Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Nieder mit der zionistischen Aggression! Für ein volksdemokratisches Palästina!

Posted by rkjv - Dezember 6, 2012

pflp_20101211017Im Folgenden findet ihr ein aktuelles Flugblatt des Revolutionären Aufbaus, sowie eine Stellungnahme der Abu-Ali-Mustafa-Brigaden, dem bewaffneten Arm der PFLP – Volksfront zur Befreiung Palästinas – zu einer militärischen Operation Ende Oktober, übresetzt durch die Antiimperialistische Liga:

Israel rüstet im Verband mit der EU (Deutschland liefert ihm Atom-U-Boote) und der USA zu einem größeren Krieg um die Neuverteilung der Ressourcen der arabischen Länder. Der Iran gerät dabei immer weiter ins Visier dieser Räuber und Kriegsbrandstifter. Israel will nun, bevor mittelfristig der Krieg mit dem Iran ansteht, innerhalb seiner eigenen Macht für Ruhe und Ordnung im Sinne der Herrschenden sorgen. Daher lässt die herrschende Klasse Israels die Situation in Gaza weiter eskalieren und rüstet sich immer mehr für einen offenen Einmarsch. Nachdem der imperialistisch-zionistische israelische Staat gegen Protestbewegungen der Israelis faschistische Methoden der Unterdrückung anwandte, die dahin führten dass es zu Ende des Sommers mehrere Selbstverbrennungen von Israelis vor offiziellen Gebäuden des zionistischen Staates gab, schlägt er nun wieder verstärkt gegen Palästina los.

Flächendeckende Bombardements der Stadt Gaza, eines der am dichtesten besiedelten Gebiete weltweit, führen zu hunderten toten Zivilisten. Gleichzeitig werden die Bombenangriffe durch eine der weltweit stärksten Armeen auf Gaza damit gerechtfertigt, dass es gleichzeitig von palästinensischer Seite Raketenangriffe gibt. Mit diesen Raketen jedoch, wehrt sich ein unterdrücktes Volk gegen seine Unterdrücker, die militärisch von den Weltmächten EU und vor allem USA unterstützt werden. Der palästinensische Widerstand gegen den Zionismus gleicht dem Kampf von David gegen Goliath und ist zu tiefst gerechtfertigt. Wer würde David für die Steine aus seiner Schleuder gegen den übermächtigen Goliath verurteilen?

Das palästinensische Volk kämpft jedoch nicht alleine. Der Kampf gegen Imperialismus ist ein weltweiter Kampf, der nicht nur in Palästina, sondern in allen Ländern der Welt geführt werden muss und geführt wird. Der Kampf Palästinas ist also nichts isoliertes, sondern ein wichtiges Anliegen aller, die im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten und politischen Zielsetzungen gegen den Imperialismus, gegen die Unterdrückung und Ausbeutung eines Großteils der Welt durch europäisches, us-amerikanisches, russisches, japanisches und chinesisches Kapital kämpfen. Der Widerstand in Palästina ist unbedingt zu unterstützen und muss auch von allen demokratischen und revolutionären Kräften in Österreich in seiner Legitimität verteidigt werden, wir müssen die revolutionären und konsequent demokratischen Kräfte Palästinas auch hier bekannter machen und Bewusstsein darüber herstellen, dass es unser gemeinsamer Kampf gegen den Imperialismus ist, der uns verbindet.

Zionismus ist Rassismus! Kampf dem zionistischen Besatzerregime in Palästina!

Für ein Volksdemokratisches Palästina – Erkämpft durch die palästinensische neudemokratische Revolution im Bündnis mit den antiimperialistischen Kräften in Israel!

Hoch die internationale Solidarität! Nieder mit dem Imperialismus!

