Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Archive for September 2011

Jugendunruhen in Zürich!

Posted by rkjv - September 19, 2011

Nachstehend dokumentieren wir einen Text der Revolutionären Jugend Zürich (RJZ) zu Jugendunruhen in Zürich am 17.09.2011…

Letzten Samstag Abend haben sich über tausend Jugendliche gemeinsam am Bellevue den Freiraum genommen, der uns von der Stadt und den Bullen immer stärker entzogen wird.

Die Quartiere werden unbezahlbar gemacht, die besetzten Häuser geräumt und die alternativen Partyorte verschwinden nach und nach. Stattdessen gibt es Luxuswohnungen und langweilige, völlig überteuerte Clubs mit aggressiven Securitys. Hoffnung macht es allerdings, dass sich gegen diese Entwicklung zunehmend Widerstand regt. Ein Beispiel dafür sind für uns auch die illegalen Partys, die in letzter Zeit von verschiedensten Gruppen oder Einzelpersonen organisiert wurden.

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Mieten steigen. Betriebskosten steigen. Lebensmittelpreise steigen. Arbeitslosigkeit und Schulden sowieso. Bei alledem: Was schert uns 1911?

Posted by rkjv - September 19, 2011

[AKtuelles Flugblatt des RKJV] Mieten und Betriebskosten steigen immer weiter, Lebensmittelpreise ebenso und zu alledem kommt derzeit auch noch verstecktes Schulgeld dazu – zwar nicht als offizielles Schulgeld, aber für Selbstbehalte bei Freifahrt, Büchern und anderen Dingen. Mieten und Lebensmittelpreisentwicklung merkt wohl jedeR, bei Familien mit Kindern verschärft sich die Situation aber noch zusätzlich. Immer öfter werden unsere Nachbarn, KollegInnen, Freunde, Eltern, usw. arbeitslos – und die die Arbeit haben, müssen immer mehr schuften. Die Löhne dagegen nehmen eher die andere Entwicklung und meist ist davon nach kurzem schon nicht mehr viel übrig…

All das kennen wir, es erscheint uns nicht besonders „außergewöhnlich“, sondern ist Alltag. Doch gerade diese Dinge sind es, die uns ankotzen und zermürben, denn um dennoch alles irgendwie auf die Reihe zu kriegen, ist man schnell mal wie der Hamster im Laufrad – egal ob in Schule oder Lehre, egal ob alt oder jung. Auf was es ankommt, ist unsere Klasse:…

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Roter Morgen Nr. 34 erschienen!

Posted by rkjv - September 14, 2011

Die neue Ausgabe der Zeitung Roter Morgen ist erschienen, hier findet ihr das Editorial, eine Inhaltsangabe und Bestellmöglichkeiten:

Editorial:

Liebe Leserinnen und Leser!

In dieser Ausgabe des Roten Morgen wird bezüglich Arbeitskämpfe ein Thema behandelt, das gerade im Sommer bei Vielen für Stress und Ärger sorgt: die Praktika, Ferialjobs und Lehrplatzsuche – sprich, schlechte Arbeitsbedingungen, miese Bezahlung, …und wem es nutzt. Weiters zum Sozialbereich, wo speziell in Oberösterreich der Sozialabbau massiv vorangetrieben wird. Hierzu haben wir ein Interview mit einem kämpferischen Arbeiter aus einem der aktuell betroffenen Betrieben abgedruckt. Ihr findet dazu eine Kontaktadresse, die genutzt werden soll um gemeinsame Kampfaktionen im Sozialbereich zu planen!

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17. September 1911: Revolten in Ottakring

Posted by rkjv - September 12, 2011

[Dokumentation] Der 17. September 1911 ist in Vergessenheit geraten. Ein Tag, an dem mehr als 100.000 Menschen in Wien gegen die unzumutbaren Lebensbedingungen demonstrierten. Ein Tag, der mit drei Toten und hunderten Verletzten endete – und mit der militärischen Besetzung eines ganzen Stadtviertels. Begonnen hatte dieser Tag mit einer Kundgebung vor dem Rathaus gegen die rasant steigenden Lebensmittelpreise. Organisiert hatte diese Kundgebung die sozialdemokratische Partei, und gekommen waren vor allem die BewohnerInnen der Vorstädte, aus Landstraße, Simmering, Ottakring…

