Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Die ArbeiterInnenklasse erkämpft sich den 1. Mai!

Posted by rkjv - April 26, 2012

Am 1. Mai gehen weltweit jedes Jahr Millionen von Menschen auf die Straßen. Er ist der internationale Kampftag der ArbeiterInnenklasse. Der 1. Mai ist Ausdruck der hunderte Jahre alten ArbeiterInnenbewegung und deshalb Kampftag gegen Unterdrückung und Ausbeutung – für die sozialistische und kommunistische Gesellschaft.

In der kapitalistischen Gesellschaft, in der wir heute leben, gilt: Wer das Geld hat, hat die Macht und wer die Macht hat, hat das Recht! Dieser Tag zeigt uns, dass wir unsere demokratischen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rechte nicht als von den Herrschenden geschenkt, sondern v.a. als Resultate des bewussten politischen und wirtschaftlichen Kampfes sehen müssen. Denn egal ob Sklavenhalterschaft, Leibeigenschaft und Feudalismus, oder – wie heute bei uns – imperialistischer Kapitalismus: die Unterdrückten dieser Klassengesellschaften haben sich jedes kleinste Recht über Jahrhunderte hinweg erkämpfen müssen. Aus diesem Grund schreibt auch Karl Marx, dass die Geschichte der Menschheit, maßgeblich die Geschichte von KLASSENKÄMPFEN ist, und nicht wie wir in der Schule lernen müssen, Geschichte als ein Werk einzelner großer Führer oder Denker ist.

Die Kapitaliten (Firmenbesitzer, Chefs, Banker,…) wollen, dass wir ein verdrehtes Verständnis von Geschichte bekommen, damit sie ihre Herrschaft über den Großteil der Menschheit heute noch legitimieren können. Und weil sie so ihren Völkermord, ihre Ausplünderungskriege und den Hunger für IHREN Profit, besser rechtfertigen können. Dabei ziehen sie den Kommunismus in den Dreck indem sie zum Beispiel China von 76 bis heute als „Kommunistisch“ oder „Sozialistisch“ bezeichnen.

Durch die Leugnung der revolutionären Tradition der Arbeiterklasse können sie unsere Kampfkraft und unserer Klassenbewusstsein schwächen. Spaltung und Hetzte war immer schon ein gerne angewandtes Mittel der Herrschenden um uns unserer Solidarität zu berauben. So sollen sich Ausländer und Inländer, Männer und Frauen, Arbeitslose und ArbeiterInnen, Junge und Alte,… feindlich gegenüberstehen, sodass wir den wahren Feind nicht erkennen.

Sagen wir etwas gegen die Herrschaft des Kapitals und ihr Profitstreben, darf uns die bürgerliche Staatsmacht seit Einführung des „Antiterror-Paragrafen“ §278ff, bereits aufgrund unserer „Gesinnung“ verhaften. Zudem werden uns laufen demokratische Rechte und Errungenschaften wieder weg genommen. Diese Faschisierung wird permanent voran getrieben unter der Diktatur des Kapitals. Denn Kapitalismus bedeutet die Demokratie nur für die herrschende Klasse.

  •  Kampf der Faschisierung und dem Abbau demokratischer Rechte der Volksmassen!
  •  Voran in der sozialistischen Revolution! Für die proletarische Demokratie!

Der Ausplünderungsfeldzug der Herrschenden erstreckt sich über den gesamten Erdball. In den abhängigen Ländern oder Neokolonien des kapitalistischen Imperialismus stehen Hunger, Verelendung, Massenarmut, Unterdrückung (politisch-militärisch und ökonomisch) auf der Tagesordnung. Es gibt heute kein Land mehr auf der Welt welches nicht unter dem Diktat des Imperialismus steht. Die Länder die heute abhängig sind, werden bewusst von den imperialistischen Mächten abhängig gehalten. Der Widerstand der Volksmassen in Neokolonien richtet sich in zunehmenden Maße auch bewusst gegen den Imperialismus, weil die eigenen Regierungen im jeweiligen Land nichts mehr zu sagen haben bzw. von den Imperialisten finanziert und für ihre Interessen eingesetzt werden. Somit ist der einzige Ausweg der dortigen unterdrückten Volksmassen der antiimperialistische Befreiungskampf.

Dabei dürfen wir den Finger nicht nur in Richtung US-Imperialismus strecken und sehen was die in Irak, Afghanistan oder im arabischen Raum,… machen. Die Ausplünderungs-Interventionen der EU, allen voran Deutschlands in Griechenland, Österreichs am Balkan, Frankreichs in Afrika, usw. spielen eine wichtige Rolle in diesem weltweiten Raubzug… In den imperialistischen Zentren gilt: Der Hauptfeind steht im eigenen Land.

