Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Archive for Juni 2012

Sexismus und Arbeitshetze in der Gastronomie

Posted by rkjv - Juni 29, 2012

Wir führten ein Interview mit Ina, zu ihrer Lage als junge Frau im Gastgewerbe. Ihr Alltag bei der Arbeit ist gekennzeichnet durch Stress, hohen Druck, Sexismus und Arbeitshetze… Eine Situation die sich in diesem Gewerbe für viele junge Frauen speziell über die Sommermonate noch weiter verschärft.  [Das Interview wurde erstveröffentlicht im Roten Morgen Nr.37.]

Ina ist 19 Jahre alt, sie arbeitet als Kellnerin in einem Hotel.

Ina: […] Dort sind wir permanent unterbesetzt. Aufgrund des hohen Arbeitsducks gehen sich dann einige KollegInnen gegenseitig an die Gurgel, anstatt einfach zu sagen, dass wir mehr Personal brauchen. Dieser Arbeitstress ist darauf zurück zu führen, dass die Chefs innerhalb des Betriebes immer behaupten, dass zu wenig „Budget“ für neues Personal da sei, wohingegen schon oft von denselben Leuten stolz angepriesen worden ist, dass wir eines der Hotels sind, die den größten Nettoumsatz machen, was eigentlich nichts anderes ist als der Profit. Für kaputte Arbeitsgräte ist beispielsweise laut ihnen auch kein Geld da, damit provozieren sie zusätzlich Arbeitsunfälle – zu denen, die ohnehin schon passieren, durch den vorher erwähnten Arbeitsdruck. Aber Hauptsache der Profit stimmt.

RM (Roter Morgen): Wie würdest du das Geschlechterverhältnis in der Gastronomie und speziell bei euch im Betrieb einschätzen?

Ina: Naja, für mich ist das ganz klar. Es arbeiten Großteils Frauen in der Gastro und dasselbe gilt auch für den Betrieb in dem wir arbeiten.

RM: Hast du vielleicht eine Idee woran das liegen könnte?

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Ein Gesundheitswesen im Interesse des Volkes erkämpfen!

Posted by rkjv - Juni 15, 2012

Folgender Text wurde von uns als Flugblatt bezüglich der Kundgebung „Gegen die Zerschlagung des Gesundheitswesens“ zur Kampagne herausgegeben.  Die Nächsten Termine zur Kampagne findet ihr unter Termine und Veranstaltungen, weitere Infos auch beim Revolutionären Aufbau.

Egal ob „Spitalskonzept 2030“ in Wien oder Gesundheitsreform in Oberösterreich, die Herrschenden bauen die Gesundheitsversorgung von ArbeiterInnenklasse und Volksmassen immer weiter ab. Das Gesundheitswesen ist ein wesentlicher Faktor in der Reproduktion. Wenn sich die Herrschenden im bürgerlichen Staat ein Gesundheitssystem leisten, dann machen sie das weil es notwendig ist um die ArbeiterInnen auf einem gewissen Gesundheitsniveau zu halten. Denn ein hohes Maß an Belastung durch die Lohnarbeit erfordert auch, wenn die ArbeiterInnen weiter arbeitsfähig bleiben sollen, ein gewisses Maß an Erneuerung der Arbeitsfähigkeit. Nun soll die Gesundheitsversorgung von uns ArbeiterInnen stetig abgebaut werden. Die Kapitalisten wollen sich ein teureres Gesundheitssystem nicht weiter leisten. Für ihre Profitinteressen reicht es aus wenn immer weniger Teile des Volkes Zugang zu medizinischer Versorgung haben oder schlechter versorgt werden.

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„ACTA“ zurückschlagen und eine starke revolutionäre Jugendorganisation aufbauen!

Posted by rkjv - Juni 13, 2012

Die herrschende Klasse setzt ihre Angriffe auf die demokratischen Freiheiten der ArbeiterInnenklasse und unterdrückten Volksmassen fort. Mit dem Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement (ACTA) werden auf internationaler Ebene die Interessen von Monopolkapitalien (z.B.:Medien Unternehmen, aber auch eingetragene Marken, usw.) durchgesetzt. „ACTA“ ist vor allem ein Vorstoß der Bourgeoisie um das bürgerliche Privateigentum stärker zu schützen, bzw. Eigentumsrechte auch im Internet weiter auszudehnen. Dies dient allein den Profitinteressen der Kapitalisten! Jede Möglichkeit dieses Profitinteresse zu beschneiden oder zu umgehen muss aus Sicht der herrschenden Klasse verhindert werden. Aber dabei bleibt es nicht, denn der bürgerliche Staat muss sich auch etwas überlegen wie er solche Gesetze umsetzen kann. Und da kommt die verschärfte Repression ins Spiel. Mit der vergangenes Jahr installierten Vorratsdatenspeicherung (VDS-Gesetz) wurden die bürgerlich demokratischen Freiheiten massiv angegriffen und der Grundstein dafür gelegt, Gesetze wie „ACTA“ durchsetzen zu können. Seit dem VDS-Gesetz müssen alle Internet und Mobilfunkverbindungen von den Anbietern gespeichert werden. Was soviel bedeutet wie, dass der bürgerliche Staat jeden Meter, den du und ich mit dem Handy in der Tasche machen, verfolgen kann, Anrufe, SMS und unser E-Mail Verkehr und Internetseiten die wir aufrufen gespeichert werden. Es liegt nahe, dass der bürgerliche Staatsapparat diese Daten nicht nur für die Durchsetzung von „ACTA“ nutzt, sondern auch für die „Verbrechensbekämpfung“ im Allgemeinen. Der bürgerliche Repressionsapparat (Polizei und Verfassungsschutz) nutzt dies um seine Aufgaben besser wahrnehmen zu können, das bürgerliche Gewaltmonopol gegenüber ArbeiterInnenklasse und Volksmassen aufrecht zu erhalten! Auch „ACTA“ bedeutet verschärfte Überwachung und Repression!

