Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Archive for März 2010

Grüße an die 7. Konferenz der KP Griechenlands (m-l).

Posted by rkjv - März 30, 2010

Vergangenes Wochenende (26. bis 28.3) hielt die Kommunistische Partei Griechenlands (marxistisch-leninistisch) ihre 7. Konferenz ab. Dieser Konferenz kommt nicht zuletzt aufgrund der momentan zugespitzten Klassenkämpfe in Griechenland große Bedeutung zu, denn immerhin stelte sich als eine der wichtigsten Fragen jene, welche Vorgehensweisen entwickelt werden sollen, um in den Streiks, ArbeiterInnenkämpfen und Massenprotesten  eine revolutionäre kommunistische Linie verankern und teilweise durchsetzen zu können. Aufgrund dieser Umstände und des ohnehin guten Verhältnissesw zwischen und und der KKE(m-l) schickten wir eine Grußbotschaft an diese Konferenz die wir nachstehend dokumentieren.

Liebe GenossInnen der Kommunistischen Partei Griechenlands (marxistisch-leninistisch)!

Wie wir gehört haben, richtet ihr in den kommenden Tagen eure 7. Konferenz aus. Diese findet nicht nur unter dem Eindruck der weltweiten Krise, sondern auch inmitten weitgehender Massenkämpfe in Griechenland selbst statt. Wir wissen nicht viel über die aktuelle Situation der Kämpfe in eurem Land und wie ihr darauf reagiert, doch wir sind zuversichtlich, dass ihr best mögliches gebt, um als revolutionierende Kraft zu wirken und die fortschrittlichsten Kräfte zu sammeln. Wir meinen, dass der revolutionäre kommunistische Parteiaufbau nur innerhalb der sozialen und wirtschaftlichen Kämpfe erfolgen kann, nur dadurch vorankommen kann, dass die KommunistInnen in ihnen unbeirrt an den komplizierten Aufgaben die sich ihnen als Avantgarde der Kämpfe stellen, festhalten.

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Solidaritätserklärung von ANAKBAYAN und dem Philippinischen Student/innen-Verband an die Bologna-burns-Demonstration

Posted by rkjv - März 28, 2010

Leider war eine Übersetzung dieser Solidartitätsbotschaft (die auf der Demonstration am 11.3.2010 auf Englisch verlesen wurde) erst mit ein wenig Verzögerung möglich.

Wir, die Jugendlichen und Student/innen der Philippinen, Mitglieder der nationaldemokratischen Organisationen ANAKBAYAN (Söhne und Töchter der Nation) und des Philippinischen Student/innen-Verbands unterstützen den internationalen Kampf für Bildung und Sozialleistungen. Wir begrüßen den andauernden Kampf unserer Genoss/innen und die eifrigen Anstrengungen, die Jugend und Student/innen an der Seite der unterdrückten Sektoren der Welt zu vereinigen. Wir versichern euch unsere aufrichtige Unterstützung für den Protesttag am Donnerstag 11. März  und die internationalen Demonstrationen  unter dem Motto: „Vereinigt gegen Kürzungen bei Bildung und Sozialleistungen – nehmen wir die Zukunft in unsere eigenen Hände!“ Darüber hinaus bieten wir euch unsere ehrliche Solidarität im Kampf für eine Bildung, die den Bedürfnissen des Volkes dient und nicht der kleinen herrschenden Elite, nicht dem kapitalistischen System.

Es ist höchste Zeit, dass wir die große Bedeutung der Bildung im Dienst des Volkes betonen, die Zerstörungen des Imperialismus und aller reaktionären Kräfte kritisieren und verurteilen und eine antiimperialistische und fortschrittliche Perspektive im Kampf für eine neue und bessere Welt bieten.

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Erklärung der bulgarischen Arbeiter- und Bauernpartei.

Posted by rkjv - März 27, 2010

Erklärung der Bulgarischen Arbeiter-Bauern-Partei auf der von der KP Griechenlands – ml (KKEml) organisierten Balkankonferenz 2009. In einigen Fragen stimmen wir (RKJV) nicht mit der Einschätzung der bulgarischen GenossInnen überein, veröffentlichen diesen Text hier aber dennoch im Sinne der internationalen Solidarität.

Liebe Genoss/innen! Im Namen der Bulgarischen Arbeiter-Bauern-Partei möchte ich alle Teilnehmer/innen dieser Konferenz begrüßen und besonders unsere Gastgeber von der griechischen Kommunistischen Partei Griechenlands (Marxistisch-Leninistisch). Sie haben große Anstrengungen unternommen, diese Konferenz zu organisieren, sodass wir unsere Zusammenarbeit noch weiter ausdehnen können.

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Kunst, Kultur und Klassenkampf.

