Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

1. Mai 2011: Schließt die Reihen, lernt zu kämpfen!

Posted by rkjv - April 11, 2011

Weltweit gehen am 1. Mai Millionen Menschen auf die Straße. Demonstriert wird unsererseits dabei nicht erstrangig für oder gegen diese oder jene Einzelfrage, sondern für ein Leben, das nicht den Interessen des Kapitals unterworfen ist, für Verhältnisse, in denen Lebens- und Arbeitsbedingungen nach den Bedürfnissen der ArbeiterInnenklasse selbst gestaltet werden. Das schließt von Beginn an eine Perspektive jenseits des Kapitalismus ein; diese Anliegen erfordern von vorneherein, sich über Weg und Ziel einer revolutionären Strömung gegen den Kapitalismus und seinen Staat bewusst zu werden und zu kämpfen.

Gegen Spaltung und Hetze!

Die, die letzten Jahre prägende, Weltwirtschaftskrise ist laut bürgerlichen Medien und Parteien vorbei. Tatsächlich kann festgestellt werden, dass sich die Kapitalisten der mächtigen, imperialistischen Staaten wieder im Aufschwung befinden und sich allmählich erholen. Doch der Aufschwung auf den sie sich beziehen können, ist nur möglich, weil sie die Kosten der Krise auf die Massen abwälzen. Durch große Belastungsprogramme, Kündigungen und Kürzungen wird das Kapital weiter saniert. Um Widerstand von Seiten der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen dagegen schon im Keim zu ersticken, kommt es im Zuge der Offensive des Kapitalismus verstärkt zu gezielter Spaltung der ArbeiterInnenklasse, sollen durch Hetze immer weitere Schichten der Volksmassen gegeneinander aufgebracht werden.

Das ist für die Herrschenden bitter notwendig, denn sie wissen, dass sie ihr Programm nicht durchbringen könnten, würden die ArbeiterInnen ihre gemeinsamen Interessen im Kampf gegen die Kapitalisten wahrnehmen und in täglichen Kämpfen gegen Verschlechterungen ihrer Lebensbedingungen jene Erfahrungen sammeln die notwendig sind, um den Kampf gegen den Kapitalismus als Ganzes aufzunehmen und zu Ende zu führen. Gegen MigrantInnen, gegen Arbeitslose, zwischen den verschiedenen Branchen und Betrieben, zwischen Arbeiterinnen und Arbeitern,… Spaltung und Hetze ist eine Waffe gegen ArbeiterInnenklasse und Volksmassen. Um unsere grundlegenden gemeinsamen Interessen wahrnehmen zu können, müssen wir uns dessen bewusst werden und in fundamentalen Fragen die Einheit gegen diejenigen die von Ausbeutung und Unterdrückung profitieren, die Kapitalisten, erkämpfen.

Revolutionäre Einheit der Arbeiterjugend!

Einheit im Kampf, zu Fragen die als Teil der ArbeiterInnenklasse und Volksmassen in unser aller Interesse liegen, ist die Voraussetzung um wirklich wehrhaft sein zu können, und in der Entwicklung von Kämpfen gegen den Kapitalismus für unsere gemeinsamen Interessen kämpfen zu lernen. Sehr viel weiter werden wir alleine damit aber nicht kommen. Schlussendlich geht es darum, dass wir über die Aufgaben der Tages- und Abwehrkämpfe hinaus, die Perspektive des revolutionären Sturzes des Kapitalismus als Ziel benennen, und diese Perspektive auch in unterschiedliche Kämpfe hineintragen. Wir sind dabei vor die Aufgabe gestellt, Einheit auf revolutionärer Grundlage herzustellen. Vor diesem Hintergrund müssen wir daran gehen unsere Seite, die Seite derer, die jeden Tag für den Profit der Kapitalisten schuften müssen, im Kampf gegen die herrschenden Zustände auf dieser Grundlage aufzubauen. Das setzt voraus, dass sich zuerst die revolutionären kommunistischen Organisationen der ArbeiterInnenjugend zusammenfinden und an ihrer Einheit arbeiten. Nur so werden wir die revolutionäre Einheit innerhalb der ArbeiterInnenjugend, auch über die Grenzen der bereits Organisierten hinweg, schaffen können. Der erste Schritt muss sein, einen klassenkämpferischen Pol in der Praxis der schon bestehenden Bewegungen aufzubauen. Ohne diesen Pol, also ohne die Einheit der fortschrittlichsten Organisationen auf revolutionärer Grundlage zu festigen, werden wir keinen vorwärtstreibenden Kern für künftige Kämpfe haben. Die revolutionäre Einheit der ArbeiterInnenjugend ist somit Voraussetzung für die Entfaltung unserer Kämpfe, für die Weiterentwicklung unserer Kämpfe, sowie für unsere Befreiung durch die sozialistische Revolution.

Klasse gegen Klasse – Für den Kommunismus!

Nur die aus der revolutionären Einheit im Kampf entwickelte politische Linie kann es uns garantieren, dass unsere tagespolitischen und wirtschaftlichen Kämpfe zu einer Vorbereitung für den Kampf um die sozialistische Revolution werden. Unsere Klasse – das Proletariat, die ArbeiterInnenklasse – muss in ihren Kämpfen die Zerschlagung des Ausbeutersystems, des Kapitalismus, anstreben. Als Klasse müssen wir unseren Kampf auch gegen diejenigen richten, die uns daran hindern – gegen Gewerkschaftsbosse die abwiegeln und uns stillhalten wollen; gegen „falsche Freunde“ der ArbeiterInnenjugend, die mit revolutionären Phrasen auftreten, deren Taten dann aber doch nur auf eine Versöhnung mit dem System hinauslaufen; gegen diejenigen, die unseren Kampf politisch nicht mit den großen Massenaufständen (wie in Nordafrika) und Volkskriegen (wie in Indien) verbinden wollen; gegen all diejenigen, die unsere Einheit verhindern und unsere Kämpfe auf ein niedrigeres politisches Niveau drücken wollen. Als Klasse, ob jüngere oder ältere ArbeiterInnen , ob von hier oder dort, kämpfen wir für ein Ende der Lohnsklaverei und des Kapitalismus, für ein Ende der Unterdrückung tausender Völker in abhängigen Ländern, für die Gesellschaft, in der wir nach unseren Bedürfnissen leben – wir kämpfen für den Kommunismus!

Heraus zum 1. Mai 2011! Schließt euch unserem revolutionären Block bei den Demonstrationen an!

Termine für Demonstrationen, werden noch auf unserer Homepage veröffentlicht!

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