückten Völkern aus – und jeder fortschrittliche Mensch ist aufgerufen, sich gegen den Imperialismus zu stellen.

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Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Posted by rkjv - März 18, 2011

18. März – Internationaler Tag der politischen Gefangenen. Nachstehend dokumentieren wir zwei Artikel des v.a. in Deutschland tätigen Netzwerkes Freiheit für alle politischen Gefangenen. Es sei darauf hingewiesen, dass es zu zweitem Artikel sehr unterschiedliche Meinungen in unserer Organisation gibt. Dennoch steht für uns klar die Notwendigkeit des Aufbaus internationaler Solidarität im Vordergrund, womit es für uns selbstverständlich ist, auch diesen Artikel zu veröffentlichen [RKJV].

Revolutionäre Geschichte aneignen und verteidigen – Attica 1971!

Am 9. September 1971 übernahmen ca. 1200 Gefangene der Haftanstalt Attica, eines der berüchtigtsten Gefängnisse in den USA, die Kontrolle über die Hälfte der Anstalt, nahmen 38 Wächter als Geiseln und erklärten: „Wir sind Menschen! Wir wollen nicht geschlagen und wie Tiere behandelt werden!“ Vier Tage lang kontrollierten die Attica Brothers den D-Block mit dem Ziel, die Menschen draußen auf das brutale System aufmerksam zu machen. Die Attica Rebellion war der bestorganisierteste Gefängnissaufstand in der Geschichte der USA und wurde von den Menschen weltweit als gerechtfertigte Antwort auf die unmenschlichen Gefängnisbedingungen gesehen.

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Revolte in Libyen: Solidarität! Aber mit wem?

Posted by rkjv - März 16, 2011

Nach den Aufständen und demokratischen Bewegungen in Tunesien und Ägypten, sowie unterschiedlichen Kämpfen in Marokko, Algerien und anderen arabischen Ländern, war für viele schnell klar, dass es nun in Libyen weitergeht, Solidarität mit der dortigen Bewegung angesagt sei. Es lohnt daher, auch wenn die Situation teilweise undurchsichtig ist, einen Blick auf die Lage in Libyen zu werfen.

Nun wären die libyschen Aufstände unter der Flut von Erdbeben/Tsunami/Super-GAU-Berichterstattung zu Japan, beinahe aus den Schlagzeilen verschwunden. Doch eben nur beinahe, denn nach wie vor geht es in diesem nordafrikanischen Land drunter und drüber, liefern sich Aufständische Gefechte mit den Regierungstruppen und „diskutieren“ die mächtigsten Staaten der Welt, was denn nun zu tun sei. Einig ist man sich aber mehr oder weniger darin, dass die Anti-Ghaddafi-Bewegung unterstützenswert sei, was schon mal aufmerksam machen sollte. Rufen wir uns die demokratischen Aufstände in Tunesien und Ägypten in Erinnerung, werden wir einen ersten großen Unterschied feststellen können: Beide richteten sich (wenn auch in unterschiedlicher Intensität) gegen offen vom „Westen“ eingesetzte Regierungen. In beiden dieser Revolten dauerte es jeweils etwas, bis in den Regierungen der imperialistischen Länder (EU, USA, Russland,…) darüber entschieden wurde, wie man sich einerseits zu den Bewegungen selbst verhält und mit welcher Taktik sie wohl zu vereinnahmen wären, andererseits natürlich aber auch darüber, wie man sich zu den bisherigen Marionettenregierungen verhält (In den ersten Tagen des tunesischen Aufstandes, sagte z.B. die damalige französische Außenministerin der Ben-Ali-Diktatur noch die volle Unterstützung, auch bewaffneter Natur, zu – ein Fehler, der ihr den Job kostete).

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Demonstration: Gegen die imperialistischen Atomprogramme!

Posted by rkjv - März 16, 2011

 

Wo: Wien, U1, Station Kagran (Demo geht dann zum Quartier der Internationalen Atomenergiebehörde)

Wann: 17. 3. 2011, 17.00 Uhr

 

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… die Gesetze seien künftig nicht beachtet, in Erwägung dass wir nicht mehr Knecht sein wollen!*

Posted by rkjv - März 14, 2011

Untertext auf Chinesisch: "Es lebe die Pariser Commune! Feiern wir den 100 Jahrestag der Pariser Commune!" (1971)

Die Bourgeoisie befindet sich derzeit in der Offen­sive gegenüber der ArbeiterInnenklasse und den Volksmassen. Auch wenn sie, wenn auch freilich nicht in großen Sprüngen sondern schön langsam, aus der die letzten Jahre prägenden Weltwirt­schafts­krise herauskommt, versucht sie natürlich alles, die Lasten dieser Krise weiterhin auf die Ausgebeuteten abzuladen und das mit weiteren Vorstößen zu verknüpfen. In der Tat, die Ent­wicklung im Abbau der wirtschaftlichen und demokratischen Rechte der ArbeiterInnenklasse beschleunigt sich, die Ausplünderung der Volks­massen in den Neokolonien wird durch die Impe­rialisten an allerlei Fronten verschärft. Zwischen den imperialistischen Staaten, verschärft sich die Konkurrenz um Vormachtstellungen in den Regio­nen des Trikonts (Afrika, Asien und Lateinameri­ka) und anderer unter dem Stiefel des Imperialis­mus stehender Weltgegenden (wie z.B. Balkan/ Ost­europa). Diese Entwicklung lässt das Kapital zu immer kühneren, weitergehenden Aktionen und Mitteln greifen, bis hin zum letzten Weg die Wi­der­sprüche untereinander zu lösen: Krieg, impe­rialistischer Krieg. Sehen wir uns die Entwicklung der EU, Russlands, der USA und teilweise wohl auch Chinas an, so treten die massiven Widersprü­che unter ihnen, auch wenn sie immer wieder zeit­weilige Bündnisse und Abkommen untereinan­der schließen, recht klar zu Tage. Es ist somit alles an­dere als vermessen, die steigende Kriegsgefahr klar zu benennen.

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Frauenkampf und die nepalesische Revolution

Posted by rkjv - März 14, 2011

Seit 1996 fand in Nepal ein von der KP Nepals (Maoistisch) – heute Vereinigte Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) [UCPN(M)]- geführter Volkskrieg statt. Eine der zentralen Fragen in diesem Befreiungskrieg, war auch der Kampf der Frauen um Emanzipation. Seit einigen Jahren nun hat die UCPN(M) die Waffen niedergelegt um eine einstweilen friedliche Übergangsperiode einzuleiten (wobei dieser Prozess innerhalb der Partei heftig umstritten ist). Nachstehend dokumentieren wir ein interessantes Videointerview (in Englisch!)  mit Sahm Janagharti, der Vorsitzenden des Gesamtnepalesischen Frauenverbands, in dem sie über Fortschritte, Schwierigkeiten und die nächsten Aufgaben im Kampf um Frauenemanziptaion in Nepal spricht:

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