Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Erfolgreiche 2. Konferenz des RKJV!

Posted by rkjv - Juni 28, 2011

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass im vergangenen Monat die zweite bundesweite Konferenz des Revolutionär-Kommunistischen Jugendverbands stattgefunden hat. Eingeleitet wurde sie durch Grußbotschaften verschiedener Organisationen sowie Briefe von SympathisantInnen, wobei wir hier die Botschaften der Crvena Akcija (Roten Aktion, Kroatien), der Kommunistischen Partei Griechenlands (marxistisch-leninistisch) sowie der Demokratischen Jugendbewegung in Europa (ADGH) aufgrund ihrer jeweiligen Schwerpunkte insofern extra anführen wollen, weil sie ihrer Schwerpunktsetzung nach wichtige Bereiche und Ziele unserer Arbeit behandeln. Die kroatischen GenossInnen legen den Schwerpunkt ihrer Grußbotschaft wesentlich auf die Frage der Verbindung und Zusammenarbeit zwischen KommunistInnen der imperialistischen Länder und jenen in den abhängigen Ländern – ein wichtiger Punkt der essentiell für unsere internationale Arbeit ist und diesbezügliche Schwerpunkte bestimmt. Dann wurde die Botschaft der griechischen GenossInnen der KKE(m-l) verlesen. Mit ihnen verbindet uns schon seit längerem ein gutes Verhältnis und immer wieder werden auch gemeinsame internationale Erklärungen (wie zuletzt zum WEF-Gipfel in Wien) verbreitet. Ihre Botschaft zeichnete sich dadurch aus, dass es in ihr wesentlich um die Frage nach der Rolle der KommunistInnen innerhalb sozialer und wirtschaftlicher Kämpfe ging, um die Frage wie die revolutionäre Führung dieser Kämpfe erreicht werden kann und welche Aufgaben sich einer Organisation der Avantgarde auf diesem Weg stellen. Sosehr sich diese Fragen in der Praxis für uns erst punktuell stellten, so sehr wissen wir jedoch um deren Bedeutung nicht nur in den wenigen Kämpfen die es heute schon gibt, sondern auch gegenüber den Klassenkämpfen der Zukunft und die Orientierung die wir diesbezüglich einschlagen. Weiters schickte auch die ADGH eine Botschaft an unsere Konferenz. Wie den LeserInnen die unseren Verband besser kennen wohl nicht entgangen sein wird, zeichnet unser Verhältnis zu dieser Organisation vor allem im vergangenen dreiviertel Jahr eine starke Zusammenarbeit mit dem deklarierten Ziel des Zusammenschlusses aus.

Dementsprechend behandelte die Grußbotschaft der ADGH das Thema der Einheit der maoistischen Kräfte, ein Thema, dass in unserer Arbeit zunehmend an Bedeutung gewinnt und eine wichtige Grundfrage im Vorankommen des revolutionären Prozesses ist. Auch über andere Botschaften an unsere 2. Konferenz waren wir sehr erfreut, insbesondere natürlich jene der SympathisantInnen, wovon wir viel lernen konnten und die selbstverständlich Gegenstand der kommenden Diskussionen in unserem Verband sind.

Zusammenfassung von Fortschritten.

Als besonderen Fortschritt im vergangenen Jahr, benannte die Konferenz vor allem das praktische Auftreten unseres Verbandes, die vielfältigen Interventionen in Demonstrationen und Kundgebungen, sowie die vermehrten selbst initiierten Aktionen. Ein Großteil der für das vergangene Jahr gesetzten Ziele, konnte erfolgreich umgesetzt werden. Unser Publikationswesen entwickelte sich sehr stark, in qualitativer sowie auch in quantitativer Hinsicht. Diese guten Entwicklungen schlugen sich auch in einem Zuwachs an Mitgliedern nieder, was uns in vielerlei Hinsicht bestätigt und uns auch Möglichkeiten für ein stärkeres Eingreifen in Klassenauseinandersetzungen sowie die praktische Ausweitung mancher Arbeitsfelder gestattet. Die Konferenz bestätigte weiter die im letzten Jahr getroffene grundsätzliche Einschätzung der Notwendigkeit einer stärkeren Orientierung auf ArbeiterInnenkämpfe und den betrieblichen Bereich – dabei steht natürlich die ArbeiterInnenjugend im Zentrum unseres Interesses, was sich nicht zuletzt in den programmatischen Arbeiten zeigt, die seit der letzten Konferenz in diesem Bereich fertiggestellt werden konnten. Ein weiterer wichtiger Punkt in dem wichtige Fortschritte erzielt wurden, ist die internationale Zusammenarbeit und Vernetzung, was aber nicht nur das Knüpfen neuer Kontakte auf internationaler Ebene betrifft (wo einige neue hinzukamen), sondern auch die gute Entwicklung der praktischen internationalistischen Arbeit im „eigenen“ Land (wie z.B. unsere erfolgreiche Kampagne zu Indien), wenn diese auch – gemäß unseren Möglichkeiten – nach wie vor schwach ist und wir nicht immer die Ressourcen aufbringen können die wir benötigen würden, um all jene Dinge durchzuführen die wichtig wären.

Probleme und Schwierigkeiten.

