Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Resolutionen der 3. Konferenz des KJV:

Posted by rkjv - November 28, 2012

1. Resolution

Vorwärts zur wahren revolutionären Massenorganisation des Jungproletariats! (Thälmann)

Der Kommunistische Jugendverband ist sozusagen eine Vorschule im Klassenkampf. Seine Aufgabe ist es, die Arbeiterjugend zum Kampf zu erziehen. Das bedeutet einerseits die Schaffung neuer Kader, die sich ideologisch, organisatorisch und politisch so weit entwickeln, dass sie selbstständig Politik nach der richtigen Linie betreiben können. Sie bilden die Reserve der Kommunistischen Partei, sowie auch die Reserve zum Aufbau der KP, wenn es im jeweiligen Land keine gibt. Anderseits bedeutet diese Aufgabe, die Massen zu organisieren und mobilisieren, genauer die Masse der jungen ArbeiterInnen, SchülerInnen und StudentInnen, unter der Hegemonie der ArbeiterInnen.

„Die Arbeiterklasse hat ein grundlegendes Interesse daran, die Arbeiterjugend zum Klassenbewußtsein zu erwecken, sie in den Klassenkampf einzureihen und sich einen ständigen Zustrom neuer und frischer Kräfte zu sichern, die den Kampf bis zur völligen Befreiung der Arbeiterklasse fortsetzen werden.“ (Programm der Kommunistischen Jugendinternationale von 1928)

Die Arbeiterjugend verfolgt dabei keine qualitativ anderen Interessen, die von der Klasse unabhängig wären, ihre Aufgaben im Kampf für den Kommunismus leiten sich vom Standpunkt der Klasse ab. Die Reserve für die KP, sowie der Kampf gegen die Bourgeoisie um den Einfluss in der Masse der Arbeiterjugend, sind notwendig für die ArbeiterInnenklasse – für den Sieg des Proletariats. Die Jugend ist zwar in einer besonderen Lage, wird verstärkt ausgebeutete und unterdrückt, hat aber aufgrund dieser Lage ein besonders großes Interesse an der Diktatur des Proletariats, jedoch ergeben sich daraus keine „anderen“ oder eigenen Interessen der Arbeiterjugend.

Die Orientierung des RKJV war bisher die fortschrittlichsten Teile der Jugend zu organisieren, eine Jugendavantgarde zu schaffen. Das war einerseits auch richtig und wichtig, um einen Kern zu schaffen bzw. um Kader auszubilden, die es verstehen, weitere Leute zu organisieren, zu erziehen, ideologische Debatten zu führen und die Entwicklung des Verbands voranzubringen.

In der letzten Periode, mit der der 2. Konferenz, wurde beschlossen, sich mehr auf die Arbeiterjugend (und zwar die wirklich jungen Teile) zu konzentrieren und den Aufbau mittlerer Kader entschiedener anzupacken. Das ist bereits eine Weichenstellung um einen Massencharakter zu schaffen, welche nun mit der 3. Konferenz auch tatsächlich „befahren“ werden soll.

