Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

KV-Verhandlungen Holz/Kunststoff: Sie verkaufen uns schon wieder!

Posted by rkjv - März 9, 2011

Heute, am 8.3.2011, fand die erste Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für Holz- und Kunststoffverarbeitende Gewerbe statt. Wieder einmal hat uns die Führung der Gewerkschaft bewiesen, dass sie eindeutig nicht die Interessen von uns ArbeiterInnen wahrnimmt, sondern im Gegenteil, sie nur versuchen die ArbeiterInnenklasse zu beschwichtigen.

Ganz klar zeigt sich dies wenn man sich ansieht, dass von 13 (!) vorher festgelegten Forderungen gerade einmal die obligatorische Lohnerhöhung von 2,65 und eine Prämie von 250 bzw. 200 € bei Abschluss der Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem oder guten Erfolg aufgestellt wurden. Alle anderen Punkte werden entweder in sogenannten Arbeitsgruppen „besprochen“ oder sind vollkommen vom Tisch!

Es ist nun aber nicht verwunderlich, dass ein solches Ergebnis erzielt wurde, denn allein die Einstellung mit der von Seiten der Gewerkschaft in eine solche Verhandlung gegangen wird, ist nicht klassenbewusst. Nämlich, um die Worte des Verhandlungsführers zusammen zufassen: „Wir müssen schauen, dass wir beide Seiten berücksichtigen, es ist ja ein Geben und Nehmen.“ Wir sagen aber: Was interessiert uns ein „Geben und Nehmen“, wenn die ArbeiterInnen seit Jahrhunderten ausgebeutet werden? Wir müssen endlich damit beginnen für unsere Interessen zu kämpfen und zwar selbst und uns nicht mehr länger von irgendwelchen Stellvertretern bescheißen lassen, die in Wahrheit doch selbst gar deswegen kein Interesse daran haben sich an Arbeitskämpfen zu beteiligen, weil sie selbst die Kämpfe nicht nötig haben. Sie sind in ihrer finanziellen Lage bzw. ihrer gesellschaftlichen Stellung nach, den ArbeiterInnen entgegengestellt!

Wir schreiben hier nicht von den „kleinen“ Gewerkschaftsfunktionären oder den Sekretären nahe der Basis, sondern von den Bonzen die es sich an der Spitze des ÖGB gemütlich gemacht haben und auf unsere Kosten leben. Diese Bonzen verraten und verkaufen uns jeden Tag aufs Neue! Die unteren Sekretäre die durchaus dazu bereit sind kämpferische Maßnahmen zu setzten, auch wenn sie in der Minderheit sind, werden, wenn sie so etwas vorschlagen, sofort von oben blockiert. In Folge dessen nehmen dann auch sie oft so eine Haltung ein und verkaufen uns damit genauso. Die einzige Alternative um wirkliche Verbesserungen zu schaffen, ist mit dem Stellvertretertum zu brechen und selbstorganisiert (ob innerhalb oder außerhalb der herkömmlichen gewerkschaftlichen Strukturen) für unsere Belange, gegen das ganze Lohnsystem, den Kapitalismus, zu kämpfen!

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