Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Faschistische Provokation in der Votivkirche:

Posted by rkjv - Februar 13, 2013

Keinen Fußbreit den Faschisten – schon gar nicht in der besetzten Votivkirche!

Asylcamp_Angriff

Vergangenen Sonntag, den 10.2., kam es in der Votivkirche, die von Flüchtlingen besetzt gehalten wird zu einer „Gegenbesetzung“ von der W.I.R. (Wiener Identitäre Richtung). Diese schleusten sich während der Sonntagsmesse in die Votivkirche ein und starteten danach in der Kirche ihren Gegenprotest, neben dem Lager der Flüchtlinge.

Die Reaktion der Flüchtlinge selbst war eine Ironische: Sie boten den „Besetzern“ Tee, Kaffee und Decken an, mit der Begründung „Niemand in Österreich soll frieren, auch nicht die Rassisten“ und „Wir freuen uns über Unterstützung bei der Besetzung der Votivkirche. Die 9 jungen Männer der faschistischen W.I.R. ließen sich von dieser Ironie jedoch nicht beeindrucken, denn ihre Gegenbesetzungsaktion sollte zur Provokation dienen um die AktivistInnen aus der Kirche zu schaffen: „Wir verlassen die Kirche nicht, bis die Flüchtlinge diese nicht verlassen haben“. Auch wurden vor der Votivkirche von den Identitären rassistische Hetz-Flugblätter verteilt mit der Losung: „Asyl ja. Missbrauch nein!“ In der Kirche selbst wurden faschistische Parolen gegen die demokratischen Kräfte der Asylbewegung geschrien.

Via Internet wurde zur Unterstützung gerufen und es fanden sich am Nachmittag auch ca. 250 DemonstrantInnen vor der Votivkirche ein, die sich entschieden gegen den Angriff der Wiener Identitären, auf die gerechtfertigte Besetzung der Votivkirche durch die Flüchtlingsaktivisten, stellten. Jedoch wie reagierten Kirche und Caritas? Die Zugangsregelung von maximal 5 UnterstützerInnen in die Kirche wurde beibehalten und somit eine Unterstützung der Flüchtlinge zur Verteidigung gegen die rassistische Hetze in der Kirche verhindert – Die 9 Faschisten blieben.

Vor der Kirche kam es auch zu kleinen Auseinandersetzungen zwischen den demokratischen DemonstrantInnen und den Identitären, wenn diese ihre rassistischen Flugblätter zu verteilen versuchten. Aktive Auseinandersetzungen können sich die Flüchtlinge selbst zurzeit nicht leisten, denn das Innenministerium mit ihrer Polizei wartet nur darauf einen Grund vorweisen zu können um die Kirche räumen zu lassen.

Um ca. 17 Uhr verließen die faschistischen Kräfte der W.I.R unter Schutz der WEGA die Votivkirche und wurden zu „ihrer Sicherheit“ von Transportern weggebracht. Dieser weitere Angriff der Identitären auf die AktivistInnen konnte somit abgewehrt werden – jedoch es ist klar zu sehen, dass diese vor der Auseinandersetzung mit der Protestbewegung nicht zurückschrecken – und noch weitere Angriffe auf die demokratischen und kämpferischen Kräfte der Protestbewegung erwartet werden können.

Deshalb: Lassen wir nicht zu, dass die AktivistInnen der Flüchtlingsbewegung und alle fortschrittlichen Kräfte weiteren Angriffen ausgesetzt sind, sonder stellen wir uns entschieden gegen jegliche rassistische und faschistische Hetze und auch gegen die versöhnlerische Haltung gegenüber den Faschisten von Seiten der Caritas und der Kirche.

Solidarität mit dem langen Kampf der Flüchtlinge, die mit aller Kraft gegen die rassistischen Gesetze und Handlungen, die ihnen von Seiten des bürgerlichen Staates entgegenschlägt , kämpfen– Für ein Bleiberecht für ALLE!

  • Schlagen wir die faschistischen Angriffe und Provokationen auf den gerechtfertigten Kampf der Flüchtlinge entschieden zurück!   – Keinen Fußbreit den Faschisten! Auch nicht in der besetzte Votivkirche!

  • Kampf dem Dreibund von Faschisten, Staatsrassismus und Kirche!

  • Bedingungsloses Bleiberecht für alle! – Kämpfen wir gemeinsam gegen den Imperialismus!

  • Hoch die internationale Solidarität!

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