Einen Massencharakter anzunehmen bedeutet nicht, von heute auf morgen die Massen zu organisieren, sondern eine Ausrichtung, die richtige Politik zu entwickeln, Voraussetzungen zu schaffen um die Massen der Jugend zu organisieren. Es ist dabei unsere Aufgabe ideologisch zu kämpfen, um nicht auf Kosten des MLM, mit einem Zugeständnis nach dem anderen opportunistisch auf die Massen „zuzugehen“. Massencharakter bedeutet nicht, ideologische Zugeständnisse zu machen, das ist wesentlich vor allem im Heranziehen von neuen Kadern, die wiederum nur mit der gefestigten Ideologie des MLM auch die richtige Politik unter den Massen betreiben können. Die organisatorische Aufgabe liegt darin, eine Struktur bzw. klare Organisation zu schaffen, die es ermöglicht Kader zu schmieden und die es versteht und aushält Jugendliche im Sinne einer Massenorganisation zu organisieren – also auch AktivistInnen und Revolutionäre die nicht zu einem Kader herangezogen werden, bei welchen eine andere Messlatte angesetzt werden muss, andere Aufgaben anstehen und ein anderes Maß an Verantwortung verlangt werden kann. Dazu ist es notwendig, dass der innere Kern, die Kader kommunistische Disziplin lernen, dass es eine klare Aufgabenteilung gibt, dass der demokratische Zentralismus gewahrt wird, dass wir einen kollektiven Arbeitsstil entwickeln und festigen. So schaffen wir ein festes Grundgerüst, dass es ermöglicht auf Perspektive auch kommunistische Massenarbeit zu leisten. Und das wird notwendig sein, denn die Widersprüche spitzen sich weiter zu, die Militarisierung steigt, die Repression wird immer schärfer, die Faschisierung nimmt weiter zu, die Jugendarbeitslosigkeit steigt – der Imperialismus lässt es die Arbeiterjugend am deutlichsten spüren, dass er die Reaktion auf ganzer Linie ist. Dass diese Widersprüche zu einer raschen Entladung von gerechtfertigter Wut führen, haben wir in Frankreich, Griechenland und Großbritannien bei den Jugendrevolten der vergangenen Jahren gesehen. Als KommunistInnen ist es unsere Aufgabe kommunistisches Bewusstsein in die Massen zu tragen, ihren Kämpfen eine Ausrichtung zu geben, spontane Entladungen in einen bewussten Kampf der Klasse zu führen! „Die Aufgabe des KJV besteht darin, die Arbeiterjugend und unter ihrer Führung auch alle übrigen Schichten der werktätigen Jugend in den Kampf für die WELTREVOLUTION hineinzuziehen und sie in diesem Kampf im Geiste des Kommunismus zu erziehen.“ (aus dem Vorwort zum Programm der KJI, 1928)

„Die revolutionäre Jugend, sie war die heißeste, reinste Flamme der bisherigen Revolution, sie wird auch weiterhin die glühendste, unauslöschbare Flamme der Revolution des Weltproletariats sein“

2. Resolution

Über den Kampf gegen den rechten Opportunismus.

In der vergangenen Periode führte unser Verband einerseits einen harten internen Kampf gegen den linken, als auch gegen den rechten Opportunismus, hauptsächlich aber gegen den rechten. Dieser äußerte sich in vielerlei Hinsicht in gemeinsamen Punkten mit dem Linksopportunismus, jedoch unter anderen Vorzeichen. Die vorliegende Resolution hat ausschließlich den Kampf gegen den Rechtsopportunismus zum Inhalt, da es sich im innerorganisatorischen Kampf um die Hauptfrage handelte, wobei erwähnt sei, dass auch der linke Opportunismus ideologisch geschlagen werden konnte und ebenso derzeit keine Basis mehr in der Leitung unserer Organisation findet.

Wesentliche Merkmale des rechten Opportunismus waren:

1) Ideologische Undiszipliniertheit; D.h. keine Anstrengungen die Ideologie des Proletariats, den Marxismus-Leninismus-Maoismus, zu verteidigen, Angriffe auf denselben hinzunehmen und seine Grundpositionen nicht zu verinnerlichen, sowie der ideologischen Auseinandersetzung aus dem Weg gehen. Daraus resultierend eine schwammige politische Haltung gegenüber Bewegungen und der Arbeit in ihnen, sowie die Tendenz sich von tagesaktuellen Geschehnissen treiben zu lassen, womit nicht nur ein opportunistischer politischer Kurs praktisch als Beispiel vorgelebt wird, sondern auch den Mitgliedern keine ideologisch kämpferische Herangehensweise vermittelt wird.

