Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Archive for August 2011

Zur Lage in Libyen… Was kommt mit dem „Übergangsrat“?

Posted by rkjv - August 26, 2011

Verschiedenen Nachrichtenmeldungen zufolge, wird Libyens Hauptstadt Tripolis derzeit heftig von Rebellen- und Regierungstruppen umkämpft. Weite Teile Tripolis sind offenbar unter Kontrolle der vom Kriegsbündnis NATO und den europäischen Regierungen unterstützten Oppositionsbewegung bzw. Rebellen. Obwohl die NATO bisher mehr als 16.000 Bombeneinsätze gegen Ziele in Libyen flog, behauptet sie jedoch, dass sie sich nicht als „eine die Rebellen unterstützende Kraft“ sieht (vergl. TZ „Österreich“, 24.8.2011). Solche plumpen Propagandalügen sollen davon ablenken, was Fakt ist: Tatsächlich wurde ein großer Teil der Oppositionsbewegung von Anfang an durch die wirtschaftlich ausbeutenden und politisch tonangebenden (also imperialistischen) Mächte unterstützt.

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Sozialbereich Oberösterreich: Massive Einsparungen und Personalabbau!

Posted by rkjv - August 24, 2011

Derzeit kommt es in Oberösterreich zu massiven Angriffen auf die ArbeiterInnen und Angestellten im Sozialbereich. Der Rote Morgen sprach mit einem Beschäftigten der sich um den Aufbau kämpferischer Basisstrukturen bemüht…

Interview mit einem Mitarbeiter in der Lebenshilfe:

RoMo: Hallo Mark S. kannst du uns darüber erzählen, was du bisher so im Sozialbereich erlebt hast?

Mark S.: Hallo ich bin seit ungefähr drei Jahren in einer Wohneinrichtung der Lebenshilfe beschäftigt, und war vier Jahre davor schon in anderen Sozialeinrichtungen tätig. Was ich im Laufe meines Arbeitslebens mitbekommen hab, gehören Jobs im Sozial- und Gesundheitsbereich echt zu den miesest bezahltesten. Wenn man bedenkt, dass die Löhne und Gehälter der Arbeiterinnen und Arbeiter in diesem Bereich immer noch mehr als 20% unter dem Durchschnittseinkommen liegen, es überhaupt erst seit 2005 so etwas wie einen Kollektivvertrag gibt, und es noch dazu immer wieder zu massiven Sparmaßnahmen kommt, müssen wir uns doch alle mal fragen, was diese Scheiße eigentlich soll.

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Massenkämpfe gegen ein kapitalistisches Bahnprojekt in Italien

Posted by rkjv - August 22, 2011

Nachstehend dokumentieren wir eine Stellungnahme der maoistischen Kommunistischen Partei Italiens (PCmI) zu großen Massenkämpfen die im Juli in Norditalien, Val di Susa, stattfanden. Nach wie vor sind diese Kämpfe nicht vorbei, derzeit laufen Mobilisierungen für Demonstrationen und Kampagnen im Herbst. Auch wenn der Text zu diesem konkreten Ereignis nun schon vor über einem Monat geschrieben wurde, eröffnet er doch gute Einblicke in die Situation des Kampfes. Eigene Übersetzung, RKJV.

Die gestrige Demo und Belagerung von Val de Susa schrieb eine aufregende und wichtige Seite dieser Schlacht und der gesamten Protestbewegung der vergangenen Zeit. So wie die StudentInnenbewegung des 14. Dezember, zeigte nun der 3. Juli in Val de Susa, dass die Massen und ihre Organisationen Widerstand leisten können und der Verwüstung der Umwelt durch die Regierung, den Angriffen auf ihre Lebensbedingungen und dem Polizeistaat durchaus widerstehen. Es ist der massive Widerstand, der sich in den Angriffen entwickelt, der es möglich macht die Pläne des Staates und der Regierung zu durchkreuzen und der die Interessen und Bedürfnisse des Volkes zum Ausdruck bringt.

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Großbritannien: Rebellion war, ist und wird immer gerechtfertigt sein!

Posted by rkjv - August 15, 2011

Seit Beginn der Revolten in Teilen Großbritanniens bekommen wir Tag für Tag neue Berichterstattungen von bürgerlichen Medien präsentiert wie „Krawallmacher zerstören in ihrer blinden Wut alles und plündern hemmungslos“, es ginge um „Spaß am blanken Chaos“ und man müsse alles daran setzen um wieder „(bürgerliche) Ordnung“ herzustellen, in den Teilen, in denen die Revolten überhand nehmen usw.

Nun sitzt man hier, liest den bürgerlichen Dreck und fragt sich was geht dort ab? Was ist dort eigentlich los? Warum erheben sich hunderte proletarische Jugendliche und ArbeiterInnen und „plündern“ Geschäfte, zünden Autos an und greifen Polizeistationen an? 