Posted by rkjv - März 27, 2010

Redebeitrag des RKJV am von der Demokratischen Jugendbewegung Europas (ADGH) in Deutschland ortanisierten 12. „Yilmaz Güney – revolutionäres Kunst und Kultur Festival“.

“In der Welt von heute ist jede Kultur, jede Literatur und Kunst einer bestimmten Klasse zugehörig, einer bestimmten politischen Linie verpflichtet. Eine Kunst um der Kunst willen, eine über den Klassen stehende Kunst, eine Kunst, die neben der Politik einherginge oder unabhängig von ihr wäre, gibt es in Wirklichkeit nicht. Die proletarische Literatur und Kunst sind ein Teil der gesamten revolutionären Sache des Proletariats oder, wie Lenin sagte, “Rädchen und Schräubchen“ des Gesamtmechanismus der Revolution.(1942 Ausgewählte Werke Mao Tse-tungs, Bd. III)“

Mit diesen Worten wandte sich Mao Zedong an die Volksmassen, als er die Rolle der Kunst und Kultur im Klassenkampf verdeutlichen wollte. Wie dieses Zitat treffend beschreibt, sind Kunst und Kultur ein Teilaspekt unseres umfassenden Klassenkampfes und sollten nicht abstrakt von diesem betrachtet werden. Wir revolutionäre KommunistInnen wissen, dass es entlang der Widersprüche einer Gesellschaft keine unabhängige Kunst oder Kultur geben kann. Denn jede Lebensweise, ob bewusst oder unbewusst, unterliegt einer bestimmten politischen Linie.

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Das „Solidarmodell“ der Voest ist nichts anderes als gemeiner Lohnraub!

Posted by rkjv - März 23, 2010

Im Februar ging das Voest-Management in eine Propagandaoffensive für ihr neues „Solidaritätsprämienmodell“. In mehreren Zeitungen priesen die Chefs ihr neues, kurz „Soli-Modell“ genanntes, Werkel als tolle Lösung in Krisenzeiten an. Die Wahrheit sieht anders aus! Tatsächlich handelt es sich dabei nur um gemeinen Lohnraub – auf Kosten der Arbeiterinnen und Arbeiter versteht sich.

Man muss sich erst mal in Erinnerung rufen: Letztes Jahr warfen die Voest-Chefs rund 3700, meist junge in Leiharbeit stehende KollegInnen raus und schickten die verbleibende Belegschaft in Kurzarbeit. Die in Kurzarbeit befindlichen KollegInnen bekommen vom Unternehmen nun eigentlich weit weniger Lohn als vorher, aber im Moment zahlt noch das AMS Teile von dem Lohnanteil den uns die Chefs vorenthalten, weshalb das noch nicht so arg ins Gewicht fällt. Jetzt ist es aber so, dass das AMS nur zwei Jahre lang den Lohnteil, den die Chefs nicht mehr zahlen wollen, übernimmt – danach steigt es aus. Was passiert dann mit den KollegInen aus dem „Solidaritätspremien“-Schichtmodell? Die werden um eine ganze Menge ihres Lohns sterben! Denn die Chefs zahlen dann nichts mehr, umsonst haben sie dieses „Modell“ ja nicht eingeführt. Das AMS ist aber dann auch weg. Also bleibt für uns: Mehr Arbeit, weniger Lohn.

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Der Afghanistan-Krieg und Obamas neue Strategie

Posted by rkjv - März 18, 2010

Nach monatelangen Debatten unter den führenden Militär- und Politikstrategen und nach Beratungen mit anderen westlichen imperialistischen Regierungen kündete US-Präsident Barack Obama schließlich Pläne für eine neue Strategie in Afghanistan an. Der wichtigste Aspekt war seine Entscheidung innerhalb der nächsten sechs Monate genügend weitere Truppen zu entsenden, und damit die Zahl der Besatzer gegenüber der Zeit, als er nach George W. Bush im Weißen Haus einzog, fast zu verdreifachen. Anfang des Jahres (2009) begann Obama damit, das Kontingent, das sein Vorgänger George W.Bush geschickt hatte um 21.000 zu erhöhen. Aber im August warnte der neu ernannte US-amerikanische NATO-Kommandant in Afghanistan General Stanley McChrystal vor einem „Fehlschlag der Mission“, wenn er nicht noch mehr Soldaten bekäme. Das führte zu einer mehr oder weniger offenen Debatte innerhalb der herrschenden Klasse der USA: Einige Leute,  wie der Vizepräsident Joe Biden stellten sich gegen eine große Verstärkung der Streitkräfte, andere wie der US-Botschafter in Afghanistan, der vorher dort als General gedient hatte, unterstützten die weitere Verstärkung. Der Verteidigungsminister Robert Gates, früher beim CIA, drängte ebenfalls auf mehr Streitkräfte. Beide Seiten argumentierten aus der Sicht der US-Interessen in Afghanistan und der Region.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Anti-WKR-Kessel

Posted by rkjv - März 17, 2010

Die ersten Strafverfügungen wegen dem Kessel am Europaplatz (Broda-Platz) sind eingetrudelt. Strafhöhe 70 Euro. Was tun?

