Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Militante StudentInnen- und SchülerInnenproteste in Ankara!

Posted by rkjv - Januar 24, 2011

(Dokumentiert von: Demokratische Jugendbewegung in Europa – ADGH)

Auf der Middle East Technical University (METU) in Ankara (ODTÜ) kam es heute [am 5.1.2011 – Anm. RKJV] zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Studierenden und der Polizei. Nach wochenlangen Kampagnen und Vorbereitungen, wollten die Studenten heute eine Demonstration in Richtung der AKP Zentrale (AKP – Tayip Erdogan) in Bewegung setzten. Schon in den frühen Morgenstunden fingen die Studenten an auf dem Campus mit Parolen und Agitationen für die Demonstration zu mobilisieren. Es wurden ebenso Infostände sowie Flyer um die Uni Hacitepe herum verteilt. Nach einer relativ kurzen Mobi gelang es den Studierenden mehrere hundert Stundenten zum Eingang der METU (ODTÜ) zu Mobilisieren.

Studenten fordern Ihre Rechte ein!!

Schüler, Studierende und Absolventen demonstrierten gemeinsam für eine freie kostenlose Bildung, Bildung in der eigenen Muttersprache (Türkisch sowie Kurdisch), das Ende des ÖGB (Spezial Security Einheiten) und Polizeiterrors auf den Schulen sowie Universitäten und ebenso die Abschaffung des Türkischen Hochschulrates (YÖK; Gegründet durch die Militärjunta 1982). 

Studierende gehen auf die Polizeibarrikaden los!

Nachdem die Polizei versucht hat die rechtmäßige Demonstration der Studierenden mitteles Barrikadn aufzuhalten, gelang es den Studierenden die Barrikaden zu durchbrechen und die Polizei zuerst zum Rückzug zu zwingen. Daraufhin zogen die Behörden es vor mittels Gasbomben, Pefferspray und Wasserwerfer das verfassungsmässige Recht der Studierenden mit Gewalt aufzuhalten! Während der Ausseinandersetzungen, die über zwei Stunden anhielten, wurden 8 Schüler verletzt.

Die Aktionen wurden mit Erfolg beendet!!

Nach der Auseinandersetzung mit der Polizei, sammelten sich die Studenten und klärten in der Uni ihre Mitstudierenden darüber auf, wofür sie demonstrieren und wie ihre Rechte mittels Polizeigewalt und Zustimmung der Unileitung angegriffen wurden. Diese Aufklärung der Studierenden führte dazu, dass sich viele Studierende den Demonstranten anschlossen und eine Kundgebung vor der Unibibliothek stattfand. Während der Kundgebung verlas ein Sprecher der Studierenden “ Heute haben wir unsere Universität vor der staatlichen Zwangskontrolle verteidigt. Wir haben ebenso gezeigt, dass wir bei Repressionen, Gewalt und Unterdrückung an den Universitäten nicht mehr wegschauen werden. Unser Kampf für eine freie-gleichberechtigte Bildung solange weitergehen wird, bis sich Veränderungen zum Vorteil der Studierenden und Schüler bemerkbar machen“ Am 06.01.2011 wird es eine Beurteilung der heutigen Aktionen in der Fakultät für Physik geben,

Keine Toleranz bei Angriffen auf die wirtschaftlichen-sozialen rechte der Bevölkerung!!

Die Lügen die durch die herrschende Klasse und der AKP Regierung in der Türkei im Namen der „Demokratisierung“ aufgetischt werden, werden durch erlogene Argumentationen wie z.B. „Wir haben Kurdisches Fernsehen erlaubt“ “Wir haben den 1 Mai erlaubt“, „wir kämpfen für die Kurden“ zu untermauern. Die Realität ist jedoch, dass die türkische Regierung Hand in Hand mit den Imperialisten zusammenarbeitet und dadurch die sozialen und wirtschaftlichen Rechte der Bevölkerung Stück für Stück abbaut! Trotz der Armut, Hunger, Folter, Diskriminierung und weiterer Repressionen versucht die türk. Regierung in der breiten Gesellschaft eine „es alles gut“ Stimmung zu verbreiten! Genau deswegen haben die Herrschenden am heutigen Tag den Befehl gegeben „Lasst die Studenten nicht Demonstrieren“.

Die Stimem der Studierenden wird nicht leise, der ruf nach Gerechtigkeit wird lauter!

Die Stimme derer die kritisieren, fortschrittlich denken, analysieren und auf die negativen Geschehnisse in der Weltpolitik aufmerksam machen, werden sich gegen den YÖK Terror weiterhin wehren und sie bekämpfen! Seit September spitzen sich die Aktionen und Proteste für eine freie Bildung Gleichberechtigung aller zu und werden durch eine geschlosse-kämpferische Studentenschaft weitergehen.

Hoch die Internationale Solidarität!

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