Hunger wird gemacht

Der Hunger in den Vorstädten war nicht Folge von Missernten, sondern der Zollgesetzgebung, die den Interessen der Großagrarier folgte. Ebenso hatte es sich mit der Hungersnot in Frankreich 1846/47 verhalten, die auf die massenhafte Ausfuhr von Getreide zurück zu führen war (und die zu massenhaften Aufständen führte). Und genauso verhält es sich mit der Preisexplosion bei Getreide seit 2008, die Folge der Umstellung auf „Bio-Sprit“-Produktion ist und ebenfalls zu weltweiten Hungerrevolten führt. Ebenso konnte die Wohnungsnot nicht auf die massive Zuwanderung nach Wien zurückgeführt werden. Sie war Ergebnis von Spekulation mit Grund und Boden sowie Baumaterialien.

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Kurdistan kämpft!

Posted by rkjv - September 9, 2011

Die türkische Regierung, also die Handlanger und Diener der Imperialisten, bombardieren die kurdischen Gebiete, vor allem aber die Stellungen der kurdischen Befreiungsarmee an der Grenze Türkei-Irak.

Vor den Wahlen am 12 Juni wurden unter der Hand Botschaften gesendet, dass die Auseinandersetzungen andere Formen annehmen könnten. Nach den Wahlen hat sich diese Drohung der türkischen Regierung in die Tat umgesetzt. Die faschistische türkische Regierung und die an der Macht stehende AKP haben das wahre Gesicht ihrer scheinheiligen Politik der “Öffnung” und “Demokratisierung” ans Tageslicht gebracht. Das Ziel dieser rückständigen Politik ist es, den Widerstand der kurdischen Freiheitsbewegung zum Schweigen zu bringen, die Menschen zu verhaften, zu foltern und diesen Kampf um die Freiheit eines unterdrückten Volkes zu eliminieren. Seit 30 Jahren dauert dieser Kampf der kurdischen Bewegung an. Die in diesen 30 Jahren gewonnenen Rechte der Kurden, versuchen die Herrschenden als die Ihren zu verkaufen um somit den legitimen bewaffneten Aufstand der Kurden zu kriminalisieren und diesen.

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Interview: Gentrifizierung in Wien

Posted by rkjv - September 1, 2011

„Genau an dieser Stelle ist der ungleiche Kampf zwischen Mieter und Vermieter klar zu erkennen, nach dem „Motto“: Wer das Geld hat die Macht und wer die Macht hat, hat dasRecht…“

Interview mit einem Betroffenen der Gentrifizierung „Stadtteilaufwertung“ in Wien:

RoMo: Hallo erstmal! Es freut uns sehr, dass du dir Zeit genommen hast für ein Interview. Sei doch so nett und erzähl uns ein bisschen was von dir. Wie heißt du, wie alt bist du und was machst du?

David: Ich bin der David, bin 20 Jahre alt und arbeitslos. Ich versuche meine Matura nachzumachen und bin auf Jobsuche, aber leider bin ich noch nicht fündig geworden.

RoMo: Kannst du für unsere LeserInnen einmal kurz berichten, wie es derzeitig um deine Lebenssituation bzw. Wohnsituation bestellt ist?

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Verteidigt das Amerlinghaus!

Posted by rkjv - September 1, 2011

Das Amerlinghaus ist ein Kulturzentrum inWien, welches aus einer Besetzung 1975 entstanden ist. Die Gegend rund um das Amerlinghaus, der Spittelberg im 7. Bezirk, war damals ein ArbeiterInnen und MigrantInnen Viertel. Heute sind wegen der Gentrifizierung und damit einhergehenden erhöhten Mieten diese Schichten weitgehend verdrängt worden. Das soll nun auch mit dem Kulturzentrum im Amerlinghaus passieren. Die Miete, Betriebskosten, Renovierungsbedarf… steigen, die Subventionen bleiben gleich die Stadtregierung will es weg haben.

Das Amerlinghaus bietet für etwa 50 Gruppen und Initiativen kostenlos einen Raum für politische Betätigung, solidarische Hilfsprojekte, Kulturarbeit… vieles davon ist gerade von und für ArbeiterInnen, Migrantinnen, Jugendliche und Frauen der „untersten“, an den Rand gedrängten Schichten.

Lassen wir uns das Amerlinghaus nicht nehmen!

Kampf der bürgerlichen Stadtverwaltung, der „Weggentrifizierung“ für unsere Interessen als ArbeiterInnenklasse und Volksmassen!

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