Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Archive for September 2010

Roter Morgen No.29 erschienen!

Posted by rkjv - September 28, 2010

Liebe LeserInnen, SympathisantInnen, usw.! Rechtzeitig vor den ersten Demos und Kundgebungen rund um die Kollektivvertragsverhandlungen 2010 sowie gegen das anstehende Belastungspaket, ist die 29. Ausgabe des Roten Morgen wie (fast) immer termingerecht erschienen. Von den jüngeren vorgegangenen Ausgeben hebt sich diese Nummer durch ihren Umfang und damit den Umfang der behandelten Themen ab. Anstatt als doppelseitige A3-Zeitung im schwarz/weiß Druck kommt diese Ausage im bunten Gewande (also Cover-Farbdruck) daher, und das auch noch 20seitig. Wie immer sei hier darauf hingewiesen, dass der/die werte LeserIn auf mehreren Wegen in den Genuss dieses revolutionären Blattes kommen kann: EInerseits im Straßenverkauf unserer AktivistInnen sowie auf Demos, etc., weiters durch ein Abonement [ganz einfach unter rkjv@gmx.net oder über: Roter Morgen, Postfach 472, 4021 Linz zu bestellen]; als drittes bietet sich nach wie vor die Möglichkeit durch Klick auf das links stehende Roter Morgen Logo die aktuelle Ausgabe als PDF heraunterzuladen. Nachstehend geben wir das Editorial sowie Inhaltangabe wider.

Inhalt:

Gewerkschaft/Arbeitskämpfe: Junge ArbeiterInnen: Bereitet euch selbst zum Kampf vor, sonst werdet ihr geschlagen! Trotz alledem: Klasse gegen Klasse // ÖBB – Wem nutzen Hetze, Privatisierung und Staatsgläubigkeit? // Betriebskorrespondenz ÖBB: Überstundenzwang und kein Kündigungsschutz // Kampf der Offensive des Kapitals! Selbstorganisiert gegen Unternehmer, Bonzen und Lohnsystem. Verschiedenes: „Grätzlaufwertung“ als Aufwertung des Eigentümer- und Spekulantenprofits // Die Qual der Wahl. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selbst (Wien Wahl 2010) // Wie wär´s mit proletarischer Revolution? Frauenbefreiung: Die Befreiung der Frau ist keine moralische Frage. Sie ist eine höchst politische! Internationales: Kommunistische Partei Griechenlands (m-l): Die gegenwärtigen Anforderungen des Klassenkampfes // Interview mit dem Kommunistischen Jugendverband Nepals über die Rolle des KJV Theorie: Woher kommen die richtigen Ideen der Menschen? (Mao Zedong) // Thesen zum Verhältnis zwischen Parteiaufbauorganisation (PAO) und Jugendverband (JV).

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Demo- und Kundgebungstermine gegen das Belastungspaket 2010.

Posted by rkjv - September 28, 2010

Internationaler Aktionstag gegen die kapitalistischen Krisen

Wien, Graz, Innsbruck, Linz: Mittwoch, 29.9.2010 // Villach: Donnerstag 30.9.2010

WIEN: Gemeinsame Kundgebung mit work@social im Resselpark (Karlsplatz): Beginn 16 h; ab 18 h Schwerpunkt internationalerAktionstag; GRAZ Demonstration 16h Eisernes Tor; INNSBRUCK Kundgebung Maria Theresienstraße 18h; LINZ Kundgebung 16h Straßenbahnhaltestelle VOEST-Alpine ; VILLACH 30.9. Kundgebung Hauptplatz 11h

 

„Krötenwanderung“ // „Her mit der Sozialmilliarde!“

WIEN. Treffpunkt am 1. Oktober 2010 17 Uhr: Fritz-Grünbaum-Platz, Ecke Barnabitengasse, vor dem Haus des Meeres, DEMO-Route: Barnabitengasse – Mariahilferstraße – Babenbergerstraße – Opernring – Schlusskundgebung vor der Akademie der bildenden Künste (Schillerplatz).

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Kampf dem Belastungspaket 2010!

Posted by rkjv - September 28, 2010

Auszüge aus Analyse und Forderungsprogramm der IA*RKP (Initiative für den AUfbau einer Revolutionär-Kommunistischen Partei)

1. Ausgangspunkt ist die strategische Defensive, in der sich die Arbeiterklasse derzeit befindet, und die taktische Lage, die charakterisiert ist durch das praktische Nichtvorhandensein einer klassenkämpferischen Arbeiterbewegung und deren Verwüstung durch den Reformismus. Dazu kommt die Schwäche der kommunistischen Bewegung. (…)

3. Unsere Arbeit zielt auf die sozialistische Revolution als nächste strategische Aufgabe. Das bestimmt daher wesentlich den Inhalt unserer Propaganda und es ist auch die Leitlinie aller unserer praktischen Tagesarbeit. Nichts an unserer Arbeit zielt auf die bloße Reformierung von Kapitalismus und Staat. Alle Forderungen/Losungen müssen daher auf die Schärfung des Klassenbewusstseins zielen, auf die Erhöhung der Kampfkraft, auf die Klasseneinheit, auf den Zusammenschluss des Volkes um die Arbeiterklasse und auf die Verbesserung der Arbeits-, Lebens- und Kampfbedingungen bzw. die Abwehr von deren Verschlechterung. (…)

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Anschlag auf ein Asylheim in Graz. Tretet den faschistischen Banden entgegen!

