Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Archive for the ‘Kunst und Kultur’ Category

Erfolgreiches „Volksstimmefest“ für den RKJV

Posted by rkjv - September 7, 2012

Der RKJV beteiligte sich diese Jahr am „Volksstimmefest“ gemeinsam mit dem Partisan Literaturvertrieb am Stand des Revolutionären Aufbaus.

Schwerpunkt für unser diesjähriges Teilnehmen war die Solidaritätsarbeit mit dem Volkskrieg in Indien. Diesbezüglich startete der Revolutionäre Aufbau eine Unterschriftenaktion gegen die Operation „Green Hunt“ und die Verfolgung von fortschrittlichen, demokratischen und revolutionären Kräften in Indien. Das Highlight beim Stand des Revolutionären Aufbaus war eine Infoveranstaltung zum Volkskrieg die viel wissenswertes über die Arbeit der revolutionären und demokratischen Kräfte in Indien und über die faschistische Operation „Green Hunt“ des indischen Staates enthielt. Die Unterschriftenaktion wurde bisher sehr gut aufgenommen, ebenso die Spendensammlung die wir ebenfalls für die Soliarbeit zu politischen Gefangenen in Indien noch einige Monate weiter führen.

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Freiheit herrscht nicht!

Posted by rkjv - Juli 4, 2012

…eine Ergänzung zum Artikel etwas weiter unten „Lassen wir der bürgerlichen Aufstiegsideologie keine Chance! Junge ArbeiterInnen, entlarvt eure Klassenfeinde!“

Gegen die bürgerliche Ideologie, die uns immer wieder einreden versucht wir seien frei!

Freiheit herrscht nicht! von Chaoze One

Als ArbeiterInnen werden wir unterdrückt und ausgebeutet – wir sind frei an Produktionsmittel, besitzen nichts als unsere Arbeitskraft und daher gezwungen diese zu verkaufen.

Freiheit müssen wir uns als ArbeiterInnenklasse und unterdrückte Völker erkämpfen!

Selbstkritik zur Verlinkung dieses Videos:

Dieses Lied wurde wegen einer rechtsopportunistischen, zum Anarchismus neigenden Linie, weil es „cool“ ist und der Text inhaltlich auch wichtige und richtige Sachen anspricht, ohne nähere Auseinandersetzung auf unserer Seite online gestellt. Es muss daher nun im Nachhinein noch folgendes klargestellt werden:

Der Titel lautet „Freiheit herrscht nicht“, was bedeutet, dass die Freiheit als solche nicht herrschen kann, was wiederum nicht stimmt. In der kapitalistischen Gesellschaft herrscht Freiheit für die Interessen des Kapitals – dem entgegen wird im Sozialismus eine Gesellschaft aufgebaut, in welcher weitgehende Freiheit für die Interessen der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen herrscht. Im Kommunismus, wo jeder und jede frei nach seinen und ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen leben kann, muss Freiheit herrschen!

In der Losung „Freiheit herrscht nicht“ kommt kleinbürgerliche-anarchistische Ideologie zum Ausdruck. Der Anarchismus hat seine soziale Basis im Kleinbürgertum, welches im Imperialismus permanent zwischen den Klassen der Bourgeoisie und des Proletariats zerrieben wird. Der Anarchismus stützt sich dabei weder auf die eine, noch auf die andere Klasse, er verfolgt objektiv die Interessen des Kleinbürgertum, umhüllt mit einem linken moralischen Anspruch. Für ihn herrscht Freiheit weder im Kapitalismus, da das Kleinbürgertum im Imperialismus unter dem Diktat des Monopolkapitals steht, noch hat er in seiner sozialen Basis eine Perspektive im Sozialismus, dass die Freiheit für das Kleinbürgertum herrschen wird. Der Anarchismus muss zu dem Schluss kommen, dass Freiheit nicht herrscht, da es keine gesellschaftliche Perspektive für seine Ideologie gibt, keine Perspektive für das Kleinbürgertum, als soziale Schicht frei zu sein. Es wird dabei verschleiert, dass Freiheit immer ein Verhältnis von Möglichkeiten ist und Freiheit durch die Diktatur des Proletariats verneint.

Das Proletariat hat die gesellschaftliche Perspektive, dass seine Freiheit als Klasse herrschen wird. Es wird sich notwendigerweise über die Bourgeoisie erheben, damit Freiheit im Interesse und für die Bedürfnisse der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen herrschen kann. Der Widerspruch zwischen Proletariat und Bourgeoisie ist ein antagonistischer, welcher auf Gewalt der einen Klasse über die andere basiert und auch nur über Gewalt lösbar ist. Das Proletariat muss notwendigerweise die Macht ergreifen um diesen Widerspruch zu lösen, um dem Kapital die Freiheit über die ArbeiterInnenklasse, Volksmassen, Umwelt… zu entreißen.

