Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Das Pulverfass der Revolution in Südasien

Posted by rkjv - August 11, 2010

(Originaltitel: The Volcano of Revolution in South Asia Today)

Die nachstehende Rede wurde am 2. Juli in Istanbul, anlässlich eines Seminars des Europäischen Sozialforums zu Revolutionen in Südasien, von Genossen Basanta, Politbüromitglied der Vereinigten Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch) – UCPN(M) –, gehalten.  Wir wollen anmerken, dass wir nicht mit allen in dieser Rede getroffenen Einschätzungen bzw. Formulierungen gänzlich übereinstimmen, halten sie aber denoch für ein wichtiges und zum aller größten Teil vor allem richtiges Dokument. RKJV.

(…) Liebe GenossInnen,

Meine Partei hat mich ausgewählt, um heute vor Euch über das von den Organisatoren festgelegte Thema, die Revolution in Südasien, zu sprechen. Das ist ein sehr umfangreiches Thema und es ist dementsprechend kompliziert, es in nur wenigen Minuten zu behandeln. Wie auch immer, ich werde zwar versuchen mich kurz zu halten, dabei aber nicht darum herum können, euch einige Schlüsselpunkte zu erklären, ohne die ein grundlegendes Verständnis der Entwicklungen und Veränderungen der Revolutionen in Südasien, wie sie sich gegenwärtig darstellen, unmöglich ist.

Südasien besteht aus sieben Ländern, namentlich sind das Bangladesh, Bhutan, Indien, die Malediven, Nepal, Pakistan und Sri Lanka. Mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt in dieser Gegend. Es handelt sich um die weltweit dichtest besiedelte Region. Der agrikulturelle Bereich, der nur 22% des Gesamtprodukts dieser Region ausmacht, beschäftigt über 60% der Arbeitskräfte. Nach dem Subsaharagürtel in Afrika, ist Südasien die ärmste Region der Welt. (…) Auf der anderen Seite beträgt das Gesamtvermögen der 25 reichsten indischen Kapitalisten ca. 192,3 Milliarden Dollar (www.forbes.com), was gleichviel ist, wie die Jahreseinkünfte der 379 Millionen Ärmsten dieser Region, die alleine 31,6% der Bevölkerung in Indien ausmachen. Rund 2,1 Millionen Kinder sterben jedes Jahr in dieser Region an Unterernährung (…). Diese Fakten geben einen kurzen Überblick über die Klassenlage in den südasiatischen Ländern.

Neben den scharfen Klassenwidersprüchen, gibt es in dieser gesamten Region auch ernstzunehmende nationale Widersprüche. Jedem und jeder wird der nationale Widerspruch in Sri Lanka wohl ein Begriff sein. Der weite Nordosten in Indien sowie  das dortige Kashmir wurden seit der „Unabhängigkeit“ zu Brennpunkten der nationalen Befreiungsbewegungen. Neben diesen Widersprüchen gibt es weiters verschiedene unterdrückte Nationalitäten in Nepal, Bhutan, Bangladesh und Pakistan, die dort für Autonomie und das Recht auf Selbstbestimmung kämpfen. Soziale Diskriminierung aufgrund des Hinduchauvinismus stellen darüber hinaus in Indien und Nepal einen relevanten Faktor dar.

In allen südasiatischen Ländern erhebt sich ein politisches System, das auf der Basis des Feudalismus steht, hingegen durch den Überbau eines Kompradoren- und bürokratischen Kapitalismus abgesichert wird und die Wurzel der oben genannten Widersprüche darstellt. (…)

Die in dieser Region lebenden Massen werden von zwei sich gegenseitig bedingenden Hauptfeinden niedergehalten – Feudalismus und Imperialismus. Hinzu kommt noch der der indische Expanisonismus, der auf der einen Seite der Wachhund des US-Imperialismus in Südasien ist, auf der anderen starke Bestrebungen verfolgt um seine eigene politische, ökonomische und kulturelle Hegemonie über die jeweiligen Nachbarländer zu entfalten. Die Herrschenden Indiens müssen sich heute dem US-Imperialismus weitgehend ergeben um die Region strategisch unter ihre Kontrolle zu bringen und China, das sich im 21 Jahrhundert massiv behauptet, einzugrenzen und zu schwächen.

In einem Interview mit der Hsinhua-Nachrichtenagentur sagte Mao Zedong am 29. September 1958: „Die unterschiedlichen Arten der Widersprüche der gegenwärtigen Welt sind in weiten Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas in hohem Maße konzentriert; diese Gebiete sind die unter der imperialistischen Herrschaft am meisten unterdrückten aber auch die Sturmzentren der Weltrevolution, die dem Imperialismus direkt mächtige Schläge versetzen“ (Anm. der Übers.: in Ermangelung einer Original-Zitatquelle freie Übersetzung; ohne Gewähr!)

