Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Für den Sieg im Volkskrieg in Indien!

Posted by rkjv - November 21, 2012

Am Montag beteiligten wir uns an der Solidaritätskundgebung zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien. Im Folgenden findet ihr die Rede des RKJV und einen Bericht zur Kundgebung des Solidaritätskomitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien.

In Indien herrscht Volkskrieg, ein gerechtfertigter Krieg der indischen Volksmassen gegen den Imperialismus!

Es ist die bewusste Aktion der Massen gegen den Völkermord der „Operation Green Hunt“, gegen den Hindufaschismus, gegen Landraub, gegen die imperialistsch-feudalistische Kuktur, gegen die Vergewaltigung ganzer Völker – gegen Ausplünderung und Unterdrückung!

Der indische Staat führt im Dienste der Imperialisten einen Krieg nach Innen. Nicht nur gegen das Zentrum des Volkskrieges, die Kommunistische Partei Indien (maoistisch) – Sondern gegen jegliche fortschrittliche Kräfte:

-die Revolutionäre Demokratische Front, die RDF und ihre Aktivist/Innen werden verfolgt und die RDF teilweise verboten,

-Arbeitskämpfe werden niedergeschlagen, zahlreiche Arbeiter wurden bei Streiks inhaftiert,

-Ein AntiAKW Aktivist, beispielsweise, wurde von der Polizei zu Tode geprügelt,

-fortschrittliche und revolutionäre StudentInnen, Intellektuelle oder Ärzte die sich solidarisieren werden bedroht, verfolgt oder ohne Prozess eingesperrt!

-Folter, Vergewaltigung und Mord sind gängige Praktiken der indischen Armee, Polizei und faschistischen Paramiltärs.

Es ist vor allem im Interesse des US und englischen Imperialismus, dass die Volksbewegung und der Volkskrieg niedergeschlagen und die Ausbeutungsverhältnisse für sie günstig bleiben. 10% des Weltweiten Waffenhandels gehen zur Zeit nach Indien!

Aber auch Österreichische Imperialisten, wie die Raiffeisenbank die in Indien Mikrokredite vergibt, oder AT&S, haben Interesse daran, dass der Völkermord weiter geführt wird und darüber und über den Widerstand in Indien in Europa nichts bekannt wird. Sie unterstützen den Krieg gegen die Volksmassen!

Der Volkskrieg ist dabei das komplette Gegenstück zum Krieg der Imperialisten. Er ist ein Befreiungskrieg, der nur durch die Masse in ihrem eigenen Interesse passieren kann, er ist ein gerechter Krieg! Der Imperialistische Krieg dagegen wird auf Druck und Zwang gegen jegliche Interessen der ArbeiterInnen und Volksmassen,  im Interesse des Profits geführt!

Die indischen Massen führen den revolutionären Volkskrieg für ihre Befreiung und als Teilkampf für die Befreiung der ganzen Menschheit von Ausbeutung, Unterdrückung und Imperialismus. Sie kämpfen für eine neudemokratische Revolution, denn sie wissen, dass nur die neue Demokratie und der Sozialismus den Imperialismus endgültig beseitigen kann und den Weg für den Kommunismus ebnet. Jene Gesellschaft in der jeder Teil der Gesellschaft, frei nach seinen Fähigkeiten gibt und frei nach seinen Bedürfnissen bekommt.

Voran mit dem Sieg im Volkskrieg! – Alles für den Sieg des kämpfenden Indien!

Volkskrieg und Kulturrevolution für die neue Demokratie! – Gegen Imperialismus, Faschismus und Kompradoren!

Der Krieg der Klassen ist international! – Hoch die internationale Solidarität!

 

Erfolgreiche Kundgebung in Solidarität mit der indischen Revolution!

Bericht des Solidaritätskomitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien:

Am Montag, 19. November, hielten wir in der Nähe der Wiener Oper eine Kundgebung zur Solidarität mit der indischen Revolution, insbesondere mit dem Volkskrieg in Indien, ab. Die Kundgebung wurde deswegen bei der Oper abgehalten, weil gleich dort die indische Botschaft ist und wir wollten, dass die Vertreter dieses verbrecherischen Mörderregimes in Österreich sehen und hören, dass es auch hier Solidarität mit der Naxalitenbewegung sowie allen Volksbewegungen, der Revolution und dem Volkskrieg in Indien gibt, und dass die Politik des Genozids und des Hindufaschismus, welche die herrschenden Klassen Indiens mit Gnaden der USA und Europas betreiben, auch in Österreich nicht unwidersprochen bleibt.

Wir verteilten rund 1000 Flugblätter bei der Aktion, konnten einige Exemplare unserer Kampagnenzeitung verkaufen, sammelten Spenden für unsere Solidaritätsarbeit und viele PassantInnen unterschrieben bei der Petition die unsere Kampagne begleitet. Außerdem konnten wir gut ins Gespräch mit Leuten kommen die sich weiter interessierten. Viele von ihnen nahmen das umfassende Infoangebot bei unserem Stand gerne in Anspruch, hinterließen ihre Adressen für weitere Information und deckten sich mit verschiedenen Veröffentlichungen unseres Komitees ein. Auch wenn bei dieser Kundgebung leider nicht so viele Leute waren wie bei der Kundgebung vor der indischen Botschaft im Frühjahr dieses Jahres, so war sie doch ein großer politischer Erfolg der uns auf jeden Fall einen Schritt weiter gebracht hat – wenn wir auch sehen, dass die Front zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien noch breiter gefasst werden muss als das bisher geschehen ist!

Wir bedanken uns bei unseren unorganisierten GenossInnen, die uns mit Parolen, Flugblattverteilen, etc. unterstützten, sowie wir auch den GenossInnen der Neuen Demokratischen Jugend (YDG) und Young Struggle (YS) unseren Dank für ihre Solidarität und Mithilfe bei der Kundgebung aussprechen wollen.

So positiv viele Reaktionen waren und so sehr sich auch einige Leute interessierten, so sehr sehen wir doch, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Denn obwohl der Volkskrieg in Indien Millionen Menschen erfasst, obwohl die Operationsgebiete der Volksbefreiungsguerillaarmee mehrfach die Größe Deutschlands haben und der indische Subkontinent inmitten eines umfassenden revolutionären Prozesses steht, wissen die meisten Menschen gar nichts darüber! Das liegt nicht zuletzt sicherlich auch daran, dass öffentliche Information zum Thema sehr rar ist und die bürgerlichen Medien so gut wie nichts darüber berichten. Umso wertvoller ist jedoch unsere Arbeit, so wie die Kundgebung am Montag, und umso mehr zeigt sich, dass es sehr wichtig ist dass es so etwas wie unser Komitee gibt, das sich auch zum Ziel gesetzt hat über den Volkskrieg in Indien zu informieren und aufzuzeigen dass die Perspektive revolutionärer Veränderung nicht nur am Leben ist, sondern brennt wie eine Fackel!

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