Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Kampf der Repression gegen revolutionäre Kräfte!

Posted by rkjv - November 3, 2013

Affichegeorges2

Freiheit für Georges Ibrahim Abdallah!

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Georges ist einer der am längsten sitzenden politischen Gefangenen. Er wurde 1984 verhaftet, bekam lebenslänglich (in Frankreich mindestens 15 Jahre) und könnte seit 1999 wieder frei sein. Doch er ist ein politischer Gefangener, er wurde weggesperrt und wird psychisch gefoltert weil er ein entschlossener, kommunistischer Kämpfer gegen den Imperialismus und für die Revolution ist. Georges Ibrahim ist ein Freiheitskämpfer aus dem Libanon, er war Mitglied der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ PFLP und soll außerdem einer der Gründer der FARL, der „Bewaffneten Revolutionären Libanesischen Gruppen“ sein.

Keine Illusion in den bürgerlichen Staat! Liegt das Kräfteverhältnis bei den Herrschenden, so können sie mit ihrem bürgerlichen Staat, ihren Gesetzen und besonders mit den politischen Gefangen treiben was sie wollen. Gibt es keinen Widerstand, schöpfen sie alle Mittel der Unterdrückung aus.

Ein Ausschnitt aus einem Brief von Georges Ibrahim: „[…] Nur von dem Augenblick an, wenn die verschiedenen Solidaritätsinitiativen sich entfalten und auf dem Terrain des antikapitalistischen Kampfes an Stärke gewinnen, erweisen sich all die über die Jahre erprobten Repressionsmaßnahmen der Behörden gegen die revolutionären Gefangenen als unwirksam und ungeeignet. In dieser neuen Situation erkennt die bürgerliche Justiz (Richter und andere Handlanger der Repression), dass Inhaftierung auf unbestimmte Zeit und all die Unterdrückungsmaßnahmen gegen die revolutionären Gefangenen zunehmend kontraproduktiv werden. Und in diesem Moment entscheiden sie sich, Maßnahmen der Strafmilderung einzuleiten, die in der „bedingten“ Haftentlassung der inhaftierten GenossInnen münden…

Ich halte hier an und hebe den Rest für das nächste Schreiben in nächster Zeit auf. Meine revolutionären Grüße an euch alle. Gemeinsam, GenossInnen, und nur gemeinsam werden wir siegen.

Euer Genosse Georges“4

  • Beteiligt euch an Solidaritätsaktionen für politische Gefangene!

  • Organisiert euch! Nur gemeinsam sind wir stark und können der Repression was entgegensetzen!

  • Fünf Finger sind eine Faust!

Am 26.Oktober fand in Wien eine Solidaritätsveranstaltung des RA für George Ibrahim statt. Es gab Beiträge zu seinem Leben und zu seiner Geschichte in Gefangenschaft. Danauch gab es eine Diskussion rund um die Sc6haffung einer Roten Hilfe in Österreich. Um uns gegen die Repression der Herrschenden Klasse zu organisieren und zu verteidigen, brauchen wir eine Gefangenenhilfsorganisation, eine Rote Hilfe. Diese muss ein Instrument der gefangenen KämpferInnen der ArbeiterInnen und des Volkes sein und dem Kampf für die Freilassung aller politischen Gefangenen propagieren und organisieren!

 

 

Wir dokumentieren hier ebenfalls noch einen Artikel über den Kampf von politischen Gefangenen in der Türkei :

Maoisten in den türkischen Gefängnissen sind im Hungerstreik

Die Maoisten der MKP (Maoistisch Kommunistischen Partei) und TKP/ML (Türkische Kommunistische Partei / Marxisten Leninisten) haben über Ihre Familien verlautbaren lassen, dass sie in den Hungerstreik getreten sind. Der Hungerstreik richtet sich gegen die Übergriffe, Folter und Repression der Staatsmacht in den Gefängnissen.

Die Forderungen der Maoisten sind:

  • – Keine Handschellen am Rücken während des Transports zum Krankenhaus und zu den Verhandlungen
  • – Die Gefangenen sollen Ihre Armbanduren abgeben. Wer sich dem widersetzt wird von vom Militär gefoltert und geschlagen.
  • – Während des Artzbesuches weigert sich das Militär aus dem Patientenraum zu gehen. Dies muss sofort aufhören.
  • – In den Gefängnissen wird es nicht geduldet, dass die Gefangenen Kommunizieren, sich unterhalten o.ä. Diese psychologischen Foltermethoden müssen sofort aufhören.
  • – In den Gefängnistransportern und Gefängnishof sind Kameras installiert. Diese müssen sofort abgeschafft werden.
  • – Die Besucher der Gefangen sind gezwungen sich Leibesvisitationen zu unterziehen. Dies grenzt des Öfteren, vor allem bei weiblichen Besuchern, an sexuelle Belästigungen. Diese müssen sofort beendet werden.

Zurzeit befinden sich die Maoisten in dem Hochsicherheitsgefängnis Malatya Block C im Hungerstreik. Der Hungerstreik ist auf unbestimmte Zeit angesetzt.

Es werden weitere Veranstaltungen zum Thema der politischen Gefangenen und wie wir uns für die Zukunft aufbauen können, um uns dagegen wehren zu können, folgen!

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