Stellungnahme der Abu-Ali-Mustafa-Brigaden über die Kissufim-Operation gegen die zionistischen Besatzer

pflp_resistanceoneyearon“Der zionistische Feind fährt kontinuierlich damit fort, Verbrechen gegen unser Volk auszuüben, er zielt mit seinen Schlägen andauernd auf die PalästinenserInnen. Er stoppt seine Verbrechen nicht, was auch immer wir im Angesicht der zionistischen Eskalation hier über „Waffenstillstand“ und dort über „Beruhigung der Situation“ hören – es ist vollkommen nutzlos und vergeblich mit den Besatzern zu verhandeln. Weil die Abu Ali Mustafa Brigaden über die Unaufrichtigkeit des Feinds und seiner Führer wissen, haben wir es immer abgelehnt mit der Besatzung unseren Frieden zu machen und haben dem entgegen unsere revolutionäre Arbeit energisch fortgesetzt, welche zu schmerzvollen Schlägen gegen den Feind führen konnte, dessen jüngste Eskalation nichts weiter ist als eine Fortführung seiner andauernden, niemals gestoppten Aggression und Verbrechen gegen das palästinensische Volk.

Am Morgen des Dienstags, 23. Oktober 2012, nahm ein Kämpfer der Abu Ali Mustafa Brigaden in einer Operation, welche einer Phase der Planung und Observierung folgte, sein Ziel und dessen Aufenthaltsort ins Visier, platzierte die Sprengladung dort, wo die feindlichen Soldaten den Grenzzaun passieren, in der Nähe der Kissufim-Militärstation (…). Um 07.16 Uhr explodierte die Ladung, zerstörte Militärequipment der Besatzer und verwundete einen Oberoffizier der Givati-Brigade, Zeev Shilon, der daraufhin mit einem Helikopter ins Soroka-Krankenhaus gebracht wurde. Dort wurde ihm sein rechter Arm abgenommen und er kämpft dort, laut Nachrichtenmeldungen der Besatzer, nach wie vor um sein Leben. Nachdem die Kämpfer sichergestellt hatten dass ihre Operation erfolgreich war und das Ziel getroffen wurde, zogen sie sich sicher zurück, daraufhin veröffentlichten die Brigaden die Operation um unserem Volk und unserem Widerstand Hoffnung und Zuversicht zu geben – der Widerstand ist dazu fähig den Feind zu treffen und ihn für seine Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, was auch eine Botschaft an den Feind und seine Soldaten ist, dass sie nicht in der Lage sind sich vor den wehrhaften Schlägen des Widerstands zu schützen und auf ihrer Seite Blut fließen wird, wenn sie damit fortfahren palästinensisches Blut zu vergießen.

(…) [Die Besatzer] vergessen, dass der Palästinensische Widerstand, dessen Teil die Abu Ali Mustafa Brigaden sind, sich von ihren Schlägen nicht abbringen lässt und dass wir fortfahren werden, unseren Widerstand und unsere revolutionären Antworten auf die Verbrechen zu geben, welche durch die Besatzungssoldaten und ihre Führer gegen unser Volk, unsere heiligen Plätze und unser Land verübt werden, und wir schwören, hochachtungsvoll das Andenken der Märtyrer zu bewahren – auf dass ihr Blut nicht vergossen wurde, ohne dass es darauf eine entschiedene und schmerzhafte Antwort geben wird.

Da der Feind mit seinen Verbrechen weitermacht, rufen wir dazu auf den Besatzern entgegenzutreten, eine Widerstandsfront für eine Vereinte Nationale Verteidigung unseres Volkes, unserer heiligen Plätze und unseres Landes zu schaffen, sowie damit fortzufahren den Besatzern Schläge zu versetzen. Unser Volk und unser Widerstand werden unweigerlich siegen. Wir schicken hochachtungsvolle Grüße an alle Abu Ali Mustafa Brigaden, an alle KämpferInnen und bewaffnet kämpfenden Organisationen, an die Revolution und den Widerstand überall in Palästina. Wir grüßen jene, deren Blut am Land Palästinas vergossen wurde. Wir grüßen die Gefangenen und die Verwundeten. Der Sieg ist unausweichlich.”

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