Unsere Praxis zeigte uns jedoch, neben den Fortschritten die sie brachte, auch, dass Dinge in unserer Arbeit geändert werden müssen. Den Problemen und Schwierigkeiten mit denen wir konfrontiert waren, möchten wir hier mehr Platz einräumen, denn wir denken dass sie nicht nur für uns wichtig sind, sondern auch andere davon lernen können. Wir erkannten z.B., dass wir unseren Arbeitsschwerpunkt von betrieblichen Auseinandersetzungen und ArbeiterInnenkämpfen nach innen hin stärker behandeln und festigen müssen, denn dass dies nur über einen gewissen Zeitraum hinweg geschah, es uns aber nicht möglich war diesen Schwerpunkt nach außen konsequent weiterzuführen, hängt wesentlich damit zusammen, dass die Arbeit zu diesem Thema nach innen nur mangelhaft betrieben wurde. Damit zusammenhängend müssen wir feststellen, dass die Hebung des politischen Bewusstseins der Mitglieder zwar durchaus Fortschritte machte, doch nicht so weit ging, wie wir es uns bei unserer ersten Konferenz, wo diese Frage schon angesprochen wurde, für den Berichtszeitraum erhofften. Die Praxis ist dabei elementarer Schlüssel zum Verständnis dessen, welche Antworten wir auf dieses Problem geben können, doch weder ist sie die einzige Antwort, noch kann ist sie jemals die einzige sein. Erfahrungen die gesammelt werden können revolutionär nur dann nutzbar gemacht und weiter im Sinne der Massenlinie angewandt werden, wenn wir sie theoretisieren und eine Synthese daraus ableiten. Dieses Element revolutionärer, kommunistischer Ausrichtung, müssen wir verstärkt in unseren politischen Aufbauprozess einbeziehen. Dementsprechend wollen wir auch den ideologischen Auseinandersetzungen innerhalb unseres Verbands sowie der Untersuchungsarbeit mehr Aufmerksamkeit widmen. So können wir entscheidende Schritte auf unserem weiteren Weg gehen. Es ist sehr erfreulich, dass wir verstärkt in Bundeländer Kontakte knüpfen konnten, in denen wir bisher noch nicht über Strukturen verfügen, doch stellt uns diese Tatsache gleichzeitig vor neue Herausforderungen und Aufgaben, mit denen wir in dieser Form noch nicht konfrontiert waren (auch wenn wir zu diesem Thema schon in unserer Erklärung vom Jänner 2011 [„Kein Schwanken und Zögern! Die revolutionäre Linie im Organisationsaufbau entwickeln und vorantreiben!“] einige wichtige Punkte ansprachen). Ein nicht unbedeutender Teil der organisatorischen Debatten drehte sich nicht zuletzt deshalb um Perspektiven und Möglichkeiten eines weiteren bundesweiten Aufbaus und dementsprechender interner und externer Organisationsformen.

Perspektiven und Ansatzpunkte.

Zugleich mit der verstärkten Ausrichtung auf ideologische Debatten und Untersuchung, müssen wir uns in Zukunft in der Praxis noch stärker als Kollektiv verhalten – nach innen ebenso wie nach außen. Das ist zu den erstgenannten Punkten kein unüberbrückbarer Widerspruch, sondern bildet mit ihnen eine Einheit. Das zu verstehen, bildet eine wichtige Grundlage dafür, uns stärker darauf auszurichten „mittlere Kader“ aufzubauen, was wiederum für eine jede revolutionäre Organisation unter Arbeitsbedingungen wie in Österreich, zu einer großen Aufgabe wird und maßgeblich dafür ist, wie man es verstehen wird in die Klassenkämpfe einzugreifen. Nicht zuletzt weil wir beschlossen haben, uns vermehrt in Felder der politischen Arbeit einzubringen, die wir bisher weniger berücksichtigen, ist diese Aufgabe für uns umso dringlicher. Das werden wir aber nicht nur durch „unseren Willen“ oder auch nur „unsere Praxis“ schaffen, sondern dazu brauchen wir weiter die Erfahrungen der internationalen kommunistischen Bewegung, ohne welche wir an unserem Abschnitt des Klassenkampfes nicht weiterkommen werden. Der im vergangenen Jahr aufgenommene Weg des Kampfes um die Einheit der MaoistInnen in Österreich – bisher vor allem (aber nicht nur) mit der ADGH – muss unserer Einschätzung nach entschieden weitergeführt, vertieft und die erreichten Erfolge gefestigt werden. Nur so kann er auf ein neues Niveau gehoben werden. Diese Einheit sehen wir nicht als taktische Frage, reduziert auf mal festere mal weniger feste Bündnisse, sondern als strategische Bestimmung für die kommunistischen Kräfte. Vor dem Hintergrund der dabei erreichten Erfolge, in dem Bewusstsein über begangene Fehler und den Weg ihrer Beseitigung, gegenüber den Aufgaben der ideologischen und praktischen Festigung unseres Verbands, stellte die Konferenz die Losung auf: „Voran in der Einheit der maoistischen Kräfte in Österreich und international! Die Jugend ist die Zukunft – Die Zukunft liegt in unseren Händen!“

Alle Kräfte für den weiteren Aufbau des RKJV!

Für den Kommunismus!

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