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Video zum Kampf der asturischen Bergarbeiter/innen…

Posted by rkjv - Juni 12, 2012

Der Kampf der asturischen Bergarbeiter geht weiter! Enschlossen, militant und gut organisiert – Kampf bis zur Rücknahme der Schließung der Minen durch die Unternehmer!

 

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Interview: Zur aktuellen Situation und den Aufgaben im Klassenkampf in Griechenland

Posted by rkjv - Juni 12, 2012

Gemeinsam mit GenossInnen der Antiimperialistischen Liga (AIL) führten wir vor kurzem ein Interview mit einem Genossen der Kommunistischen Partei Griechenlands (marxistisch-leninistisch) [KKE(m-l)]. Er spricht darin über die Situation der Volksbewegung nach den Wahlen, die Perspektiven der linken Bewegung, die kommenden Wahlen und die Aufgaben, die sich den griechischen KommunistInnen im Klassenkampf derzeit stellen.

RKJV/AIL: Das politische System in Griechenland entscheidet sich trotz seiner Krise und Missbilligung durch das Volk, zur Wahl aufzurufen. Wie erklärt ihr diese Entscheidung und welche Rolle spielen die Imperialisten dabei?

KKE(m-l): Diese Entscheidung war zwar riskant, aber das System hat sich sowieso in einer ausweglosen Lage befunden und daher eine Stabilisierung seiner Lage angestrebt. Das System hat unserer Meinung nach keinen konkreten Plan, um die Krise zu überwinden; die Krise wird sich auf jeden Fall zuspitzen. Die sogenannte „Rezession”, worüber die USA und die EU reden, bedeutet nicht die Überwindung, sondern die Verbreitung der Krise. Die Bekämpfung der Krise bedeutet für die Imperialisten bloß das Folgende: Angriff gegen die Völker der Welt (mal mit militärischen Interventionen, mal mit kriegerischer internationalen Politik, mal mit Ausrauben von abhängigen Ländern und harten Sparmaßnahmen für diese Völker). Unter der „Bedrohung der Schulden“ und angesichts der politischen, ökonomischen und militärischen Abhängigkeit der griechischen Bourgeoisie verläuft die weitere Ausraubung und Unterdrückung des Landes und des Volkes. Damit die Herrschenden ihren Angriff gegen das Volk ununterbrochen weiterbringen und ihr zerfallendes politisches System wiederaufbauen können, haben sie sich für diese Wahlen entschieden – nachdem sie zuvor ein antidemokratisch Klima durch Tonnen von Tränengas, mörderischen Angriffen während den Demonstrationen und durch Verfolgung von ArbeiterInnen, MigrantInnen und demokratischen Leuten geschaffen haben. Bei der Entscheidung für die Wahl haben die fremden Herren zugestimmt nachdem das Interesse der Zinswucherer durch die vorherigen Sparpakete sichergestellt haben und nachdem PASOK und Nea Dimokratia ihre schriftliche Garantie dass sie neue Sparmaßnahmen einführen werden, abgaben. Sie haben gehofft, dass sie auf diese Weise das griechische Volk dazu bringen für ihre barbarische Politik zu stimmen. Gleichzeitig haben sie gedacht, dass sie mit den Drohungen vom „entstehenden Chaos“ und vom „Zusammenbruch des Systems“ die Dynamik der Massenbewegung „bremsen” können. Das Wahlergebnis hat sie sicher enttäuscht und ihre Pläne verdorben bzw. ihnen zumindest viele Schwierigkeiten gebracht.

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Lassen wir der bürgerlichen Aufstiegsideologie keine Chance! Junge ArbeiterInnen, entlarvt eure Klassenfeinde!

Posted by rkjv - Juni 4, 2012

Wir müssen hier raus!

Nachstehend ein Artikel zu Kultur und bürgerlicher Illusionsmacherei, im Bezug auf eine TV Show mit dem Rappstar Sido:

Seit Dezember 2011 läuft die Sendung „Blockstars -Sido macht Band“, in der meist arbeitslose, drogenabhängige Jugendliche gecastet werden und ihnen der „Aufstieg in ein reiches und glückliches Leben versprochen wird“. Sido lässt sie dafür rappen und singen – wer versagt, fliegt raus. Beschrieben wird die Sendung als eine Art Sozialprojekt, da Sido Jugendlichen aus armen Verhältnissen helfen möchte.

Doch was steckt wirklich dahinter?

Diese Sendung verkörpert die reine Aufstiegsideologie, denn sie vermittelt den jungen Leuten einerseits, dass man nur mit Geld und Ruhm glücklich werden kann, was zum Schluss auf den Gewinner zutrifft. Dieser wird seiner Klasse, dem Proletariat, den Rücken zukehren – immerhin hat „er es ja geschafft“ und gehört jetzt zu den Reichen. Genau das ist doch auch bei Sido passiert, er stammt auch aus der Arbeiterklasse, durch seine Musik wurde er reich und fühlt sich ihr nun nicht mehr zugehörig. Nun möchte er jungen Menschen, die genauso arm sind wie er war, „helfen“, indem er sie lediglich durch ihre Musik Geld verdienen lässt und so ihr Klassenbewusstsein zerstört, da sie immerhin aus der Arbeiterklasse „gezogen“ werden. Was passiert also? Menschen aus derselben Klasse raufen sich nicht zusammen und ändern gemeinsam etwas an dem System, nein – sie haben den „Aufstieg“ in die Bourgeoisie zum Ziel.

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