Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Tod dem Faschismus! Tod der bürgerlichen Diktatur!

Posted by rkjv - August 8, 2012

Wir brauchen keinen bürgerlichen Antifaschismus, der Zeichen setzt und ganz zufrieden ist mit der „demokratischeren“ Diktatur des Kapitals! Antifaschismus ist kein pazifistisches Bitten an den bürgerlichen Staat oder das in Schutz nehmen von den zahlreichen Nazigroßeltern („Opfer“). Ebenso wenig ist es Antifaschismus die iranischen Volksmassen wegen Drohungen der Herrschenden an Israel auslöschen zu wollen!

Der Faschismus ist wie die bürgerliche Demokratie eine Form der bürgerlichen Diktatur – der Herrschaft der Kapitalisten- klasse. Er ist dabei die offene Terrorherrschaft des Finanzkapitals und treibt für mehr Profit die Ausbeutung und Unterdrückung auf ein Maximum. Diese beiden Herrschaftsformen widersprechen sich nicht grundsätzlich, vielmehr entspringt der Faschismus der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung auch wenn diese bürgerlich demokratisch organisiert ist. Nicht, wie wir am österreichischen Staat sehen, weil lauter ältere und neuere Faschisten in der Regierung, an den Unis usw. sitzen – sondern diese dort sitzen weil der bürgerliche Staat Kapitalinteressen verfolgt und grundsätzlich gegen die Interessen und Bedürfnisse der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen steht! „Tod dem Faschismus“ heißt: Tod der bürgerlichen Diktatur, Tod dem Imperialismus – Sprengt die Ketten der Herrschaft des Kapitals!

Dass sich bürgerliche Demokratie und Faschismus nicht grundlegend widersprechen zeigen uns die laufenden Angriffe der Herrschenden: Belastungspakete, Teuerungen… und damit einhergehend der Abbau und die Aushöhlung bürgerlich demokratischer Rechte – Faschisierung. Darunter fällt der Antiterrorparagraph, die Vorratsdatenspeicher- ung, ACTA, die neue Aufstandsbekämpfungseinheit der Polizei, Ausbau der Überwachung, die besondere Unterdrückung von MigrantInnen per bürgerlichem Gesetz, Anhaltelager, das Fördern faschistischer Kräfte im Inland sowie in den Neokolonien Österreichs, der Beginn der Zerschlagung der Kollektivverträge der Metaller, aber auch die Kürzungen im Sozial- und Gesundheitsbereich, die Streichung der Invaliditätspension… Zum Einen wird verstärkt im Sinne des Kapitals in wertes und unwertes Leben unterschieden, soviel wie möglich aus der Arbeitskraft herausgeholt – und zum Anderen sollen wir eingeschüchtert und in unseren politischen Handlungsräumen immer weiter eingeschränkt werden!

Der Überwachungsapparat steht, der bewaffnete Arm ist bereit und die Herrschenden haben die passenden „demokratischen“ Gesetze um jederzeit jeglichen Widerstand bereits im Keim niederzuschlagen! Hinzu kommen, wie es in Deutschland gerade verstärkt läuft, Hetzkampangen in den Medien gegen den „Linksextremismus“, welche versuchen diesen Terror des bürgerlichen Staates zu legitimieren.

Lassen wir uns nicht noch weiter einschränken und in die Enge treiben!

Der antifaschistische Kampf muss sich heute entschieden gegen Faschisierung und Sozialabbau stellen – um eine Basis zu schaffen für den Kampf um eine klassenlose Gesellschaft, den Kommunismus! Was sind unsere Perspektiven, als Jugendliche der ArbeiterInnenklasse im Imperialismus? Wir können das Maul halten, wenn wir Glück haben ist unsere Existenz über das Minimum hinaus gedeckt, viele von uns werden diskriminiert und schikaniert! Weiters spitzen sich die Schlachten der Imperialisten auf Kosten der unterdrückten Völker zu, Leute der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen werden weltweit für Profit niedergemetzelt!

Im imperialistischen Österreich sind es jedoch wir, als Teile der ArbeiterInnenklasse, welche die Triebkraft sind. Denn wir sind jene, die nichts zu verlieren haben, außer den Ketten der Lohnarbeit und können daher als einzig konsequent revolutionäre Kraft für eine Gesellschaft im Interesse der ArbeiterInnen und Volksmassen kämpfen!

Heute ist es notwendig einen aktiven Kampf gegen den stärker werdenden Faschismus zu führen: die bisherigen Abwehrkämpfe und vereinzelte Aktionen müssen weitergeführt werden, um den Faschismus schlagen zu können! Die am weitest fortgeschrittenen Teile müssen wir dabei verstehen lernen, um den Kampf für die Revolution, für den Sozialismus zu sammeln!

Schließen wir uns zusammen, schaffen wir uns eine Kampforganisation: Organisier dich, hilf mit den Revolutionär-Kommunistischen Jugendverband weiter aufzubauen!

Kampf den Belastungspaketen und Sozialabbau! Für einen Lohn, Arbeitszeiten und Versorgung, die uns eine materielle Basis bieten um unsere Schlagkraft zu stärken!

Kampf der Faschisierung! Die Rechte der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen müssen erkämpft werden!

Den antifaschistischen Kampf aktiv und militant gegen die bürgerliche Diktatur und offene faschistische Organisationen führen!

Gegen jede Spaltung und Hetze – schaffen wir die antifaschistische Einheit der ArbeiterInnen!

 

 

 

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