Rechtliche Vorgangsweise

Strafverfügungen sind eine Form von „abgekürztem Verfahren“, d.h. wenn kein Rechtsmittel dagegen eingelegt wird, muss die Strafe bezahlt bzw. die Ersatzarreststrafe abgesessen werden. Es handelt sich dabei um eine Verwaltungsstrafe und keine strafrechtliche Verurteilung (die eine Vorstrafe bedeuten würde). Das Rechtsmittel gegen Strafverfügungen ist der…

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Staatsreformismus und seine grüne Verwandlung im Iran.

Posted by rkjv - März 13, 2010

Nachstehend findet ihr den Text einer vor kurzem von den Linken Iranischen AktivistInnen (Wien) herausgegebenen Broschüre.

Vorwort

Aufruhr, Massenerhebungen und soziale Bewegungen in Ländern, die sich unter der Herrschaft des Imperialismus befinden, haben (einmal abgesehen von ihrem konkreten Inhalt) die Fähigkeit, in die Massen am Boden von Despotie und Repression die Saat der Leidenschaft und des Kampfeswillens einzupflanzen, sodass sie zu Knospen, Blüten und Früchten des Widerstands und der Standhaftigkeit gegen Unterdrückung und Ausbeutung werden können.

Wir sehen zugleich, wie alles überflutende Wellen des Protestes, die unter dem Druck der objektiven Widersprüche ausbrechen, nach einer gewissen Zeit der Auseinandersetzung mit dem Unterdrückungsapparat der Herrschenden flacher und flacher werden, ihre Energie verlieren, abflauen und am Strand versanden.

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Bologna anzugreifen, heißt den Kapitalismus anzugreifen!

Posted by rkjv - März 13, 2010

Hier der Text unseres Flugblattes zur Anti-Bologna-Demonstration in Wien am 11.3.2010. Wie immer steht auch dieses Flugblatt u.a. in der Rubrik „Publikationen“ als PDF zum Download zur Verfügung.

Das was uns heute alle gemeinsam auf die Straße bringt, ist unsere Kritik an diesem Prozess. Wie bei allen Bewegungen, gibt es natürlich auch in der Anti-Bologna-Bewegung vielerlei Vorstellungen warum und/oder wie weit man Bologna ablehnt. Beispielsweise die Herangehensweise, die meint, dass der Bologna-Prozess an und für sich nicht abzulehnen sei, sondern nur dessen „schlechte Umsetzung“. Damit ergibt sich jedoch eine Schnittstelle der „Kritik“ mit den BefürworterInnen des Prozesses, die die „mangelhafte Umsetzung“ oft als Ausrede heranziehen um ja keine essentielle Kritik aufkommen zu lassen. Jedoch ist nicht diese Schnittstelle das tragische, sondern die Illusion der KritikerInnen, dass ein „gerechter“ Bologna-Prozess möglich ist. Das ist er jedoch nicht, denn dass – beispielsweise – die durch Bologna angeblich zunehmende Mobilität der Studis, für der Masse derselben schlicht aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, ist kein Resultat schlechter Umsetzung des Prozesses, sondern liegt an der sozialen Struktur der kapitalistischen Gesellschaft. Hier ist auch anzusetzen, wenn sich nun darüber empört wird, dass mit Bologna klar zu ersehen sei „wie sehr die Ökonomie schon diktiert!“. Ja was denn sonst? Schließlich gibt es keine Teile des gesellschaftlichen Lebens, die in ihrer Konsequenz nicht durch die Ökonomie bestimmt sind, denn die Herrschenden formen die Gesellschaft, und somit auch den gesamten universitären Raum, natürlich nach ihren Interessen – und diese fußen ganz klar auf einer wirtschaftlichen Basis. Im Kapitalismus wird alles zur Ware gemacht, Wissen bildet dabei im weiteren Sinn keine Ausnahme, denn während eines Studiums passiert nichts anderes, als dass einem Teil der vorhandenen Arbeitskraft Wissen zugesetzt, die Arbeitskraft damit sozusagen „veredelt“ (Marx) wird.

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Broschüre zur Protestbewegung an den Universitäten veröffentlicht.

Posted by rkjv - März 13, 2010

Anlässlich der Demonstrationen gegen den Bologna-Gipfel in Wien haben wir die Broschüre „Thesen zu den Uniprotesten und über die Perspektiven der Bewegung“ veröffentlicht. Wir stellen sie hier als PDF-Dokument zur Verfügung, genauso kann sie aber um 1€ unter rkjv@gmx.net ausgedruckt als Broschüre bestellt werden. Nachstehend Einleitungstext und PDF.

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