Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

18.Mai: Ein Tag im Gedenken an Ibrahim Kaypakkaya und allen Gefallenen, die im Kampf gegen Unterdrückung, für den Sozialismus, in der Türkei ihr Leben ließen:

Posted by rkjv - Mai 22, 2012

Am 18.5.1973, vor 40. Jahren, wurde Ibrahim Kaypakkaya nach wochenlanger Folter vom türkischen Staat ermordet. An seinem Todestag gedenken weltweit GenossInnen und Revolutionäre seinem Leben und seinen Werken, als Kommunist und Gründer der Türkischen Kommunistischen Partei / Marxistisch-Leninistisch (TKP/ML).

So wurde diese Jahr am 18.5. auch in Wien eine Gedenkkundgebung veranstaltet. Die Kundgebung fand am Abend am Victor Adler Markt im 10.Bezirk statt. Es gab mehrere Redebeiträge und es wurden revolutionäre Lieder gespielt. Viele GenossInnen trugen Schilder und Fahnen mit dem Bild von Ibrahim Kaypakkaya, es wurden Transparente aufgespannt und auch Fahnen mit dem Bild Mao Zedongs geschwungen.

Beteiligt an der Kundgebung waren YDG (Neue Demokratische Jugend), ATIGF (Föderation der Arbeiter und Jugendliche aus der Türkei, AGHK (Konföderation für Demokratische Rechte in Europa), ADGH (Demokratische Jugendbewegung in Europa), auch der RKJV, sowie GenossInnen von Young Struggle und einige SympathisantInnen nahmen Teil.

Ibrahim Kaypakkaya wurde 1949 in der Provinz Çorum in der Türkei geboren. Er wuchs unter ärmlichen Verhältnissen auf und bekam die brutale Ausbeutung und Unterdrückung der türkischen und kurdischen Volksmassen durch den türkischen Staat am eigenen Leib zu spüren. Er schaffte es Lehrer zu werden und begann dann Mitte der 60iger Jahre mit einem Physikstudium in Istanbul. Hier wurde er Mitglied der Revolutionären Arbeiter- und Bauernpartei der Türkei (TIIKP). Ibrahim und einige GenossInnen vertraten innerhalb dieser Partei eine konsequente, proletarische Linie und orientierten sich dabei an der Politik Mao Zendongs. Es kam zu Linienkämpfen zwischen der revolutionären Linie Kaypakkayas und einer revisionistischen, welcher zur Trennung führte. Ibrahim und seine GenossInnen gründeten daraufhin die Türkische Kommunistische Partei / Marxistisch-Leninistisch (TKP/ML) und kurz darauf die Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei (TIKKO), den bewaffneten Arm der Partei.

1973 wurde Ibrahim durch einen Hinweis verraten und vom türkischen Staat festgenommen. Er wurde 3 Monate lang gefoltert und schließlich vom türkischen Staat am 18.5.1973 ermordet.

Ibrahim Kaypakkaya steht für eine konsequent proletarische Linie, für ein Leben im Dienste der Revolution. Nicht nur durch seine Praxis, sondern auch durch seine theoretischen Werke ist das Leben und Wirken Ibrahim Kaypakkayas heute noch von großer Bedeutung für die kommunistische Weltbewegung. Am 18.Mai soll dem Werk Ibrahims, sowie all den MitkämpferInnen die im Dienste der Revolution ihr Leben ließen gedacht werden und uns ein Vorbild, ein Lehrstück und revolutionären Elan für den Kampf um den Kommunismus geben!

 „Die Gefallenen sind nicht tot. Ihr Bild ist unauslöschbar in unsere Träume und Hoffnungen eingebrannt, im Kampf um die Befreiung vereint!“ (Richard Zach)

 „Man trägt die Revolution nicht auf den Lippen um von ihr zu reden, sondern im Herzen um für sie zu sterben.“ (Che Guevara)

 Hoch die internationale Solidarität!           Für den Kommunismus!

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