Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Wir bleiben nicht der Herrschenden Knecht, der Wahlboykott ist unser Recht!

Posted by rkjv - September 6, 2013

Der Kommunistische Jugendverband beteiligte sich am Volksstimmefest am Stand des Revolutionären Aufbaboycott-the-voteus bei der Mobilisierung für den aktiven Wahlboykott! Es wurde eine Wahlurne aufgestellt und man konnte wählen warum man die Wahl boykottieren wird. Ankreuzmöglichkeiten waren unter anderem „Weil ich nicht das kleinere Übel wähle!“, „Weil ich lieber selber kämpfe“,… Bei der Auszählung gewann die Losung „Weil ich meine Ausbeuter nicht selber wähle!“. Durch diese „Wahlboykott-Aktion“ kam es zu vielen interessanten Diskussionen. Daraus entwickelte sich ein Gedicht, dass wir nun dokumentieren möchten:

Zwei Jugendliche sprechen über die kommenden Nationalratswahlen im September:

Wahlgespräche

A: He alter – weißt eh, Ende September sind die Wahlen fürs Parlament,

die sagen da können wir uns wieder aussuchen wer uns besser gefällt!

Was denkst dir, gehst hin?

Aber es ist schon zum verzweifeln was das dieses Jahr wiedermal für Gestalten sin‘.

 

B: Die halten ja alle nicht was sie versprechen,

wenn‘s sein muss dann sind‘s auch die eigenen Gesetze die sie brechen.

Wir haben‘s eh gesehen, bei den 2 aus der Türkei dies jetzt eingesperrt haben,

das ist ja echt zum speibm wenn‘s daneben noch irgendetwas von unserem „Recht“ sagen.

 

A: Ja eh, aber du, nicht wählen bringt‘s ja auch ned echt,

wir müssen‘s ja nutzen unser demokratisches Recht.

Alter – wählen wir lieber das kleinere Übel, wen von der Opposition,

dann wart ma mal, und wenn sich was ändert, das merken wir dann schon.

 

B: Was red‘st denn du für‘n Schwachsinn, denk doch mal nach,

wo ist die Demokratie von der du sprichst – wach doch auf von dei‘m Schlaf!

Immer zu red‘n vom „kleineren Übel“ – und in Wirklichkeit überhaupt nichts machen,

aber glauben es wird sich was ändern – Hearst Alter, das ist ja zum Lachen.

 

B: Heute sind das „Kleinere Übel“ die Revisionisten,

und morgen red ma dann weiter und dann sind‘s plötzlich die offenen Faschisten.

Wir haben‘s ja schon so oft erlebt was uns die Wahlen bringen,

wir dürfen die wählen die unser Lied statt uns singen.

 

B:Schau dir‘s doch an – egal mit welchem Gewand sie sich kleiden,

alle von ihnen arbeiten nur für ihren Profit, und wir sind‘s die leiden.

Das System dieser Wahlen ist für Leid wie uns keine Demokratie,

wann wir aber nicht dagegen kämpfen, gibt’s die für uns auch nie.

 

A: Ja, ich versteh schon, für mich ändert sich ja auch nie was,

es wird nur immer schlimmer und ich weiß nicht wohin mit dem ganzen Hass.

Aber was tun wir denn sonst im September,

durchs daheim sitzen wird sich ja auch nichts ändern.

 

B: Na eh nicht, wir müssen die Wahl aktiv boykottieren,

aber nicht nur wir, wir müssen dafür auch unsere Freunde und Kollegen mobilisieren,

Ich hätt auch schon eine Losung:

„Wir bleiben nicht der Herrschenden Knecht,

Der Wahlboykott ist unser Recht!“.

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