Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Wem geht die Schule nicht am Arsch?! Nieder mit diesem Schulsystem!

Posted by rkjv - Dezember 17, 2011

Stunde für Stunde, Tag für Tag – ruhig sitzen, das Maul halten, den Müll schlucken wie uns die bürgerliche Wissenschaft die Gesellschaft erklärt, uns auf die „Arbeitswelt“ zurichten lassen, das alles zusammengepfercht im Klassenzimmer unter dem Zwang bestehen zu müssen!

Wir sollen lernen, „damit mal was aus uns wird“. Genau, und zwar eine gute Arbeitskraft, die Profit für die Kapitalisten heranschafft, täglich pünktlich erscheint, gewisse Anforderungen erfüllt und dabei weiterhin brav das Maul hält.

  • Kampf der Disziplinierung an den Schulen! Wir wollen uns nicht unterwerfen und gehorsam jede Stunde „stramm“ stehen! Was wir brauchen ist unsere eigene Disziplin, für den Kampf als SchülerInnen und junge ArbeiterInnen!
  • Keine Kosten oder Selbstbehalte für Arbeitskleidung, Schulbücher, Kopien, Freifahrten usw.! Alle Schulmaterialien müssen vom Staat kostenlos zur Verfügung gestellt werden!
  • Weg mit Religions- und Ethikunterreich, sowie allen religiösen Symbolen an den Schulen! Der Glaube ist eine private Sache!
  • Freie politische Betätigung an den Schulen! Kein Verbot von Plakaten und Flugblätter und selbstorganisierten Zusammenschlüssen!

Warum? 

Es gibt wohl genug Gründe, diesem Schulsystem den Kampf anzusagen, jedem und jeder von uns wird spontan eine ganze Liste einfallen. Begonnen bei Kleinigkeiten die uns Ärgern, wie, dass es die Hausschuhpflicht nur für SchülerInnen gibt, oder weiter mit den enorm hohen Kosten (Lehrmaterialien, Ausflüge, Geld für Mittagspausen…), bis hin zu den unbrauchbaren Sachen die wir auswendig lernen müssen, Stress zu Hause wegen schlechter Noten, Schikane durch rassistische und sexistische LehrerInnen und SchülerInnen, usw.

Woher kommt das? Mit Jugendlichen zusammen etwas lernen muss doch nicht unbedingt schlecht sein…

Dieses Schulsystem dient jedoch dem Kapitalismus, einer Klassengesellschaft, in der es im Groben zwei Klassen gibt: jene die ausbeuten, die Kapitalistenklasse (Chefs) und jene die ausgebeutet und unterdrückt werden, die ArbeiterInnenklasse. Die Schule ist von diesem System natürlich nicht ausgeschlossen, sondern steht ganz im Dienste dieser herrschenden Kapitalistenklasse. Um uns ruhig zu halten, um keinen Widerstand aufkommen zu lassen werden wir diszipliniert und der Konkurrenzkampf unter uns angestachelt. Es wird uns vermitteln, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist, unsere Lage sowieso nicht zu verändern sei und wir uns zwar um kleine Veränderungen (Reformen), oder unser „eigenes Glück“ bemühen können, aber die Welt grundsätzlich schon immer so war und immer so bleiben wird. Durch all das versucht die herrschende Klasse sich ArbeiterInnen zu „schaffen“, die nicht an der bestehenden Ordnung rütteln. Denn genau das fürchten sie!

Stattdessen soll die Schuld für diesen oder jenen Mist einmal bei den MigrantInnen, den Inländern, den Schülerinnen, den Schülern, den verschiedenen Religionen, den LehrerInnen… usw. liegen – nie jedoch im kapitalistischen System und im bürgerlichen Staat.

Was wir wollen, ist nicht einfach nichts zu lernen, den ganzen Tag schlafen, stumpfsinning dahin zu arbeiten, uns durch Alkohol und anderes zu betäuben… unser Leben in den Dienst der Kapitalisten stellen. Es gibt vieles was jeden und jede von uns interessiert, was wir machen wollen und was wir können – doch sind wir als ArbeiterInnen und unterdrückte Volksmassen dazu gezwungen, das zu lernen und das zu machen was die Kapitalisten von uns wollen. Solange wir brav das Maul halten, wie sie es von uns wollen wird sich das auch nicht ändern! Wollen wir uns eine Perspektive schaffen, die mehr drauf hat, so müssen wir mit diesem System aufräumen! Wir müssen selbst ein neues errichten, eines das für die Interessen der Mehrheit der Menschen, der ArbeiterInnen und Volksmassen besteht – den Kommunismus.

Klar, alleine scheint das aussichtslos zu sein – darum müssen wir uns organisieren. Was jedeR von uns tun kann: diskutiert mit euren FreundInnen und MitschülerInnen, bildet kämpferische Gruppen an den Schulen (auch wenn ihr zu Beginn nur zwei oder drei seit). Stellen wir unsere eigenen Forderungen auf und schaffen wir uns eine Basis von der aus wir den Kampf weiter führen können. Meldet euch bei uns, kämpfen wir gemeinsam!

Wir wollen das lernen was wir wollen und uns nutzt:

Gegen die Ausbildung im Dienste der Kapitalisten – für die Ausbildung im Dienste des Volkes!

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