In jenen Teilen, in der die ArbeiterInnenjugend rebelliert wie Totteneham, Peckham, Lewisham, in Bezirken von Birmingham, Nottingham usw. spitzen sich die Klassenwidersprüche zwischen der ArbeiterInnenklasse und Kapitalistenklasse zu. Die unversöhnlichen Klasseninteressen, treten immer klarer zum Vorschein.

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Die unzufriedene Masse steht auf!

Posted by rkjv - August 10, 2011

Die Unzufriedenheit die in den Massen in Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, usw. wächst, zeigt uns, dass die Massen zwar unterdrückt werden aber nicht für immer in diesem Zustand gehalten werden können. Die allgegenwärtige Verarmung, Elend und Hoffnungslosigkeit ist es, was die fortschrittlichen Massen dazu treibt, direkter und planmäßiger, ihren Widerstand gegen das bestehende System auszudrücken. Zur selben Zeit zeigen der komplette Zusammenbruch der parlamentarischen Demokratie, die Korruption von „unten“ bis ganz „oben“, das Zusammentreffen von politischen Banditen die einen nach dem anderen einsperren, den Massen, dass sie die Kontrolle übernehmen müssen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jan Mydral: Über die Solidarität mit dem Volk Indiens

Posted by rkjv - August 8, 2011

[Dokumentation] Wir hier in dieser Versammlung wissen – oder haben zumindest davon gehört – dass die Organisatoren Recht haben: es findet ein Krieg gegen das Volk in Indien statt. Allein die Tatsache, dass wir hier sind, zeigt, dass wir es als notwendig erachten, eine internationale Verteidigung der Rechte der Völker Indiens zu organisieren.

Ich will hier einige Fragen zu der dringend nötigen Solidarität aufgreifen. Ich versuche, sie eine nach der anderen zu diskutieren.

Als ich aus der Guerillazone in Dandakaranya zurückkam und über meinen Besuch und die Diskussionen, die ich mit dem Generalsekretär und verantwortlichen politischen und militärischen Kadern der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) hatte, zu schreiben begann, las ich in der Hindustan Times vom 4. Juli 2010:

INDIENS KAMPF GEGEN DEN AUFSTAND

„In einem Land, wo eine von fünf Personen im Schatten des Auf­standes lebt, findet eine bedeutend härtere Schlacht als in Kaschmir, Irak oder Afghanistan statt. Indiens reichste Gebie­te, die Heimat seiner ärmsten Menschen, sind dabei, durch ei­nen massiven Vorstoß gegen die maoistischen Rebellen in den kommenden fünf Jahren und länger zum Hauptschauplatz eines Konfliktes zu werden, in einem unmöglichen Terrain und unter unmöglichen Bedingungen. Indien hat sich schließlich entschlossen, den 42-jährigen Auf­ stand frontal anzugehen. In Hinsicht auf Umfang und Terrain wird es eine der härtesten Kämpfe gegen einen Aufstand wer­ den. Das Hauptschlachtfeld, in der abgelegenen und stark be­ waldeten Bastar-Region von Chhattisgarh – die Stätte von eini­gen der besten Eisenerze der Welt – ist zehnmal so groß wie das Kaschmirtal und hat seit zwei Jahrzehnten große Gebiete unter der Herrschaft der Rebellen.“

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Weg mit der Probezeit für Lehrlinge!

Posted by rkjv - August 2, 2011

Folgender Text entstand nach einem Gespräch mit einer jungen Arbeiterin (sie wird hier Lisa genannt) bezüglich ihrer Lehrplatzsuche:

Es handelte sich um eine Firma in der Medien Branche, welche, obwohl es bereits einige Beschwerden gab, vom AMS an Lehrplatzsuchende weiter vermittelt wurde. Ein sehr moderner Betrieb, der auf viele Jugendliche sehr attraktiv wirkte und viele in der Hoffnung, hier eine Lehrstelle zu bekommen einen Probemonat, oder Praktikum starteten. Sie waren insgesamt zu dritt, die zeitlich etwas versetzt mit der Probezeit starteten. Der Chef schien fürs erste ganz okay zu sein, sie bekamen eine kurze Einführung für eine einfache Arbeit und führten diese dann aus, arbeiteten in Assistenz oder machten Aufräumarbeiten. Alle bemühten sich die Aufgaben gut zu erfüllen, keine Beschwerden zu äußern und auf nicht allzu viel Pausen zu bestehen – denn einen Lehrplatz zu finden ist schwierig, die Konkurrenz untereinander groß, dementsprechend muss man sich selbst als beste Ware am Markt präsentieren. Und das heißt für den Kapitalisten, eine fleißige, billige, alles schluckende Arbeitskraft zu sein.

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