Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Schluss mit diesem Bildungsabbau!

Posted by rkjv - April 20, 2014

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Kaum ein halbes Jahr ist es her, dass man uns SchülerInnen mit der Zentralmatura abgespeist hat (an dieser Stelle gleich „Danke!“ an unsre Schülervertreter, die so viel für uns erreicht haben) und uns jetzt zu einer Zeit wo eine Bank (Hypo Alpe Adria) 20,5 Milliarden Euro „Hilfe“ braucht, Einsparungen von 57 Millionen Euro aufzwingt.

 

Nein, nein, das ist nicht auf unsre Kosten – behaupten die Politiker – 36 Schüler pro Klasse mindern nicht das Bildungsniveau. Betrachtet man das Ganze von kapitalistischer Seite, erkennt man gleich, dass unsere Bildung (vor allem die der „einfachen“ Arbeiterkinder) noch viel zu teuer ist. Immerhin hat jeder Schüler einen Stuhl (!), den kann man sich ja teilen?! Oder wie wäre es mit einem Dreischicht-Unterricht, eine Einsparung von 2/3 Klassenräumen? Alle braven Schüler dürfen zur Belohnung in die Frühschicht, gemeinsam mit den Lehrern die sich nicht wehren und die, die damit nicht einverstandebc8dd2a9c0f8e59b9ab57ff4eb588570n sind, haben Pech.

Die jetzigen Einsparungen sind ein Schlag der Herrschenden gegen uns SchülerInnen und LehrerInnen. Genauso wie die Zentralmatura, Geldstrafen für Schulschwänzer und das neue LehrerInnendienstrecht. Selbst jetzt lügen uns die Politiker noch vor, dass jedes Kind Zugang zu erstklassigen öffentlichen Schulen haben muss. Oder, dass das Bildungsniveau für Kinder aller Einkommensschichten gleich sein soll. Doch wie soll in einer Klassengesellschaft, wo wir doch sehen, dass einfach nirgends das gleiche Recht für ArbeiterInnen herrscht, die bürgerliche Schule eine Ausnahme bilden? Das tut sie nicht, das sehen wir Tag für Tag mit ihren Einsparungen und Disziplinierungen.

Die Spitze der Schüler-, Lehrer- und Elternvertretung stimmen ihnen dabei (auch wenn es nicht die gleichen Worte sind) zu. Gegen all das kann uns SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern nur unser vereinter Kampf, mit eigenen Forderungen gegen dieses Bildungssystem mit ihren Institutionen und Vertretungen die es unterstützenden (auch wenn sie es nicht zugeben), helfen.

Nach den angekündigten Protesten und den Beschwerden gegen das Sparvorhaben, macht nun Bildungsministerin Heinisch-Hosek einen angeblichen Rückzieher: „Zurück an den Start. Ich werde alle Verordnungen zurücknehmen.“ Wir wissen, dass das Zurückweichen der Bildungsministerin ein leerer Satz bleibt, denn sie denkt nicht daran die Kürzungen zurückzunehmen (die sind schon Beschlossen) sondern wie man das Sparpaket drehen und wenden kann, damit es nach keiner so offensichtlichen Schweinerei aussieht. Auch wenn die offiziellen Schüler-, Eltern- und Lehrervertretungen jetzt laut aufschreien, werden sie genauso schnell wieder verstummen und uns im Stich lassen. Der Zweifel besteht nicht, dass sie dem Sparpaket letzten Endes nicht zustimmen würden – sie schreien bloß laut um uns nachher erklären zu können sie hätten es ja versucht…

SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern: bekämpft vereint dieses System des Bildungsbankrotts! Kampf diesem Bildungssystem heißt Kampf dem Kapitalismus!

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