2) Passivität. D.h. kein aktives gestalten des Organisationslebens, sondern formelles ausführen von Aufträgen, die rein organisatorische Handhabung von Sitzungen anstatt den Primat der politischen Linie mit der Ideologie als Zentrum aufzugreifen. Das führte innerhalb der Organisation zu einer passiven Haltung anderer Mitglieder, die sich an diesem Beispiel orientierten, und leistete kleinbürgerlichem Individualismus Vorschub. Eine andere Form der Passivität ist die „Projektmacherei“, d.h. unendlich viele Vorhaben anzureißen und zu „bewerben“, kurzfristig die Orientierung und die jeweiligen Ressourcen darauf zu konzentrieren, nur um dann, sobald sich die ersten Schwierigkeiten einstellen oder ein „spannenderes“ Projekt entdeckt wird, umzuschwenken und den nächsten „Plan“ anzureißen. Diese Unplanmäßigkeit lässt eine notwendige Konzentration der Kräfte der Organisation nicht zu, sondern verhindert dieselbe. Das führt die Organisation in der Praxis zu einer politisch in Wirklichkeit passiven Haltung im Klassenkampf und richtet somit schweren Schaden an.

3) Liberalismus und Legalismus. Der Liberalismus drückte sich im laschen Umgang mit politisch-ideologischen sowie organisatorischen Fragen des Organisationslebens aus, wie auch in der Weigerung die politisch-ideologische Führung zu übernehmen, rund um das rote Banner der Revolution zu Organisieren. Ein wichtiges Resultat daraus war auch der Legalismus, d.h. ein zu offener Umgang mit Organisationsinterna, was zu einer Gefahr im Kampf mit der Reaktion wurde – nicht nur was die Leitung der Organisation betrifft, sondern auch die Sicherheit der Basismitglieder betreffend.

4) Unernsthaftigkeit und Chaos in der Frage der Massenmobilisierung zulassen. Resultat war, dass aufwendige politische Aktionen nicht zu den möglichen Ergebnissen führten und korrekte ideologische Positionen nicht in politisch-organisatorische Stärke verwandelt werden konnten.

Das waren wesentliche Kennzeichen einer rechtsopportunistischen Linie, nicht weil diese Faktoren einzeln und getrennt voneinander als unsystematische Abweichungen auftreten, sondern weil sie sich verdichteten und eine Linie bildeten. Es war daher ganz richtig, noch dazu weil es sich um eine stabile Linie innerhalb der Leitung unserer Organisation handelte, dass die Leitungsminderheit auf der ersten Mitgliederversammlung 2012 einen Kampf gegen diese Linie eröffnete und in mehreren Grundlagendokumenten das Wesen und die Ursache dieser Linie aufdeckte und den Weg zu deren konsequenter Bekämpfung wies.

Auf dieser Grundlage gelang es, die Hauptströmung der rechtsopportunistischen Linie zurückzudrängen und schlussendlich ideologisch-politisch zu zerschlagen. Die ProtagonistInnen dieser Linie konnten ihren falschen Kurs korrigieren und bewiesen es zunehmend, dass sie ihre alten Fehler eingesehen hatten.

Materielle Grundlage dieser falschen Linie war die studentisch-kleinbürgerliche Basis der betreffenden Personen, woraus wir nicht nur den Schluss zogen, dass unser Verband weiter als bisher proletarisiert werden muss (Dass die Proletarisierung überhaupt bewusster und stärker ins Zentrum unserer Politik gerückt werden muss), sondern auch, dass die betreffenden Personen einer Lohnarbeit in einem Großbetrieb nachgehen müssen, was von diesen als Teil der Lösung auch anerkannt wurde. Es geht dabei nicht darum sich von „studentischer Herkunft“ „reinzuwaschen“, sondern um eine politische Entscheidung im Dienst der proletarischen Revolution.

Wir sehen ein, dass uns die falsche Linie im Umgang mit Sympathisierenden Schaden zugefügt hat, sowie sie sich auch auf unsere internationale Arbeit auswirkte, die darunter stark litt. Dafür will die dritte Konferenz des KJV offene und aufrichtige Selbstkritik üben. Wir versprechen, nun, nachdem diese Hauptgefahr geschlagen ist, alles dafür zu tun jene Fehler die ihre Ursache in dieser falschen Linie finden, zu korrigieren. Wir können uns dabei auf einen im Linienkampf gefestigten Verband stützen, sowie auf GenossInnen, die die Notwendigkeit der Korrektur ihrer Fehler einsahen und wir hoffen uns dabei auch auf die Hilfe durch produktive Kritik und solidarische Unterstützung durch unsere SympathisantInnen und AktivistInnen stützen zu können.

