Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Was haben wir von diesem System noch zu erwarten? Kampf der zunehmenden Verelendung des Volkes!

Posted by rkjv - August 1, 2012

Rund 313.000 Menschen leben im österreichischen Staat ohne Strom („Statistik Austria“ unter Berufung auf Angaben von Energieunternehmen). Allein in Wien sollen es mehr als 100.000 Menschen sein die ohne elektrisches Licht, E-Herd, Waschmaschine, warmes Wasser oder Heizung auskommen müssen. Und das obwohl sich dieser imperialistische bürgerliche Staat doch immer noch mit seinem angeblichen Charakter als „Sozialstaat“ oder „Wohlfahrtsstaat“ schmückt. Bei genauerer Betrachtung war (und ist) dieser sogenannte „Sozialstaat“ immer nur ein Mittel um aus Österreich wieder einen international konkurrenzfähigen Imperialisten zu machen. Die „Errungenschaften“ des Sozialsystems dienten einzig und allein dazu das Reproduktionsniveau der ArbeiterInnenklasse soweit zu heben, dass eine gesteigerte Produktion und damit soviel Kapitalakkumulation zu ermöglichen um im großen Stil ins Ausland zu Investieren und fremde Nationen und Völker zu unterjochen.

Mittlerweile ist das hohe Reproduktionsniveau der ArbeiterInnenklasse in Österreich für das Kapital aber schon hinderlich geworden. Denn es ist nicht mehr notwendig zum Imperialisten aufzusteigen sondern „nur noch“ notwendig den Profit zu maximieren und zu Rationalisieren. Die Bourgeoisie muss dazu unter anderem die Löhne der ArbeiterInnenklasse senken und immer mehr Arbeitsplätze abbauen um billiger Produzieren zu können. Da Profitmaximierung aber auch dadurch zustande kommt Preise für die Produzierten Waren zu erhöhen steigen die Preise für Lebensmittel, Wohnung und Energie (sowie die Strompreise). Es ist der Bourgeoisie dabei egal ob Familien mit Kindern nichts mehr warmes zu Essen kochen können, ihre Babys nicht mehr warm baden, nicht heizen ja nicht einmal am Abend nach der Arbeit warm duschen, fernsehen oder ein Buch lesen können oder gar ihre Wohnung verlieren! Was unterm Strich heraus schauen muss ist immer mehr Profit für die Kapitalisten.

Vor allem die untersten Schichten der ArbeiterInnenklasse, wie alleinerziehende Eltern, MigrantInnen und Jugendliche sind am stärksten davon betroffen. Ein Kampf gegen diese Form der Unterdrückung ist für sie allerdings besonders schwierig. Sie haben genug damit zu tun irgendwie über die Runden zu kommen. Für viele ist der einzige erkennbare Ausweg der Schritt in die Kriminalität, mit kleinen Einbrüchen, Diebstählen oder Drogendeals verdienen sie sich etwas dazu. Obwohl dieses System uns dazu zwingt wird gegen uns von den Herrschenden dann in der bürgerlichen Presse gehetzt. Wir werden von der bürgerlichen Klassenjustiz eingesperrt oder abgeschoben. Genau jene die dieses Elend von ArbeiterInnenklasse und Volksmassen hervorrufen sind es dann die uns verteufeln, mit Geldstrafen belegen und deportieren. Ebenso nutzen die bürgerlichen Kräfte allen voran Faschisten das von ihnen verursachte Elend dazu die ArbeiterInnenklasse und Volksmassen zu spalten. Indem sie ihre rassistische Propaganda auffahren und gegen sogenannte „Ost-Banden“ hetzen. Sie rufen damit einen Widerspruch hervor der uns als ArbeiterInnenklasse spaltet und unsere Kampfkraft schwächt.

Unser Kampf muss zunächst darum geführt werden das Reproduktionsniveau der ArbeiterInnenklasse dahin gehend zu heben, dass es ihr möglich ist sich angemessen zu erholen. Wir fordern daher einen gesetzlichen Mindestlohn von 1500€ damit genug Ressourcen übrig sind um einen langen Kampf gegen dieses System zu führen. Wir müssen darum kämpfen die Preise für Strom, Gas, und Mieten zu senken damit alle Teile der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen es sich leisten können ihre Grundbedürfnisse zu decken. Es kann für uns nicht akzeptabel sein wenn auch nur ein/e ArbeiterIn keinen Strom, kein Gas oder keine Wohnung zur Verfügung hat. Um diesen Kampf zum Erfolg zu führen müssen wir uns organisieren – Stadtteilkomitees, Straßenkomitees und Betriebsgruppen gründen. Dann haben wir die Möglichkeit uns auszutauschen und zu diskutieren, wir können Demonstrationen und Kundgebungen organisieren oder streiken. Rufen wir Stadtteil- und Betriebszeitungen ins Leben und informieren wir unsere KollegInnen und NachbarInnen. Veranstalten wir gemeinsam Treffen und Diskussionsveranstaltungen um uns zu verbinden und zu koordinieren.

Der einzige endgültige Weg raus aus diesem Elend und dem Spießrutenlauf zwischen Geldmangel, Illegalität, Gefängnis und Deportationen ist die Zerschlagung dieses räuberischen kapitalistischen Systems! Nur der Kampf für den Kommunismus, kann uns vom Joch der kapitalistischen Unterdrückung und Ausbeutung befreien. In unsrem Interesse ist ein System in dem die Menschen frei nach ihren Fähigkeiten geben und nach ihren Bedürfnissen bekommen. Um dies zu erreichen, um uns aus dem Elend der Lohnsklaverei und der Unterdrückung zu erheben, müssen wir uns organisieren. Wir müssen einen zielgrichteten, lang andauernden Kampf für unsere Interessen aufnehmen. Mit einem klaren Ziel, der richtigen Strategie und konkreter Taktik ausgerüstet werden wir unsere Interessen erkämpfen und frei und gleichberechtigt ohne Klassen leben können.

Gegen die rassistische Spaltung der ArbeiterInnenklasse! – Solidarität mit den Opfern von Abschiebungen und Deportationen!

Für einen gesetzlichen Mindestlohn von 1500€!

Für die Senkung von Strom-, Gas- und Mietpreisen! – Gegen die zunehmende Verelendung der Massen!

Bildet Betriebs- und Stadtteilgruppen! – ArbeiterInnenklasse organisiere dich gegen dieses System!

Jugendliche! SchülerInnen, Lehrlinge, junge ArbeiterInnen und StudentInnen hinein in den RKJV!

 

 

 

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