Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Gegen rassistische Spaltung durch die Herrschenden!

Posted by rkjv - Juli 8, 2012

Arbeiterjugend: kämpfen wir gemeinsam gegen die Ausbeutung und Unterdrückung durch die herrschende Kapitalistenklasse!

Das kapitalistische System bietet uns als Jugendliche der ArbeiterInnenklasse keine Perspektive auf ein gutes Leben, Selbstbestimmtheit, ein Leben nach unseren Fähigkeiten und schon gar nicht kann es unsere Bedürfnisse befriedigen! Im Gegenteil geht die Kapitalistenklasse gerade in Zeiten der Krise verstärkt in die Ausbeutungsoffensive gegen die ArbeiterInnen. Wir merken das bei Lohnkürzungen, Arbeitshetze, Arbeitslosigkeit, Kürzungen im Sozial- und Gesundheitsbereich, einer Verschärfung der Gesetze gegen die ArbeiterInnenklasse und Volksmassen (z.B.: Antiterrorgestz, §278 ff.), der steigenden Unterdrückung und Schikane an den Schulen – und eben auch an der zunehmenden Hetze durch bürgerliche Parteien und Medien gegen MigrantInnen, „Ausländer“ und AsylwerberInnen.

 Es sind nicht Kultur, Sprache, Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Beruf die uns trennen – die Trennlinie verläuft zwischen den Klassen!

Viele Jugendliche haben dabei sehr berechtigten Zorn auf die FPÖ und besonders auf H.C. Strache, denn diese treiben die rassistisch Hetze auf die Spitze. Die „Ausländer“ seien dabei immer die Kriminellen, Drogendealer, Fundamentalisten usw. – kurz eine ernsthafte Bedrohung. Damit versuchen sie uns zu spalten und zu schwächen, was sehr wohl auch im Interesse der SPÖ, Grünen und ÖVP geschieht (das sieht man auch am Fremdenrechtspaket)! Warum? Die bürgerliche Parteien und der bürgerliche Staat stehen auf Seiten der Kapitalisten und verfolgen Profitinteressen – welche unseren Interessen als ArbeiterInnen vollkommen entgegengesetzt sind.

ArbeiterInnen die nach dieser rassistischer, bürgerlicher Ideologie handeln oder diese nicht bekämpfen stellen sich auf die Seiten der Chefs, Kapitalisten, Ausbeuter – der herrschenden Kapitalistenklasse! Damit verraten sie ihre eigene Klasse sowie ihre eigenen Interessen als ArbeiterInnen. Als Träger dieser bürgerlichen Ideologie dienen sie dem Klassenfeind zur Spaltung und Schwächung!

Rassismus ist jedoch nicht einfach nur eine Idee die unseren Köpfen entspringt wenn es dafür genügend Propaganda gibt – er entspringt unserer tatsächlichen, materiellen Lage im Lohnsystem! Denn als ArbeiterInnen sind wir vom Lohn abhängig, wir besitzen keine Produktionsmittel und sind daher gezwungen unsere Arbeitskraft zu verkaufen. Durch diesen Zwang stehen wir als ArbeiterInnen auch in Konkurrenz zueinander. Durch eine Lohndrückerei der MigrantInnen durch die Bourgeoisie, verschärft sich diese Konkurrenz speziell zwischen den „Ausländern“ und „Inländern“. Genau in diesem Punkt wird angesetzt und versucht uns zu spalten, um der Solidarität zwischen den ArbeiterInnen entgegenzuwirken und sie zu verhindern. Doch ist es genau diese Solidarität die uns als gemeinsame Grundlage, eine Basis bietet, um uns zusammenzuschließen und für unsere Interessen zu kämpfen. Wir als ArbeiterInnen befinden sich in der gleichen Lage, und müssen erkennen dass Rassismus unseren Interessen gänzlich widerspricht.

Unser Kampf als ArbeiterInnenklasse kann nur als ein Punkt im Kampf gegen den Kapitalismus und Imperialismus verstanden werden. Es ist das kapitalistische Weltsystem, der Imperialismus, der ganze Nationen und Völker unterjocht, Lebensgrundlagen zerstört und somit die Grundlage für Migration schafft. Der konsequente Kampf gegen Rassismus bedeutet: Kampf dem bürgerlichen Staat! Kampf der Lohnarbeit! Kampf dem Imperialismus!

Schaffen wir uns eine Gesellschaft in unserem Interesse, der der ArbeiterInnen und der Volksmassen – Ein System das uns ein Leben nach unseren Fähigkeiten und Bedürfnissen ermöglicht und Rassismus endgültig die Grundlagen entzieht. Erst im Sozialismus, wo die breiteste Demokratie für die Volksmassen, unter Führung der ArbeiterInnenklasse, erreicht werden kann, einem wirklichen Umsturz der bestehenden Gesellschaftsordnung, können wir, Schritt für Schritt an dem Aufbau einer kommunistischen Gesellschaft arbeiten, die kapitalistischen Unterdrückungsmaßnahmen, wie z.B. Rassismus, jegliche Grundlage entzieht. Denn solange wir unter der Herrschaft der Kapitalisten leben, richtet sich alles in dieser Gesellschaft nach den Profitinteressen des Kapitals.

Jugendliche: Stellt euch bewusst gegen Rassismus, egal ob in der Schule, bei der Arbeit, in der Familie oder beim Ausgehen! Lassen wir der bürgerlichen Ideologie, die uns schwächt, spaltet und ruhig stellt keine Chance uns am gemeinsamen Kampf für den Kommunismus zu hindern. Scheut euch nicht davor eure Meinung laut zu sagen, beteiligt euch an Demos, Kundgebungen und anderen Aktionen, diskutiert, studiert und KÄMPFT!

 

• Kämpft, diskutiert und lernt mit uns, beteiligt euch am weiteren Aufbau des RKJV!

• Weg mit allen rassistischen Sondergesetzen!

• Für die revolutionäre Einheit der ArbeiterInnenklasse!

• Hoch die internationale Solidarität!

Kommt zu den Kundgebungen!

Kundgebung gegen Rassismus und Teuerung
Wien: 13. Juli, 14:00 bis 20:00 Uhr, Keplerplatz (10. Bez.), U1
Linz: 14. Juli, 15:00 bis 18:00 Uhr, Wienerstraße (gegenüber Herz-Jesu-Kirche)

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