„Ohne den vollständigen und engen Zusammenschluss der in Europa und Amerika gegen das Kapital kämpfenden Arbeiter mit den von diesem Kapital unterdrückten Hunderten und aber Hunderten Millionen von Kolonialsklaven wäre die revolutionäre Bewegung der fortgeschrittenen Länder in Wirklichkeit ein glatter Betrug.“ Lenin

  • Voran im antiimperialistischen Befreiungskampf
  • Sofortiger Abzug aller österreichischen Militärs aus dem Ausland!
  • Voran im Aufbau einer antiimperialistischen Einheitsfront!

Doch auch in den Ländern in denen die Imperialisten ihren Hauptsitz haben, also in den imperialistischen Zentren verschärfen sich die Angriffe auf die Arbeiterklasse und Volksmassen. So soll der zweite, und wesentlichste Teil des Sparpaketes am 1. Mai beschlossen werden, nachdem unsere Löhne nach den Kollektivvertrags-Verhandlungen meist nicht einmal der hohen Inflationsrate angeglichen wurden, und unser Lehrlingsschutz immer weiter ausgehöhlt wird. So ist es auch nur verständlich, dass wir am 1. Mai nicht mit der SP marschieren, welche es sehr gut versteht tagtäglich unserer Interessen als ArbeiterInnen an die Kapitalisten zu verkaufen. Oder die ÖGB-Bürokratie, dem sein Forderungskatalog (Siehe ÖGJ Forderungen) einem Wunschzettel ans Christkind gleicht. Als RKJV arbeiten wir eng mit ArbeiterInnen aus verschiedenen Betrieben zusammen um gemeinsam gegen die arbeiterverräterische Bürokratie des ÖGB eine kämpferische Front in den Betrieben, organisiert von unten, von den ArbeiterInnen selbst, aufbauen.

REBELLION IST GERECHTFERTIGT!

Doch auch wenn wir es noch so gut verstehen in den Betrieben Gruppen aufzubauen: das alles bleibt in Konsequenz zahnlos, wenn wir uns nicht über die Tagesforderungen, über den täglichen Kleinkrieg gegen Unternehmer hinaus, auf die Frage des entschlossenen Kampfes gegen das gesamte kapitalistische System konzentrieren. Wir versuchen als Jugendverband unsere Kolleginnen und Kollegen in Schule, Betrieb und Stadteilt zu mobilisieren und für die Unterstützung der revolutionären ArbeiterInnenbewegung und ihrer politischen Organisationen zu gewinnen. Wir wollen für den Sozialismus, die uneingeschränkte Macht der ArbeiterInnenklasse, kämpfen und viele Entwicklungen zeigen uns, dass auch die Massen den Kapitalismus scheinbar immer mehr in Frage stellen: Schauen wir uns die Massenrevolten in den vergangen Monaten an – Arabische Länder, Volkskämpfe in Griechenland, Jugendrevolten in England, Volkskrieg in Indien,… sehen wir, dass diese zum Größten Teil von Jugendlichen getragen und teilweise geführt werden. Millionen Jugendliche, die die Schnauze voll haben sich unterdrücken zu lassen, die jeden Tag spüren dass die Herrschenden ihre größten Feinde sind, haben sich erhoben um der Welt mitzuteilen dass sie den Kampf gegen das kapitalistische System aufgenommen haben; manche bewusster, andere weniger bewusst, doch alle gegen denselben Feind: das System der Ausbeutung der Massen, die Diktatur des Kapitals!

  • Schlagen wir das Sparpaket und alle anderen Angriffe zurück.
  • Voran im Aufbau klassenkämpferischer und revolutionärer Organisationen.
  • Stärkt den Revolutionär-Kommunistischen Jugendverband!

Jugendlich, SchülerInnen, StudentInnen, Lehrlinge, Arbeitslose, ArbeiterInnen, aber auch fortschrittliche Gewerkschafter dazu auf mit uns den REVOLUTIONÄREN 1. MAI zu feiern und mit uns zu marschieren!

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2012!

Termine:

Linz:

ab 11:00 Büchertisch im Volksgarten (Goethe Kreuzung)

Abmarsch: 12:30

Wien:

Zwischen 8.30 und 8.45 beim Republikdenkmal am Ring (Parlament/Karl-Renner-Ring; U3/U2, 49, 1, 2, D, 48A)

(Die Demo sammelt sich um 9.00 Uhr bei der Oper, wir gehen dann gemeinsam zum Sammelplatz)

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