Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Archive for Juli 2012

Syrien: Ein dunkler Horizont

Posted by rkjv - Juli 22, 2012

Folgender Artikel wurde übersetz, be- und überarbeitet vom Revolutionären Aufbau / der Antiimperialistischen Liga. Der Artikel beruht wesentlich auf einem Artikel aus “A World to Win News Service” vom 29. Mai,  [Anmerkung der Übersetzer:  Mehrere Passagen und Einschätzungen wurden von uns jedoch abgeändert und/oder gekürzt.]

Die Fotos dutzender toter kleiner Kinder – ihre Körper liegen Seite an Seite in einem Graben – vermitteln nur einen teilweisen Ausschnitt der schrecklichen Situation, in der sich das syrische Volk derzeit befindet.

Es kann sein, dass das Regime Bashar al-Assads und/oder seine Verbündeten das Massaker in Houla durchführten, und das nicht als einen Akt aus Bösartigkeit, sondern als kalkulierten Versuch zur Spaltung der Anti-Regime-Front und die Verwandlung der Revolten in einen interreligiösen Bürgerkrieg. Gleichzeitig ist die Resolution des UN-Sicherheitsrats, in der das Verbrechen verurteilt wird, ein obszöner Akt der Heuchelei. Die USA und Russland versuchen diese Tragödie zu nutzen um ihre jeweiligen Ziele und Rivalitäten darüber wer Syrien dominieren soll, weiter durchzusetzen. Die Interessen des syrischen Volkes und die Anliegen der Bewegung gegen das Regime, das Leben der Menschen, so wie jenes der Kinder, zählen in ihren reaktionären Manövern nichts für sie.

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Nieder mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!

Posted by rkjv - Juli 19, 2012

Nachstehend dokumentieren wir einen Artikel des Revolutionären Aufbaus:

Regelmäßig kommt es durch Verschärfungen der Migrationsgesetze zu direkten reaktionären Angriffen auf ArbeiterInnen aus anderen Ländern, gleichzeitig feiert sich die österreichische Regierung für diese Verschärfungen und Zwangsmaßnahmen selbst, unabhängig davon, ob ihre Gesetzesänderungen, Abschiebungen und Vertreibungen für die betroffenen AsylantInnen in den Ländern wohin sie zurückgeschickt werden Gefängnis, Folter oder Hinrichtung bedeuten mögen. Unzählige Familien werden durch die geltenden “Fremdenrechtsbestimmungen” zerstört.

Auch die Wirtschaftskrise trifft die ausländischen ArbeiterInnen besonders hart – denn sie gehören zu den Ersten, die entlassen werden. Die Unterdrückung bleibt dabei aber nicht stehen, sondern setzt sich fort indem Jugendliche der zweiten, dritten Generation bei der Suche nach Arbeitsplätzen massiv diskriminiert werden.

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Roter Morgen Nr. 38 erschienen!

Posted by rkjv - Juli 13, 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade der Kampf von uns Jugendlichen der ArbeiterInnenklasse ist von großer Bedeutung für den Klassenkampf. Als Jugendliche sind wir eine wesentliche, treibende und auch „heranwachsende“ Kraft – denn es ist klar: Wir haben nichts zu verlieren, diese System hat uns nichts zu bieten! In dieser Ausgabe findet ihr einen Beitrag zu derzeitigen Verschärfungen der Repression und Disziplinierung an den Schulen, die uns eben ruhig und lahm halten soll. In China und Kanada protestierten SchülerInnen und StudentInnen, wovon wir ebenfalls kurz berichten. Weiters stellen wir die Frage, was wir mit Jugendzentren überhaupt anfangen können und wem sie im Kapitalismus dienen. Wir führten ein Interview mit Veronika, einer Pflegeschülerin aus Wien, die über ihre Lage berichtet und schreiben über den Zivildienst als unterbezahlten Pflichtdienst für den bürgerlichen Staat. Mit welchen Mittel uns der bürgerliche Staat auch klein halten und uns seine Ideologie einimpfen will: Macht Schluss mit Resignation!

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Gegen rassistische Spaltung durch die Herrschenden!

Posted by rkjv - Juli 8, 2012

Arbeiterjugend: kämpfen wir gemeinsam gegen die Ausbeutung und Unterdrückung durch die herrschende Kapitalistenklasse!

Das kapitalistische System bietet uns als Jugendliche der ArbeiterInnenklasse keine Perspektive auf ein gutes Leben, Selbstbestimmtheit, ein Leben nach unseren Fähigkeiten und schon gar nicht kann es unsere Bedürfnisse befriedigen! Im Gegenteil geht die Kapitalistenklasse gerade in Zeiten der Krise verstärkt in die Ausbeutungsoffensive gegen die ArbeiterInnen. Wir merken das bei Lohnkürzungen, Arbeitshetze, Arbeitslosigkeit, Kürzungen im Sozial- und Gesundheitsbereich, einer Verschärfung der Gesetze gegen die ArbeiterInnenklasse und Volksmassen (z.B.: Antiterrorgestz, §278 ff.), der steigenden Unterdrückung und Schikane an den Schulen – und eben auch an der zunehmenden Hetze durch bürgerliche Parteien und Medien gegen MigrantInnen, „Ausländer“ und AsylwerberInnen.

 Es sind nicht Kultur, Sprache, Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Beruf die uns trennen – die Trennlinie verläuft zwischen den Klassen!

