Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Die Neue Kommunistische Partei Rumäniens (NKPR) über die Lage in Europa und Rumänien.

Posted by rkjv - Februar 23, 2010

Beitrag der Neuen Kommunistischen Partei Rumäniens zum Internationalen Balkantreffen in Thessaloniki, am 21.-22.März 2009, das von der Kommunistischen Partei Griechenlands (ML) anlässlich des 10. Jahrestags der imperialistischen Intervention in Jugoslawien organisiert wurde.

Liebe Genoss/innen!

Es ist uns eine Freude, euch anlässlich dieser internationalen Konferenz die wärmsten Grüße zu übermitteln und euch zu eurer Initiative zu gratulieren, diese Konferenz 10 Jahre nach der verbrecherischen NATO-Aggression gegen Jugoslawien durchzuführen, einer Aggression die unter der heuchlerischen Fahne er Verteidigung der Menschenrechte durchgeführt wurde. Das war wirklich ein Höhepunkt der Heuchelei.

Wir leben in schwierigen und komplexen Zeiten. Das ganze kapitalistische System ist mit einer tiefen und unvermeidlichen Krise konfrontiert, die ihre Wurzeln in den grundlegenden Widersprüchen des Systems hat, insbesondere im Widerspruch zwischen dem gesellschaftlichen Charakter der Produktion und der privaten Form des Eigentums und der Aneignung. Und die „Antwort“ der Kapitalisten darauf ist, die Lasten der Krise auf die Schultern der arbeitenden Massen abzuladen, diese die Kosten für ihre unverantwortliche Gier mit Hilfe der dienstbeflissenen Mainstream-Medien tragen zu lassen. Rumänien liegt, wie andere Balkan-Staaten in einem Gebiet, wo die Interessen von drei großen imperialistischen Mächten zusammenstoßen – USA, Russland und EU. Es ist deshalb ein Land, wo wir mit einer massiven imperialistischen Präsenz zu kämpfen haben, nicht nur hinsichtlich politischer und militärischer Kontrolle, , sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht, da die meiste Industrie und der Finanzsektor unter der direkten Kontrolle des Auslandskapitals steht, eines Auslandskapitals, das in überwältigendem Ausmaß aus diesen drei genannten Herrschaftsbereichen kommt – siehe zum Beispiel die französische Kontrolle der Autoindustrie, die russische Kontrolle der Aluminium-Industrie, die vor allem französische und österreichische Kontrolle der Banken usw. Diese imperialistische Kontrolle hatte auch die Auswirkung, dass Rumänien in eine Halbkolonie dieser imperialistischen Mächte verwandelt wurde, wobei jede von ihnen mit den anderen hier um  die ganze Vorherrschaft ringt. Daher sollte das Ziel der Kommunist/innen sein, alle Imperialisten zu vertreiben, die Abhängigkeit des Landes von ausländischen Kapitalisten zu beseitigen, das Land von ihnen unabhängig zu machen, obwohl wir auch die Tatsache betonen müssen, dass bestimmte Situationen entstehen können, in der die Kommunist/innen die Aufgabe haben, zwischen den konkurrierenden Imperialisten zu manövrieren, um im eigenen Interesse und im Interesse des Volkes Vorteile aus deren Rivalität zu ziehen.  Was die Frage der Koordinierung der antiimperialistischen Kämpfe in dieser Region betrifft, stimmen wir  einer solchen Koordination voll zu, wir möchten gern unsere gegenseitige Zusammenarbeit bis zu dem Punkt verstärken und vertiefen, dass wir eine Art übernationaler Koordinationsstruktur auf der Basis vollständiger Gleichheit zwischen den Mitgliedsparteien erreichen und die besonderen Bedingungen in jedem Land berücksichtigen, die die Ursache dafür sein können, dass der Hauptwiderspruch von Land zu Land variiert. Wir zum Beispiel glauben, dass der Hauptwiderspruch hier der zwischen den Volksmassen , unabhängig von ihrer Nationalität, und den EU-Imperialisten ist. Denn es ist dieser Imperialismus, der sowohl die politische Kontrolle als auch die wirtschaftliche Kontrolle ausübt, da er größte Investor hier ist und deshalb der größte Unterdrücker der rumänischen Arbeiter/innen.

Wir unterstützen den Aufbau einer internationalen antiimperialistischen und gegen den Krieg gerichteten Volksfront, die die arbeitenden Massen mobilisiert, um ihrem Feind entgegenzutreten und wir rufen alle kommunistischen Kräfte, die vom Marxismus-Leninismus geleitet sind, auf, ihre Differenzen zur Seite zu schieben und für den Sturz des imperialistischen Kapitalismus zusammenzuarbeiten. Wir haben die Hoffnung, dass in naher Zukunft eine neue Kommunistischer Internationale aufgebaut wird, um den Kampf unserer großen Vorgänger/innen fortzusetzen.

Lang lebe der Kommunismus, der größte Traum der Menschheit!

Neue Kommunistische Partei Rumäniens

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