Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Rede auf der Carlo Giuliani Gedenkkundgebung am 20.7.2011 in Wien

Posted by rkjv - Juli 21, 2011

Ich hab mein Lebtag nicht gelernt//
Mich fremden Zwängen zu fügen//
Nun haben sie mich einkaserniert //
Entfernt von Heim und Weib und Werk //
Doch selbst wenn sie mich erschlügen //
Sich fügen, heißt lügen!

 

Dieses kurze Gedicht stammt vom Revolutionär Erich Mühsam, der am 10.7.1934 von den Nazi-Faschisten im KZ Oranienburg ermordet wurde.

Rebellion ist gerechtfertigt! Diese Losung, die sich maoistische Kräfte weltweit auf die Fahne schreiben, hat, auch wenn die Kämpfe in Österreich nur schwach entwickelt sind, ihre Richtigkeit nicht verloren – im Gegenteil, sie ist unmittelbarer Ausdruck der proletarischen, revolutionären Linie, unmittelbarer Ausdruck all dessen, wofür der Kommunismus steht.

So wie wir sie heute erheben, so lässt sich auch der Kampf des Genossen Carlo Giuliani und tausender Anderer, die vor zehn Jahren in Genua gegen das Kapital kämpften, in dieser Losung zusammenfassen. Das Kapital, die Herrschenden, versuchen jedoch immer die Rebellion der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen zu unterdrücken, ihr Herr zu werden und sie unter Kontrolle zu bringen. Deshalb ermordeten sie Carlo Giuliani am heutigen Tag vor zehn Jahren – sie ermordeten ihn für die Interessen des Kapitals, die einhergehen mit Ausbeutung, Arbeitslosigkeit, Lohnsklaverei, Rassismus, Sexismus und vielem mehr, wogegen Carlo rebellierte.

Dieser feige Mord ist jedoch kein Einzelfall – stellvertretend für hunderttausende und millionen Anderer, seien hier weiter genannt: Ziad BENNA und Bouna TRAORÉ, ermordet in den Vorstädten von Paris am 27. Oktober 2005; Alexis GRIGOROPOULUS ermordet am 6. Dezember 2008 in Athen; Florian P., hingerichtet am 5. August 2009 in Krems! Sie alle sind Tote auf unserer Seite der Barrikade, unserer Seite im Klassenkampf, im Kampf gegen Kapitalismus, Faschismus und jegliche Reaktion.

Die kapitalistische Herrschaft entfaltet permanent eine antidemokratische Tendenz gegen die Interessen der ArbeiterInnenklasse, der Werktätigen und der Volksmassen. Sie schränken allgemeine Rechte ein um uns politisch ruhig zustellen und weiterhin immer größere Profite aus uns herauszupressen. Sie müssen mit allen Mitteln verhindern, dass sich ihre Lohnsklaven, die Arbeitslosen, die Frauen, MigrantInnen und Jugendlichen für ihre Rechte und Interessen organisieren und rebellieren – denn das untergräbt ihre Herrschaft. Sie treiben die Faschisierung voran und unterdrücken uns immer weiter. In unserer gerechten Rebellion dagegen sagen wir: Machen wir kaputt was uns kaputt macht! Zerschlagen wir den Kapitalismus – für den Kommunismus! No Pasaran! Rebellion ist gerechtfertigt!

„Die Toten leben in unseren Taten, ihr Bild unauslöschlich in unsere Träume und Hoffnungen eingebrannt. Im Kampf um die Befreiung vereint!“

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