Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Aufruhr Widerstand! Es gibt kein ruhiges Hinterland! Solidarisieren wir uns mit den kämpfenden ArbeiterInnen und Volksmassen in Bulgarien!

Posted by rkjv - Februar 23, 2013

Seit Monaten protestiert das bulgarische Volk gegen die Sparpolitik der dortigen Regierung.

Man muss sich hierbei vor Augen halten unter welchen Bedingungen das bulgarische Volk gezwungen ist zu leben :95.471.095

 

Ein Viertel der bulgarischen ArbeiterInnen und Volksmassen leben unter der Armutsgrenze. Viele ArbeiterInnen haben, durch die Privatisierung ausländischer Konzerne in den letzten Jahren ihren Arbeitsplatz verloren haben, sprich die Arbeitslosigkeit ist zunehmend angestiegen. Jene ArbeiterInnen, welche einen Job haben verdienen durchschnittlich nur 350€. Die Proteste verschärften sich in den letzten paar Wochen, da die bulgarischen Politiker zusätzlich die Steuern erhöhten und die Strompreise, durch ausländische Konzerne ebenso anstiegen. Einer dieser ausländischen Konzerne, welcher satte Profite auf Kosten der burgarischen ArbeiterInnen und dort lebenden Volksmassen scheffelt, ist der österreichische Konzern EVN.

Die Perspektivlosigkeit treibt SchülerInnen,StudentInnen, junger AbeiterInnen, sowie ältere ArbeiterInnen, PensionistInnen,.. auf die Straße:

Was die ArbeiterInnenklasse und Volksmassen unermüdlich vorantreibt in ihrem berechtigten Kampf, ist der berechtigte Hass, gegen die imperialistischen Konzerne, die mit Hilfe ihrer Helfers Helfer der dort herrschenden Politiker, die ArbeiterInnenklasse und Volksmassen unterdrücken und ausbeuten. Es ist der Hass gegen die Lügen und Illusionen, welche die herrschenden Politiker unter dem Volk und den ArbeiterInnen verbreiten und verbreiteten, dass nämlich die GERB (Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens) unter Führung Borrisows den Lebensstandard der bulgarischen Volksmassen auf den Lebensstandard jener Volksmassen anzugleichen, welche in imperialistischen Zentren Leben, wie z.b.: Österreich. Das dies eine reine Augenauswischerei ist liegt klar auf der Hand, profitieren doch jene imperialistischen Unternehmen von der miserablen Lage des bulgarischen Volkes, konkret sehen wir das bei der EVN. Das Volk und die ArbeiterInnenklasse erkennen zunehmend, dass jene imperialistischen Staaten wie Österreich durch seinen wirtschaftlichen Einfluss in Bulgarien, auch politischen gewinnt. Dies erkennt man daran, dass die herrschenden Regierungen in abhängigen Ländern den imperialistischen Unternehmen(Konzerne und Banken) durch die Erlassung von Gesetzten, Beschlüssen, Paketen usw. günstige Rahmenbedingungen schaffen für die Ausbeutung und Unterdrückung der bulgarischen ArbeiterInnenklasse und Volksmassen. Das erkennt man auch daran, dass die bulgarischen Exekutiven (Polizei) jene imperialistischen Interessen auf der Straße verteidigen und gewaltsam durchzusetzen versuchen! Sie wollen die Volksmassen und ArbeiterInnen einschüchtern und diese zum Rückzug zwingen, aber das können sie nicht: Denn, wenn der Strompreis einmal mehr kostet als die Monatsrente,die Steuern so hoch sind, dass man nicht weiß wie man die Rechnungen alle decken soll, wenn man arbeitslos ist und keine Perspektive auf eine Job, geschweige denn überhaupt auf eine Ausbildung hat – dann hat man nichts mehr zu verlieren!

Die ArbeiterInnen und Volksmassen Bulgariens kämpfen jedoch nicht nur gegen die hohen Strompreise an, was z.B. seinen Ausdruck fand bei den Protesten in Plowdiw vor der EVN Zentrale. Nein, sie lassen sich nicht mehr so abspeißen; sie kämpfen weiter, trotz der Versprechungen der derzeitig aufgelösten Regierung Bulgariens, dass die Strompreise im März sinken werden! Das bulgarische Volk kämpft gegen den imperialistischen(monopolistischen) Einfluss in Bulgarien an, da sie erkennen, das genau dieser Einfluss die schlechten Lebensbedingungen, gegen die sie derzeit weiterhin ankämpfen, aufrecht erhält!

Die österreichische ArbeiterInnenklasse und Volksmassen müssen sich mit dieser Bewegung solidarisieren und diese unterstützen!

Denn wir haben ein und denselben Feind: Den österreichischen Imperialismus! Die österreichische ArbeiterInnenklasse wird genauso von diesem unterdrückt und ausgebeutet, wie jene in Bulgarien. Die ArbeiterInneklasse und Volksmassen in Österreich sehen sich in den letzten Jahren auch massiven Angriffen gegenüber: Beschneidung von Arbeitsrechten, Einsparungen im Gesundheitsbereich, Verschärfung der Asylgesetze, Steigen von Mieten, Strom , Wasser, Erhöhung von Steuern,… Sowie die allgemeine Beschneidung demokratischer Rechte, wie z.b.:Datenschutz, der de facto durch das erlassene VDS-Gesetz nicht mehr gewährleistet ist, steigende Repression an Schulen usw.usf.. Die österreichische herrschende Klasse verschärft nicht nur die Unterdrückung nach außen hin sondern auch nach innen, da sie wie einige Politiker, Unternehmer, bürgerliche Ökonomen ganz genau wissen, dass in den nächsten Jahren „harte Zeiten auf uns zukommen“. Mit „uns“ meinen sie das Volk, die ArbeiterInnenklasse, denn diese feinen Damen und Herren erwartet erst dann harte Zeiten, wenn wir die ArbeiterInnenklasse und Volksmassen für unsere Interessen konsequent einstehen und unser Geschick selbst in die Hand nehmen und uns nicht länger die Interessen der bürgerlichen Klasse aufdiktieren lassen! Ansonsten schlürfen diese Damen und Herren, weiterhin ruhig und gesellig ihren Champagner und fressen ihren Lachs und Kaviar, hinter geschlossenen Türen und diskutieren darüber was für die österreichische Wirtschaft zukünftig wichtig ist und wie man das Volk dazu bringen kann Vertrauen in die bürgerliche Politik zu haben – trotz dessen, dass man es Tag für Tag in die Pfanne haut!

Eben genau dieselben Schweine sind jener Grund weswegen die bulgarischen SchülerInnen, StudentInnen, junge als auch ältere ArbeiterInnen, Pensionistinnen auf die Straße gehen, weil unter anderem auch die „Außenpolitik“ des österreichischen Staates dafür verantwortlich ist, in welcher Lage sich die ArbeiterInneklasse dort befindet.                                                    Darum müssen wir uns mit der dortigen Volksbewegung solidarisieren! Dies kann sich in Form von Kundgebungen, Demos, Veranstaltungsabende,… äußern, wichtig ist, dass wir die Solidarität Praxis werden lassen, also beteilige dich auch DU!

  • Aufruhr, Widerstand! Es gibt kein ruhiges Hinterland!

  • Österreichische Imperialisten! Raus aus Bulgarien!

  • Nieder mit den österreichischem Imperialismus!

  • Für eine antiimperialistische Front!

  • Hoch die internationale Solidarität!

 

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