Unsere Freiheit als ArbeiterInnenklasse und unterdrückte Völker herrscht NOCH nicht!

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Lassen wir der bürgerlichen Aufstiegsideologie keine Chance! Junge ArbeiterInnen, entlarvt eure Klassenfeinde!

Posted by rkjv - Juni 4, 2012

Wir müssen hier raus!

Nachstehend ein Artikel zu Kultur und bürgerlicher Illusionsmacherei, im Bezug auf eine TV Show mit dem Rappstar Sido:

Seit Dezember 2011 läuft die Sendung „Blockstars -Sido macht Band“, in der meist arbeitslose, drogenabhängige Jugendliche gecastet werden und ihnen der „Aufstieg in ein reiches und glückliches Leben versprochen wird“. Sido lässt sie dafür rappen und singen – wer versagt, fliegt raus. Beschrieben wird die Sendung als eine Art Sozialprojekt, da Sido Jugendlichen aus armen Verhältnissen helfen möchte.

Doch was steckt wirklich dahinter?

Diese Sendung verkörpert die reine Aufstiegsideologie, denn sie vermittelt den jungen Leuten einerseits, dass man nur mit Geld und Ruhm glücklich werden kann, was zum Schluss auf den Gewinner zutrifft. Dieser wird seiner Klasse, dem Proletariat, den Rücken zukehren – immerhin hat „er es ja geschafft“ und gehört jetzt zu den Reichen. Genau das ist doch auch bei Sido passiert, er stammt auch aus der Arbeiterklasse, durch seine Musik wurde er reich und fühlt sich ihr nun nicht mehr zugehörig. Nun möchte er jungen Menschen, die genauso arm sind wie er war, „helfen“, indem er sie lediglich durch ihre Musik Geld verdienen lässt und so ihr Klassenbewusstsein zerstört, da sie immerhin aus der Arbeiterklasse „gezogen“ werden. Was passiert also? Menschen aus derselben Klasse raufen sich nicht zusammen und ändern gemeinsam etwas an dem System, nein – sie haben den „Aufstieg“ in die Bourgeoisie zum Ziel.

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Jugendunruhen in Zürich!

Posted by rkjv - September 19, 2011

Nachstehend dokumentieren wir einen Text der Revolutionären Jugend Zürich (RJZ) zu Jugendunruhen in Zürich am 17.09.2011…

Letzten Samstag Abend haben sich über tausend Jugendliche gemeinsam am Bellevue den Freiraum genommen, der uns von der Stadt und den Bullen immer stärker entzogen wird.

Die Quartiere werden unbezahlbar gemacht, die besetzten Häuser geräumt und die alternativen Partyorte verschwinden nach und nach. Stattdessen gibt es Luxuswohnungen und langweilige, völlig überteuerte Clubs mit aggressiven Securitys. Hoffnung macht es allerdings, dass sich gegen diese Entwicklung zunehmend Widerstand regt. Ein Beispiel dafür sind für uns auch die illegalen Partys, die in letzter Zeit von verschiedensten Gruppen oder Einzelpersonen organisiert wurden.

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Revolutionäre Kultur. Sinan: „Sohn seiner Klasse“

Posted by rkjv - Mai 18, 2011

Wir freuen uns, euch den revolutionären kommunistischen Rapper Sinan vorstellen zu dürfen. Hier findet ihr ein Video seinerseits, wobei es noch weitere gibt und freilich zu hoffen ist, dass noch viele weitere folgen werden.

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Kunst und Kultur – Widerspiegelung des Klassenkampfes und antirassistisches Betätigungsfeld.

Posted by rkjv - Februar 6, 2011

Das Yilmaz Güney Kunst- und Kulturfestival ist ein jährlich von der Europäischen Demokratischen Jugendbewegung (ADGH) ausgerichtetes, europaweites Festival zu Fragen der Kunst und Kultur vom revolutionären Standpunkt aus. Wiederholt wurde uns auch dieses Jahr die Möglichkeit gegeben, mit einem Beitrag unseren Standpunkt darzulegen. Dieser wird hier veröffentlicht:

Kunst und Kultur sind Begriffe, die von den Herrschenden, aber auch von Teilen der so genannten Linken, immer wieder als „über den Klassen stehend“, oder zumindest „versöhnend und einigend“ propagiert werden. Solche Auffassungen werden mit der angeblichen Beliebigkeit der Werke vor allem in der Kunst untermauert, eine Beliebigkeit, die angeblich der individuellen Interpretation freien Raum lasse und immer „im Auge des Betrachters“ liege. Der Begriff der Kultur hingegen, wird von den Kapitalisten auch in einem weiteren Sinne benutzt: zur Hetze und Spaltung. Sie propagieren den „Kampf der Kulturen“ und behaupten, dass die unterschiedlichen Kulturen das wesentlich trennende Element zwischen „den Menschen“ seien.