Viele Jugendliche haben dabei sehr berechtigten Zorn auf die FPÖ und besonders auf H.C. Strache, denn diese treiben die rassistisch Hetze auf die Spitze. Die „Ausländer“ seien dabei immer die Kriminellen, Drogendealer, Fundamentalisten usw. – kurz eine ernsthafte Bedrohung. Damit versuchen sie uns zu spalten und zu schwächen, was sehr wohl auch im Interesse der SPÖ, Grünen und ÖVP geschieht (das sieht man auch am Fremdenrechtspaket)! Warum? Die bürgerliche Parteien und der bürgerliche Staat stehen auf Seiten der Kapitalisten und verfolgen Profitinteressen – welche unseren Interessen als ArbeiterInnen vollkommen entgegengesetzt sind.

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Wir lassen uns nicht spalten!

Posted by rkjv - Juli 4, 2012

Erfolgreicher 7. Internationaler Automobilarbeiterratschlag – 600 Teilnehmer aus 20 Ländern, die mehrere Millionen Automobilarbeiter weltweit repräsentieren, trafen sich vom 17. bis 20. Mai in München.

Die GM Manager hätten sich keinen schlechteren Zeitpunkt aussuchen können für ihre Ankündigung, das Werk in Bochum nach Auslaufen der Zafira-Produktion stillzulegen. Wurde doch auf diesem 7. IAAR der Übergang vom Ratschlag zu einer verbindlicheren Zusammenarbeit zwischen den Belegschaften beschlossen. Ganz aktuell erklärten die Teilnehmer des GM Forum den Widerstand gegen die von GM geplanten Werksstilllegungen in Bochum, Aulnay und Madrid zum gemeinsamen Kampf.

Es wurde beraten, dass sich keine Belegschaft an erpresserischen Abstimmungen beteiligen darf. Einen Tag nach dem Automobilarbeiterratschlag führten internationale Teilnehmer vor dem Werk in Bochum anlässlich der außerordentlichen Betriebsversammlung eine kämpferische Kundgebung durch, die zeigte: Ihr steht nicht allein! Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!

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Freiheit herrscht nicht!

Posted by rkjv - Juli 4, 2012

…eine Ergänzung zum Artikel etwas weiter unten „Lassen wir der bürgerlichen Aufstiegsideologie keine Chance! Junge ArbeiterInnen, entlarvt eure Klassenfeinde!“

Gegen die bürgerliche Ideologie, die uns immer wieder einreden versucht wir seien frei!

Freiheit herrscht nicht! von Chaoze One

Als ArbeiterInnen werden wir unterdrückt und ausgebeutet – wir sind frei an Produktionsmittel, besitzen nichts als unsere Arbeitskraft und daher gezwungen diese zu verkaufen.

Freiheit müssen wir uns als ArbeiterInnenklasse und unterdrückte Völker erkämpfen!

Selbstkritik zur Verlinkung dieses Videos:

Dieses Lied wurde wegen einer rechtsopportunistischen, zum Anarchismus neigenden Linie, weil es „cool“ ist und der Text inhaltlich auch wichtige und richtige Sachen anspricht, ohne nähere Auseinandersetzung auf unserer Seite online gestellt. Es muss daher nun im Nachhinein noch folgendes klargestellt werden:

Der Titel lautet „Freiheit herrscht nicht“, was bedeutet, dass die Freiheit als solche nicht herrschen kann, was wiederum nicht stimmt. In der kapitalistischen Gesellschaft herrscht Freiheit für die Interessen des Kapitals – dem entgegen wird im Sozialismus eine Gesellschaft aufgebaut, in welcher weitgehende Freiheit für die Interessen der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen herrscht. Im Kommunismus, wo jeder und jede frei nach seinen und ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen leben kann, muss Freiheit herrschen!

In der Losung „Freiheit herrscht nicht“ kommt kleinbürgerliche-anarchistische Ideologie zum Ausdruck. Der Anarchismus hat seine soziale Basis im Kleinbürgertum, welches im Imperialismus permanent zwischen den Klassen der Bourgeoisie und des Proletariats zerrieben wird. Der Anarchismus stützt sich dabei weder auf die eine, noch auf die andere Klasse, er verfolgt objektiv die Interessen des Kleinbürgertum, umhüllt mit einem linken moralischen Anspruch. Für ihn herrscht Freiheit weder im Kapitalismus, da das Kleinbürgertum im Imperialismus unter dem Diktat des Monopolkapitals steht, noch hat er in seiner sozialen Basis eine Perspektive im Sozialismus, dass die Freiheit für das Kleinbürgertum herrschen wird. Der Anarchismus muss zu dem Schluss kommen, dass Freiheit nicht herrscht, da es keine gesellschaftliche Perspektive für seine Ideologie gibt, keine Perspektive für das Kleinbürgertum, als soziale Schicht frei zu sein. Es wird dabei verschleiert, dass Freiheit immer ein Verhältnis von Möglichkeiten ist und Freiheit durch die Diktatur des Proletariats verneint.

Das Proletariat hat die gesellschaftliche Perspektive, dass seine Freiheit als Klasse herrschen wird. Es wird sich notwendigerweise über die Bourgeoisie erheben, damit Freiheit im Interesse und für die Bedürfnisse der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen herrschen kann. Der Widerspruch zwischen Proletariat und Bourgeoisie ist ein antagonistischer, welcher auf Gewalt der einen Klasse über die andere basiert und auch nur über Gewalt lösbar ist. Das Proletariat muss notwendigerweise die Macht ergreifen um diesen Widerspruch zu lösen, um dem Kapital die Freiheit über die ArbeiterInnenklasse, Volksmassen, Umwelt… zu entreißen.

Unsere Freiheit als ArbeiterInnenklasse und unterdrückte Völker herrscht NOCH nicht!

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