Nach wie vor ist, aufgrund der objektiven Situation des Klassenkampfes in Österreich und der Schwäche des subjektiven Faktors, der rechte Opportunismus die Hauptgefahr. Es wird niemals eine Situation eintreten können, in der unser Verband frei von opportunistischen Einflüssen ist, das ist eine gesetzmäßige Widerspiegelung der Klassengegensätze der Gesellschaft in der wir leben. Wir können aber dafür sorgen, dass der Opportunismus sich in Zukunft nicht mehr so weit entwickeln kann wie es geschehen ist. Dafür brauchen wir Festigkeit in der universellen Ideologie und Wissenschaft des Proletariats – im Marxismus-Leninismus-Maoismus, eine klare politische Generallinie, die sich in unseren Grundlagendokumenten und der Erarbeitung eines Programms ausdrücken muss, und eine feste organisatorische Verbindung mit den Massen, die es uns erlaubt unseren Verband weiter zu proletarisieren und unsere Hauptbasis in der Arbeiterjugend weiter auszubauen.

Kampf dem Opportunismus, hauptsächlich gegen den rechten Opportunismus!

Vertiefen wir den Prozess von Kritik und Selbstkritik und entwickeln wir die proletarische Linie in der Jugendfrage!

Nehmen wir den Maoismus stärker auf als bisher, bauen wir die rote Linie an der ideologischen Front auf!

3. Resolution

Nieder mit dem Imperialismus! Für den Sieg im Volkskrieg in Indien!

Die größte revolutionäre Bewegung weltweit wird geführt von der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) und ist darüber hinaus auch führendes Zentrum der internationalen revolutionären Bewegung. In Indien kämpfen die Volksmassen heute schon Tag für Tag gegen den Imperialismus und nehmen für ihre Befreiung ungeheure Opfer in Kauf, denn ihr Kampf wird von den imperialistischen Großmächten auf brutalste, beispiellose Art und Weise bekämpft. Jedem einzelnen Kämpfer und jeder Kämpferin, die ihr Leben für die Revolution geben, können wir deswegen nicht genug Ehre und Respekt erweisen. Ihre Entschlossenheit und Hingabe für eine andere Welt nährt nicht nur unseren Kampf hierzulande, sie belebt die Hoffnungen und die Kampfkraft der Volksmassen und Revolutionäre auf der ganzen Welt. Wir sehen es als unsere Aufgabe den Volkskrieg in Indien hierzulande zu propagieren und dem imperialistischen Weltsystem, insbesondere dem europäischen und dem österreichischen Imperialismus den proletarischen Internationalismus entgegenzusetzen. Ohne der Befreiung der abhängigen Neokolonien vom Joch des Imperialismus kann es keine sozialistische Revolution geben. Das heißt für uns, dass der Kampf für den Kommunismus mit dem Kampf für das Selbstbestimmungsrecht der Nationen unmittelbar zusammenhängt. Die Solidarität ist eine der wichtigsten Waffen der Arbeiterklasse und Volksmassen gegen den gemeinsamen Feind, dem Imperialismus. Nach diesen Überlegungen müssen auch unsere Taten ausgerichtet sein und somit ein wichtiger Teil unserer Kräfte nicht nur in zukünftige Kampagnen zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien fließen sondern auch der revolutionäre Aufbau hierzulande vorbereitet und angegangen werden.

Hoch die internationale Solidarität!

Schaffen wir zwei, drei,… viele rote Indien!