Posted by rkjv - September 17, 2010

In der Nacht auf 11.September fand in Graz ein Sprengstoffanschlag auf ein Asylzentrum statt. Dieser Anschlag stellt den vorläufigen Höhepunkt der Erstarkung militanter rechtsradikaler und faschistischer Strömungen dar. Er ist die Frucht jahrelanger Hetze, wobei sich vor allem in diesem Fall die FPÖ besonders hervortat und wenige Tage vor dem Anschlag noch Hetz-Flugblätter gegen eben jenes Asylzentrum verbreitete. Einfach zu sagen „Die rechten Hetzer der FPÖ sind schuld, sie bereiten den Boden für solche Taten“ ist dabei aber zu einfach. Vielmehr betreibt die FPÖ oftmals einfach die offenste Form jener Hetze die vom Kapital an sich ausgeht. Immerhin, die meisten der über die Jahrzehnte immer wieder beschlossenen Verschärfungen des „Asyl- und Fremdenrechts“ fanden unter SP-Führung statt und wurden in der Öffentlichkeit freilich auch dementsprechend ideologisch argumentiert – wenn auch nicht auf jener Ebene der sich Strache & Co gerne bedienen. Die Hetze, die Propaganda welche den Boden für Taten wie den Sprengstoffanschlag von Graz bereitet, geht eben nicht von „einer speziellen“ Partei des bürgerlichen Machtapparates aus, sondern vom System des Kapitalismus selbst, und damit vor allem  auch (in unterschiedlicher Form) von allen seinen Verwaltern, den bürgerlichen Parteien. Selbstverständlich, denn Staatstreue ist dabei oberstes Gebot – Treue zu einem Staat, den sich das Kapital schon längst vollständig untergeordnet hat und der als solcher nichts weiter darstellt, als einen organisierten Gewaltapparat gegen die Volksmassen, allen voran die ArbeiterInnenklasse. Diese, objektiv in unüberbrückbarem Widerspruch zum System des Kapitals, muss durch die verschiedensten propagandistischen Schmähs gespalten und gegeneinander aufgehetzt werden, denn würden sie gemeinsam als Klasse stehen, dann stünden sie ja nicht nur objektiv in Widerspruch zum System sondern könnten auch subjektiv aufbegehren, Schritte in die Richtung einer gemeinsamen Kampffront gehen und sich ihrer gemeinsamen Interessen als ArbeiterInnen zu großen Teilen bewusst werden. Dass das Kapital in einer Situation der Krise die Spaltung und Auseinanderdividierung verstärkt betreiben muss um die Leute ruhig zu halten, versteht sich von selbst.

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Wie wär‘s mit proletarischer Revolution?

Posted by rkjv - September 8, 2010

[Nachstehend der Text unseres Flugblatts zum Volksstimmefest 2010; Das Flugblatt wurde gemeinsam mit der Initiative für den Aufbau einer Revolutionär-Kommunistischen Partei (IA*RKP) herausgegeben.] 

Unzufrieden mit der gegenwärtigen kapitalistischen Klassenherrschaft sind wir alle. Zum Sozialismus wollen die, die sich zumindest auf Marx beziehen, angeblich auch alle. Wer hat das richtige Programm? Wer kennt den richtigen Weg zur sozialistischen Revolution?

In unserem Kampf geht es darum, die großen Widersprüche in der Gesellschaft zu erkennen, denn diese sind die Triebkraft jeder klassenkämpferischen Entwicklung. In erster Linie geht es um den Gegensatz zwischen Lohnarbeit=ArbeiterInnen und Kapital=Kapitalistenklasse. Diesen Widerspruch können nur die ArbeiterInnen überwinden, indem sie die heute noch Herrschenden vom Thron reißen und durch die ArbeiterInnenmacht die Demokratie der Volksmassen errichten. Dafür ist jedoch eine revolutionär kommunistische Partei nicht wegzu­denken. Diese muss es im Klassenkampf verstehen, die ArbeiterInnen zur sozialistischen Revolution zu führen und zwar in dem Sinne dass sie den Kampf über sämtlichen Zugeständnissen und Reformen hinausführt. Von den Herrschenden und konter­revolutionären Kräften abgesehen stellen die Arbei­terInnen­aristokratie und revisionistische Kräfte den nächst größten Feind der ArbeiterInnen dar. Diese gilt es auch heute schon zu bekämpfen, denn von allein passiert da gar nichts.

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ÖBB – Wem nutzen Hetze und Staatsgläubigkeit?

Posted by rkjv - September 7, 2010

Man ist es ja schon gewohnt, dass die ÖBB-ArbeiterInnen seit Jahren mit reichlich Hetze konfrontiert sind und Stimmung gegen „die privilegierten ÖBBler“ gemacht wird. Geradezu „Normalzustand“ ist diese Hetze schon geworden. Vor allem in den letzten Monaten erreichte das Geschreie und Gezetere gegen „die ÖBB“ einen neuen Höhepunkt, doch das bestimmt nicht zufällig.

Dazu zählen auch die massig in diversen Tageszeitungen besprochenen Affären rund um die verschiedenen Schmier- und Schwarzgeldkonten, von Geldkoffern, kurz die Geschichten vom bösen Management, dass sich „schamlos“ bereicherte. Nun liegt es uns selbstverständlich ganz und gar fern zu behaupten, dass das Management der ÖBB nichts mit solchen Vorkommnissen zu tun hat, und Empörung über deren Taten ist natürlich gerechtfertigt, sieht man sich nur mal den eigenen Lohnzettel an. Dennoch sollten wir uns vor solchen Geschichten hüten, denn sie tun mit ihren Moralpredigten gegen die „Schamlosigkeit“ des Managements so, als ob es sich dabei um einen Einzelfall besonders raffgieriger Obrigkeiten handeln würde.

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