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Bemerkungen zu „Konkordat“ und „Krichenfrage“

Posted by rkjv - Mai 3, 2010

1. Zum Konkordat zwischen Österreich und dem Vatikan

Für die konkrete zeitgenössische Ausprägung der „Kirchenfrage“, d.h. für die heutige Verfilzung der katholischen Kirche mit dem Staatsapparat, ist das Konkordat von Bedeutung. Das Konkordat ist ein Quasi-„Staatsvertrag“ zwischen dem „Vatikanstaat“ und Österreich, der tief in innere Angelegenheiten Österreichs eingreift und eine privilegierte und „öffentlich-rechtliche“ Stellung der Kirche in Österreich gesetzlich (teilweise im „Verfassungsrang“) festlegt. Konkordat einerseits und laizistischer Staat, d.h. Trennung von Kirche und Staat, andrerseits, wie es seit der Aufklärung von der damals aufsteigenden Bourgeoisie gegen die feudale Reaktion gefordert wurde, schließen sich aus. Deshalb gibt es z.B. auch kein Konkordat mit Frankreich, wo die Französische Revolution ab 1789 das alte Konkordat hinweg fegte [1]. Die niedergehenden imperialistischen Bourgeoisien des 20.Jahrhunderts dagegen, vor allem die Faschisten, stützten sich, soweit „zweckmäßig“ und von der Geschichte des Landes her „vertretbar“, wieder stärker auf die Kirche. Trotzdem gibt es heute weltweit nicht mehr als 10 Konkordate, fast alle ursprünglich mit faschistischen oder äußerst reaktionären Regimes abgeschlossen [2]. Die Geschichte der Konkordate im 20.Jhdt. zeigt deutlich das Zusammenspiel zwischen Faschismus und Kirche. Meist wollten die Faschisten ihr „internationales Ansehen“ verbessern und der Vatikan den Faschisten Gutes tun. Auch heute sehen wir dieses Zusammenspiel an vielen Stellen. Die geringe Zahl der Konkordate zeigt zweitens, dass die Funktion und Rolle der Kirche für Kapitalismus, Imperialismus, Krieg und Reaktion nicht unbedingt eines Konkordats bedarf. Und die Tatsache der Kontinuität, ja des Ausbaus des austrofaschistischen Konkordats in der Zweiten Republik verweist drittens auf einen besonders reaktionären Zug des österreichischen Staatsapparats in der „Kirchenfrage“.

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Kunst, Kultur und Klassenkampf.

Posted by rkjv - März 27, 2010

Redebeitrag des RKJV am von der Demokratischen Jugendbewegung Europas (ADGH) in Deutschland ortanisierten 12. „Yilmaz Güney – revolutionäres Kunst und Kultur Festival“.

“In der Welt von heute ist jede Kultur, jede Literatur und Kunst einer bestimmten Klasse zugehörig, einer bestimmten politischen Linie verpflichtet. Eine Kunst um der Kunst willen, eine über den Klassen stehende Kunst, eine Kunst, die neben der Politik einherginge oder unabhängig von ihr wäre, gibt es in Wirklichkeit nicht. Die proletarische Literatur und Kunst sind ein Teil der gesamten revolutionären Sache des Proletariats oder, wie Lenin sagte, “Rädchen und Schräubchen“ des Gesamtmechanismus der Revolution.(1942 Ausgewählte Werke Mao Tse-tungs, Bd. III)“

Mit diesen Worten wandte sich Mao Zedong an die Volksmassen, als er die Rolle der Kunst und Kultur im Klassenkampf verdeutlichen wollte. Wie dieses Zitat treffend beschreibt, sind Kunst und Kultur ein Teilaspekt unseres umfassenden Klassenkampfes und sollten nicht abstrakt von diesem betrachtet werden. Wir revolutionäre KommunistInnen wissen, dass es entlang der Widersprüche einer Gesellschaft keine unabhängige Kunst oder Kultur geben kann. Denn jede Lebensweise, ob bewusst oder unbewusst, unterliegt einer bestimmten politischen Linie.

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