4. Resolution

Der KJV beschließt folgende Resolution zur Solidarität mit der Arbeiter/innenklasse und den unterdrückten Volksmassen in Griechenland:

Im Kampf um die Neuverteilung der Welt ist Griechenland in Europa das derzeit am härtesten umkämpfte Land. Das hat mehrere Ursachen, zum einen die verschiedenen eigenständigen Interessen der Imperialisten und zum anderen vor allem den Widerstand der griechischen Massen. Die zwei großen imperialistischen Blöcke, die sich im Streit um den größten Einfluss und die größten Profite die sie aus den griechischen Massen herauspressen können befinden, sind die EU, angeführt vom BRD-Imperialismus, und die USA. Bisher wurde die griechische Industrie zerschlagen und die griechische Wirtschaft hauptsächlich in den Dienstleistungssektor gedrängt. Es gibt keine eigenständige, nationale griechische Bourgeoisie. Griechenland ist eine Neokolonie des EU- und USA-Imperialismus. Der Hauptfeind des griechischen Proletariats und der griechischen Volksmassen ist der Imperialismus. Bisher war der führende Imperialist in Griechenland die USA, doch seit Beginn der Krise konnte der EU-Imperialismus allen voran Deutschland seinen Einfluss immer weiter verstärken. Es ergab sich eine Kräfteverschiebung zugunsten des EU-Imperialismus. Heute ist Deutschland der Ausbeuter Nummer eins in Griechenland. Wichtigstes Mittel zur Unterjochung Griechenlands durch den EU-Imperialismus, waren die sogenannten „Hilfsmittel“ die im Zuge der „Schuldenkrise“ den griechischen Massen aufgepresst wurden. Diese Ausplünderungspakete wurden von den imperialistischen Mächten unter der Führung Deutschlands einzig und allein dafür geschnürt um die Arbeiter/innenklasse und die griechischen Volksmassen in eine stärkere Abhängigkeit und Unterdrückung durch den EU-Imperialismus zu bringen.

Das griechische Volk hat eine lange heroische Geschichte des Widerstands. Der Kampf gegen die deutsch-österreichischen Nazi Faschisten und die vom englischen und amerikanischen Imperialismus hauptsächlich finanzierten faschistischen Militärjuntas haben das griechische Volk im illegalen antifaschistischen Kampf gestählt. Viele Jahrzehnte mussten die griechischen Kommunist/innen und fortschrittlichen Demokrat/innen den bewaffneten Kampf gegen wechselnde faschistische Regime führen. Und auch heute drohen die Imperialisten wieder teilweise mit der Errichtung einer neuen Militärjunta in Griechenland. Die griechischen KämpferInnen des Widerstandes allen voran der damals noch kommunistischen KKE, der ELAS und dann der KKE(m-l) (bzw. ihrer Vorgängerorganisationen), sind ruhmreiche Vorbilder im Kampf gegen Faschismus, Imperialismus sowie koloniale und neo-koloniale Unterdrückung.

Seit einigen Jahren können wir in Griechenland wieder verstärkte Massenkämpfe beobachten. Sie richten sich im Allgemeinen gegen die von der EU aufgepressten Ausplünderungspakete. Diese Kämpfe nehmen immer wieder sehr militante Formen an und kommen immer wieder in Konfrontation mit dem abhängigen griechischen Kompradorenregime. Dieses Regime aus von den imperialistischen Mächten finanzierten und gestützten „Statthaltern“ setzt die von den Imperialisten verordneten Maßnahmen gegen die Arbeiter/innenklasse und die Volksmassen durch. Die bürgerliche Regierung in Griechenland ist keine legitime Regierung des griechischen Volkes, sondern eine verbrecherische Kompradorenbande im Dienste ihrer imperialistischen Herren.

Kampf gegen Revisionismus, Reformismus und Sozialdemokratie.

In Griechenland gibt es viele „linke“ Kräfte die bürgerliche Ideologie in die Kämpfe des griechischen Proletariats und der Volksmassen hinein tragen. Die KKE, diese reformistischen Agenten innerhalb der Arbeiter/innenklasse, hat den Weg der sozialistischen Revolution verlassen und führt die Massen Griechenlands in einen bürgerlichen Reformkampf. Die KKE organisiert die Massen nur für ihre eigenen Zwecke und nicht mehr für die Interessen der Arbeiter/innenklasse und ihrer Verbündeten. Die angebliche „linke Hoffnung“ in Griechenland, das Wahlbündnis SYRIZA, ist eine Neuauflage der Sozialdemokratie. Sie verkleidet sich mit allerhand „radikalen“ Phrasen, doch hält ihre angeblich linke Linie gegen die Imperialisten nicht besonders lange. Wie das Beispiel zeigt: Der Druck den die Bourgeoisie auf SYRIZA ausgeübt hat, hat sich ausgezahlt, da die Partei statt der vor der Wahl versprochenen „Abschaffung“ der Sparpakete nun die „Neuverhandlung der Bedingungen“ der Sparpakete unterstützt.( Zitat: Interview: Zur aktuellen Situation und den Aufgaben im Klassenkampf in Griechenland)

