Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Schlagen wir zurück, bevor sie uns niederschlagen!

Posted by rkjv - Oktober 23, 2012

Wer drückt uns Überstunden auf? Wem ist es egal, wenn wir uns wegen Hetze und Stress verletzen? Wer spielt uns gegen einander aus? Wer lässt uns täglich spüren, dass wir rein gar nichts zu melden haben?

Unsere Chefs, die Kapitalisten! Sie beuten uns ArbeiterInnen aus, unterdrücken uns – streifen sich all die Werte ein, die wir erzeugen!

Es ist die Arbeiterklasse welche alle Werte, alle Produkte, alles was wir brauchen erzeugt. Nur sind es eben die Kapitalisten welche an der Macht sind! Sie verfügen über die Produktionsmittel, die Staatsmacht und über unsere Arbeitskraft! Wir sind gezwungen um Lohn arbeiten zu gehen, zum Maulhalten, da wir nichts anderes besitzen…

Das ist nichts Neues: Das ist Kapitalismus, eine Klassengesellschaft! Viele Rechte die wir heute als ArbeiterInnen und Lehrlinge haben wurden von der Arbeiterklasse erkämpft. Sie bleiben jedoch ständig umkämpft, Angriffe und Einschnitte zeigen uns dabei immer wieder, dass die Kapitalistenklasse an der Macht ist und nichts in dieser Gesellschaft nach den Interessen und Bedürfnissen der ArbeiterInnen läuft:

*Aktuell wird der Kollektivvertrag der Metaller aufgeteilt auf sechs kleinere, schwächere KVs. Das ist ein Schlag gegen die gesamte Arbeiterklasse, da dieser KV einer der stärksten ist, an dem sich alle anderen orientieren (Handel, Gastronmonie, Gesundheit- und Sozialbereich…). Die ÖGB Führung ist hier voll mit dabei, sie spaltet und desorganisiert uns wo sie nur kann! – Der ÖGB Apparat dient voll und ganz den Interessen der Kapitalisten, nicht uns ArbeiterInnen!

*Der Lehrlingskündigungschutz wurde 2008 de facto zerschlagen! Viele Lehrlinge werden seither nach dem 1. oder 2. Lehrjahr entlassen – da der Chef für einen neuen Lehrling mehr Förderungen einstreift.

*Immer mehr Lehrlinge werden nach ihrer Ausbildung als Leiharbeiter eingesetzt, was weniger Lohn, schlechtere Kranken und Unfallversicherung sowie jederzeitige Entlassung bedeutet!

*Die Überwachung, Unterdrückung und Militarisierung nimmt stark zu. Gibt es Vermerke in unserer Krankenakte, so sind wir eine schlechte Arbeitskraft und werden nicht eingestellt; Navigationssysteme zeichnen unsere Routen genau auf; es gibt immer mehr digitale Stempeluhren; wir müssen unterzeichnen, dass wir nicht planen schwanger zu werden, ansonsten einer Kündigung zustimmen; …

Die Konkurenz unter den Lehrlingen wird dabei so groß gehalten (viele Arbeitslose, jeder ist „froh“ um irgendeine Arbeit), dass sie es leichter haben uns zu spalten, uns ruhig zu halten und uns übermäßig auszubeuten, mit Billigarbeitskräften schaffen wir einen höheren Profit für die Kapitalisten.

Gerade wir junge ArbeiterInnen sind die größte Gefahr für dieses System! Wir sind in einer miesen Lage und wissen am aller besten: Wir haben nichts zu verlieren, außer unsere Ketten! Und davor fürchten sich die Herrschenden.

In unserem Interesse ist ein Gesellachsftssystem in dem die ArbeiterInnen an der Macht sind. Eine Gesellschaft, die nicht für Profit mordert, sondern in der nach den Bedürfnissen der Menschen gearbeitet und produziert wird. Diese Gesellschaft können wir uns nur selbst schaffen, denn nur wir ArbeiterInnen haben in der kapitalistischen Gesellschaft nichts zu verlieren und sind daher die entschlossensten, konsequentesten und revolutionären Kämpfer in dieser Gesellschaft – Es liegt an uns, eine neue Welt zu gewinnen!

Jugendliche, stürzen wir die alte, faulende Gesellschaft und

errichten wir die neue Macht der ArbeiterInnen, der Jugend und des Volkes!

ERKÄMPFEN WIR UNS EINE BESSERE AUSGANGSLAGE: STÄRKEN WIR UNSERE KRÄFTE FÜR DEN KLASSENKAMPF!

  • Hände Weg vom Metaller KV! Für branchenspezifisches Verhandeln der Kollektivverträge!

  • Kündigungsschutz erkämpfen!

  • Leiharbeit abschaffen!

  • Für freie politische Betätigung im Sinne der Arbeiterklasse!

 

„Dass Du untergehst, wenn Du

 dich nicht wehrst, dass wirst Du

doch wohl einsehen?!“ B. Brecht

 

 

Mach mit! Es geht auch dich was an – kämpfen wir gemeinsam für unsere Interessen als ArbeiterInnen!

Wir treffen uns regelmäßig, planen Kundgebungen, schreiben Artikel und Flugblätter, lernen gemeinsam aus den Erfahrungen der internationalen Kämpfe der Arbeiterklasse – und versuchen die Kämpfe gegen den Kapitalismus und für die sozialistische Revolution in Österreich weiter zu bringen. Melde dich per e-mail, komm zu einer Kundgebungen/Veranstaltung oder nimm Kontakt auf zu einer/einem Roter Morgen VerkäuferIn oder FlugblattverteilerIn deines Vertrauens!

 

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