Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Nieder mit dem faschistischen Terror! Nieder mit dem kapitalistischen System der Hetze und Ausbeutung!

Posted by rkjv - Juli 31, 2011

Folgender Artikel beruht auf der Grußbotschaft die wir den norwegischen Organisationen Dem Volke dienen – Kommunistischer Bund Norwegens (Tjen Folket) und der Revolutionär-Kommunistischen Jugend Norwegens (RKU) vor einigen Tagen zukommen ließen.

Wir verurteilen auf das Schärfste den Akt des faschistischen Terrors gegen das norwegische Volk und stehen damit in einer Reihe mit allen fortschrittlichen und revolutionären Kräften der ganzen Welt, bei denen der jüngste Terroranschlag Besorgnis und Zorn hervorgerufen hat.

Direkt nach dem Anschlag sprach noch eine ganze Reihe verschiedener Medien davon, dass es sich um einen „Akt des islamischen Terrorismus” handle. Nachdem jedoch schnell klar wurde, dass es keine islamische Attacke war, verschwand auch der Begriff des „organisierten Terrors“ rasch wieder aus den Medien – ab nun handelte es sich um einen „verrückten Einzeltäter“, um eine „Person mit gestörter Psyche“, usw. Das zeigt uns, wie die Herrschenden den Terrorismus für ihre unmittelbaren Zwecke nutzen, es zeigt uns weiter, wie sie mit der Argumentation der „Terrorbekämpfung“ und „Gefahrenabwehr“ die Faschisierung des bürgerlichen Staates vorantreiben und solche durch nichts zu rechtfertigenden Anschläge auch noch für ihre Propaganda nutzen.

Sie fördern die Rufe nach einer „starken Staatsmacht“, und alle die derselben nun vorwerfen, dass solche Attentate, wie auch andere Nazi-Überfälle, geschehen weil die Polizei nicht „die tatsächlich Schuldigen“, „die wahren Täter“, usw. ausmacht, sind ihnen schon auf den Leim gegangen! Niemals dürfen sich jedoch im imperialistischen Staat die revolutionären Kräfte der ArbeiterInnenklasse auf einer gemeinsamen Seite mit der reaktionären Herrschaft finden – doch das passiert effektiv beim Ruf nach Sicherheit – es ist der Ruf nach Polizeistaat und Überwachung! Tatsächlich ist es jedoch keine Frage der Stärke oder Schwäche der Polizei, sondern die kapitalistische Gesellschaft und ihre bürgerliche Ideologie, die solchen Terror wie vor kurzem in Norwegen hervorbringt. Breivik, der Attentäter, vereinte auf sich die reaktionärsten Ausprägungen eben jener Ideologie, mit der wir tagtäglich vollgestopft werden – Antikommunismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, nationaler Chauvinismus, Hetze gegen MigrantInnen und Minderheiten,… uvm. Das gesamte bürgerliche System, und nicht eine einzelne besonders ekelhafte Partei oder Organisation, brachte Breivik hervor und machte ihn zu dem was er wurde!

Bei solch einem Anschlag wie in Norwegen spielt es gerade deswegen auch kaum eine Rolle wer ihn nun konkret verübte – so oder so, ein solcher Anschlag richtet sich immer gegen die Volksmassen und die ArbeiterInnenklasse; sowohl in seiner direkten Tat, als auch in dem, wie die Herrschenden danach damit umgehen. Als KommunistInnen kämpfen wir entschieden gegen den faschistischen Terror, tun dies aber nicht ohne zu vergessen wer ihn hervorbringt und wem er nutzt – den Kapitalisten, und nur ihnen! Gerade in Zeiten der Belastungspakete und „Eurokrise“ verschärft sich der Klassenkampf „von oben“ gegen ArbeiterInnen und Volksmassen, immer mehr soll ihnen genommen werden, immer mehr müssen sie für die Herrschenden geben, immer mehr soll ihr gerechtfertigter Unmut überwacht und kontrolliert werden. Der sich daraus ergebende Hass ist berechtigt, es ist der Hass der Unterdrückten gegen ihre Unterdrücker, der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen gegen die Bourgeoisie! Diesen revolutionären Klassenhass stellen wir der Hetze und Spaltungspolitik der Herrschenden, ihrer gesamten „Ordnung“ entgegen. Erst wenn wir den Kapitalismus zerschlagen haben und ihn durch die Macht der ArbeiterInnenklasse ersetzt haben, werden wir die Möglichkeit haben, die Gesellschaft im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung zu gestalten und damit auch dem faschistischen Terror seinen Nährboden entziehen können. Dafür kämpfen wir schon heute und es gibt weiter vieles, gegen was es sich in dieser Gesellschaft zu rebellieren lohnt – schließe dich uns an!

– Verurteilen wir den faschistischen Terror!

– Verurteilen wie die Faschisierung und die Hetze gegen MigrantInnen und Minderheiten!

– Alle Macht der ArbeiterInnenklasse und den Volksmassen!

 

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