Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Junge ArbeiterInnen – schauen wir nicht mehr zu wie uns die Gewerkschaftsführung verarscht – wehren wir uns und kämpfen wir!

Posted by rkjv - November 12, 2013

Wie lange wollen wir uns das Spiel der Gewerkschaftsführung in Zusammenarbeit mit den kv-verhandlungen-metaller-streiken-ab-dienstag-41-49386861 Unternehmern noch anschauen und gefallen lassen? Die diesjährigen KV-Verhandlungen sind nur noch eine Verarsche an den ArbeiterInnen, wo wir nichts mitzureden haben. Für besseren Lohn und angemessene Arbeitszeiten müssen wir selber kämpfen. Wir müssen uns in den Betrieben zusammenschließen, Betriebsgruppen aufbauen und unsere eigenen Forderungen aufstellen!

Was brachte die diesjährige Verhandlungsrunde?

  • Eine „Erhöhung“ der Löhne zwischen 2,6 und 3,2%
  • Bei der Lehrlingsentschädigung sind es +2,85%
  • Eine Auslagerung der Arbeitszeitregelung und Überstundenzuschüsse auf Verhandlungen abseits des KV’s.

Die wichtigen Fragen von dem neuen „Arbeitszeitkonto“ und der Streichung der Überstundenzuschüsse wurden also gar nicht verhandelt, diese werden nun im Kämmerchen der Herren Vertreter separat ausgemacht – zu Gunsten der Unternehmer und Gewerkschaftsführung.GB-BER~1

Real sollen wir nun alle einen Lohnverlust hinnehmen und uns von „Streikdrohungen“ der Gewerkschaftsspitze ruhig halten lassen.

Wir wissen jedoch was auf uns zukommt, wenn unser Lohn ständig weniger wird: Das tägliche Leben ist bald nicht mehr zu finanzieren: Mietkosten, Strom und Gas, Lebensmittelteuerungen, Sprit-Preise,…

Um die Angriffe abwehren zu können müssen wir uns selber im Betrieb organisieren: Bilden wir Betriebsgruppen, stellen wir Forderungen im Interesse der ArbeiterInnen auf, planen wir Aktionen, schließen wir uns mit den KollegInnen aus anderen Betrieben zusammen, die es ebenfalls Satt haben sich von den Chefs und den Gewerkschaftsbonzen auf der Nase herum tanzen zu lassen.

Dafür müssen wir zusammenhalten:

  • Die Lehrlinge und jungen ArbeiterInnen werden von den Kapitalisten besonders unterdrückt und ausgebeutet. Wir dürfen uns jedoch nicht in jung und alt spalten lassen – sondern gemeinsam gegen Angriffe der Kapitalisten kämpfen!
  • Die Frauen in den Betrieben bekommen viel weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen, haben meist noch schlechtere Arbeitsbedingungen und schlechte Verträge – auch damit sollen wir gespalten werden. Wir müssen zusammen für bessere Bedingungen der Frauen im Betrieb kämpfen, indem wir für alle ArbeiterInnenn bessere Bedingungen fordern.
  • Die Migranten werden hauptsächlich benützt als Billiglohnarbeiter und um den Lohn zu drücken. Schließen wir uns fest mit unseren migrantischen KollegInnen zusammen. Angriffe auf sie, sind Angriffe gegen die gesamte Arbeiterschaft.

Lassen wir uns nicht mehr abwiegeln, nehmen wir den Kampf in unsere eigenen Hände!

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