Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Solidarität mit dem Hungerstreik – Caritas, we don’t like!

Posted by rkjv - Januar 24, 2013

demo2001-21Die helfende Hand der Kirche und ihrer Caritas? –Offene Fragen.

Erfahrungsbericht einer Aktivistin vom Refugee-Camp Vienna

Am Sonntag, den 20.1.13, fand ein Protestmarsch des Refugee-Camps Vienna statt. Anlass dafür war die Verhaftung und das Wegsperren von demokratischen und kämpferischen Aktivisten in der Votivkirche. Treffpunkt des Protestmarsches war vor dem Volkstheater wo sich hunderte antirassistische, demokratische und revolutionäre Kräfte einfanden. Kurz vorher fand im Volkstheater eine Gala, organisiert von SOS-Mitmensch statt, die dort unter anderem Flüchtlingsaktivisten den Ute-Bock Preis verliehen (3000 Euro). Dieser wurde jedoch umgehend an die Caritas weitergegeben. Diese Umstände riefen Fragen in mir hervor. Warum erst jetzt, wo sie das Geld nicht mehr gebrauchen können und wo sie vorher noch vielen weiteren Aktivisten die Anreise zum Camp ermöglichen hätten können? Warum geben sie das Geld an die Caritas weiter, welch die Bewegung zu isolieren versucht und die Türe der Votivkirche vor SympatisantInnen bewacht? Diese Fragen wurden mit erst im Laufe des Protestmarsches klar.

Dem Protestmarsch schlossen sich mehr als 700 Menschen an, die gemeinsam in Richtung Votivkirche marschierten. Neben den schon bekannten Parolen der Flüchtlinge, wie zum Beispiel „We demand our rights“ wurde eine andere Parole laut, die half meine Fragen zu beantworten: „Solidarität mit dem Hungerstreik. Caritas, we don’t like!“. Als sich nun die Demonstration vor der Votivkirche einfand, bestätigten sich die Bewussten Isolationsversuche des Protestcamps von Seiten des bürgerlichen Staates, der Kirche, der Caritas und anderen spalterischen Kräften mit all ihren Etappen – Der Versuch das Camp in böse politische und gute unpolitische Kräfte zu spalten, die skrupellose Räumung des Camps, die Forderung der Caritas die Flüchtlinge mögen doch endlich in Notquartiere umgesiedelt werden, die Bewachung der Kirchentore von Seiten der Caritas, die Verhaftung von 4 Flüchtlingen die „zufällig“ Aktivisten des Camps waren und schlussendlich vor den Kirchentoren – Die Flüchtlingsaktivisten hinter verschlossenen Gittern, die in der Kirche eingesperrt wurden um nicht an der Demonstration teilnehmen zu können. Hier zeigt die rassistische Staatsmaschinerie und die Kirche ihr wahres Gesicht, denn das Ziel ist die Bewegung zu spalten, zu isolieren um sie zum verstummen zu bringen. Doch die Demonstrantenmenge protestierte gegen dieses rassistische, spalterische Vorgehen mit Parolen wie „Öffnet die Türen“, zog dann aber weiter zur Polizeistation, wo die verhafteten Aktivisten unter den Flüchtlinge eingesperrt worden sind, um sie dann abzuschieben. Die österreichische Bourgeoisie setzt den kämpferischen Flüchtlingen Tag für Tag neue Schläge zu um sie einzuschüchtern.

Jetzt hört man, der Hungerstreik wird unterbrochen…

  • Lassen wir uns nicht spalten, verhindern wir die Isolierung der Flüchtlinge!

  • Bilden wir eine kämpferische Einheit gegen diese Hetze und gegen die Spaltungversuche der Caritas!

  • Solidarität mit dem Hungerstreik – Caritas, we don’t like!

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