Der ideologische Kampf gegen Revisionismus und Reformismus ist immer wichtig. Aber in einer Situation in der sich das griechische Proletariat und die Volksmassen heute befinden, also einer Zeit großer Massenkämpfe, ist er von besonderer Bedeutung. Die KKE(m-l), die entschlossen an der proletarischen Revolution unter den konkreten Bedingungen in Griechenland festhält, führt den Kampf gegen den Revisionismus und Reformismus entschlossen weiter. Die KKE(m-l) wird den Weg zur proletarischen Revolution unbeirrt weiter gehen und aus dem Kampf gegen den Revisionismus verstärkt hervor gehen. Die KKE(m-l) wird unbeirrt für die soziale Revolution kämpfen und das Proletariat und die unterdrückten Volksmassen in Griechenland zur Befreiung von Imperialismus und jeglicher Unterdrückung führen.

Der KJV unterstützt die gerechten Kämpfe der griechischen Arbeiter/innen und Volksmassen gegen die imperialistische Herrschaft und Aggression. Wir stellen uns entschieden gegen die Verleumdung und Hetze gegen die Kämpfe des Proletariats und der unterdrückten Massen Griechenlands. Nicht die griechischen kämpfenden Massen sind Schuld an der sogenannten „Schuldenkrise“ oder „Eurokrise“, sondern die Imperialisten mit ihrer verbrecherischen, ausbeutrischen und unterdrückerischen Politik und Wirtschaftsordnung. Wir stärken unsere Solidarität mit den griechischen Arbeiter/innen und Volksmassen die gegen den Imperialismus und gegen die Ausplünderung und Zerschlagung ihrer Lebensgrundlage kämpfen. Unser Kampf in Österreich richtet sich gegen den Imperialismus, vor allem gegen den EU-Imperialismus. Der österreichische Imperialismus ist Teil dieses imperialistischen Bündnisse und damit direkt mitverantwortlich an der Offensive gegen die griechischen Massen und Arbeiter/innen. Der österreichische Imperialismus hat, als einzelner Imperialist, zwar in Griechenland keinen starken ökonomischen Einfluss, dennoch beuten österreichische imperialistische Monopole die griechischen Volksmassen aus. Durch massive chauvinistische Hetze gegen das griechische Proletariat und die Volksmassen untergräbt und verhindert er die Solidarität von Proletariat und Volksmassen mit den gerechten Kämpfen der griechischen Massen. Wir verurteilen jegliche imperialistische Aggression gegen die unterdrückten Völker und Nationen der Welt. Wir stellen uns gegen die von den Imperialisten vorbereitete Militärjunta und gegen die Spaltung, die durch die aggressiven Medienberichte und die Hetze gegen die griechischen Arbeiter/innen und Volksmassen betrieben wird.

Hoch die internationale Solidarität! – Gegen die imperialistische Einflussnahme in Griechenland!

Nieder mit Revisionismus, Reformismus und Sozialdemokratie! – Für die proletarische Revolution!

Lang leben die Heldenhaften antifaschistischen Kämpfer! – Nieder mit Faschismus und Imperialismus!

Nieder mit dem Imperialismus! – Solidarität mit den Kämpfen der griechischen Arbeiter/innen und Volksmassen gegen die imperialistische Ausplünderung!

Lang lebe die KKE(m-l)!

Kommunistischer Jugendverband, KJV

Oktober 2012

Eine Antwort to “Resolutionen der 3. Konferenz des KJV:”

  1. […] 25. November: Tag gegen Gewalt an Frauen. Resolutionen der 3. Konferenz des KJV: […]

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