Diese Aussage Maos kann nach wie vor für richtig befunden werden, denn in Südasien wurde die imperialistische Herrschaft durchaus angreifbarer und ein aktiver Vulkan für neudemokratische Revolutionen unter der Führung marxistisch-leninistisch-maoistischer Parteien entstand. Zusätzlich zur halbfeudalen Ausbeutung und der neokolonialen Unterdrückung, werden in Südasien breite Teile der Massen Opfer der nationalen Unterjochung innerhalb der verschiednen Länder. Die Kastenunterdrückung gegenüber den Dalits, die Ausplünderung der Adivasis und die Ausbeutung und Unterdrückung religiöser Minderheiten wurden zum Indentitätsmerkmal der chauvinistischen hinduistischen herrschenden Klassen, vor allem in Indien. Immer größere Teile der ArbeiterInnenklasse werden in die Verelendung geworfen, und das immer weiter. Kurz gesagt besteht der schärfste Widerspruch aus Feudalismus und Imperialismus auf der einen, und den unterdrückten Massen auf der anderen Seite. Dieses dadurch bestehende revolutionäre Potential wird von den großen revolutionären Kräften für nationale Befreiung und demokratischen Bewegungen in ganz Südasien gemeinsam mit großen Teilen der ausgebeuteten und unterdrückten Massen  aus dieser Region genutzt und aufgegriffen.

In Südasien besteht darüber hinaus eine lange Geschichte revolutionärer Klassenkämpfe. Wie auch immer, die erste wirkliche Flamme des revolutionären Klassenkampfes in dieser Region begann 1967 durch die Naxalbari im Bundesstaat Siliguri, in Westbengalen, unter dem ideologischen Leitstern des Marxismus-Leninismus und der Mao-Zedong-Ideen. Doch nicht nur in Indien selbst weitete sich diese Bewegung unglaublich aus, auch in den Nachbarländern wie Bangladesh, Sri Lanka oder Nepal wurde ihr Einfluss deutlich. Seit damals entwickelt sich ein revolutionärer Klassenkampf nach dem anderen, natürlich mit Aufs und Abs, mit Windungen und Schwierigkeiten.

Auf jeden Fall machte die maoistische Revolution nach dem Beginn des großen Volkskrieges in Nepal am 13. Februar 1996, sowie auch durch die Vereinigung der zweier der wichtigsten revolutionären Strömungen, der Volkskriegsgruppe und dem Maoistischen Kommunistischen Zentrum, zur Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) im September 2004, große Fortschritte. Diese beiden Ereignisse trugen wesentlioch dazu bei, dass sich die Region in der sie stattfanden (Südasien) zu einem lebendigen Vulkan der proletarischen Revolution am Beginn des 21. Jhdts wurde.

Nach den zuvor genannten politischen Hauptereignissen auf Seiten der Revolutionäre, hat nun die nepalesische Volksrevolution einen entscheidenden Punkt erreicht um die Zentralmacht zu ergreifen. Die jüngsten Maidemonstrationen, bei der alleine im Tal von Kathmandu eine halbe Million Leute teilnahmen, sowie die politischen Streiks die darauf folgten, haben nicht nur in das Herz der Handvoll Kompradoren und der bürokratischen Bourgeoisie getroffen und damit die feudalen Elemente in Nepal geschwächt, sondern waren auch ein Schlag gegen deren ausländische Herren.

In dem Bestreben ihre Schoßhündchen davor zu bewahren die Macht zu verlieren, mischen sich die ausländischen Mächte, und dabei vor allem der indische Expansionismus, nun offen in die inneren Angelegenheiten Nepals ein. Eine Allianz aus dem indischen Expansionismus und ihrer nepalesischen Marionetten wandte sich gegen die Bestrebungen der nepalesischen Völker sowohl nach Demokratie als auch nationaler Unabhängigkeit. Nun sind Demokratie und nationale Unabhängigkeit in Nepal auf das Engste miteinander verknüpft. Nun findet ein Kampf um eben diese Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität statt.

Fortschritte und Repression in Indien

Die Neudemokratische Revolution in Indien geht weiter voran.

Sie hat im Osten sowie in zentralen Teilen Indiens große Gebiete erfasst. Die militärischen Offensiven der KämpferInnen der CPI(M), vor allem in den letzten Jahren, sowie die von den MaoistInnen und anderen Linken geführten militanten Massenkämpfe gegen die Beschlagnahmung des Landes der KleinbäuerInnen in Nandigram und Singur zu Gunsten multinationaler Konzerne , führten zu schlaflosen Nächten für die reaktionären herrschenden Klassen Indiens.

Der enorme Volkswiderstand in Lalgarh, Westbengalen, gegen Polizeiwillkür, wurde zu einem Beispiel das in der Geschichte der kommunistischen Bewegung Indiens seinesgleichen sucht. Die gesamte Entwicklung des Volkskrieges in Indien ist dabei jedoch nicht nur eine Inspiration für die Revolutionäre im südasiatischen Subkontinent, sondern für die ArbeiterInnenklasse rund um die Welt.

Die Herrschenden Indiens mobilisieren, anstatt die Probleme mit denen die Ärmsten der Armen der indischen Völker, die Adivasis, konfrontiert sind ernst zu nehmen, große paramilitärische Truppen gegen sie. Der gegen die Völker gerichtete Akt der „Operation Green Hunt“ wurde von den expansionistischen herrschenden Klassen Indiens ins Leben gerufen, um die durch den Volkskrieg entstandene revolutionäre politische Kraft anzugreifen und zu zerstören.

Dadurch soll der Weg frei gemacht werden, um weitere Attacken gegen die Völker durchzusetzen und die natürlichen Rohstoffvorkommen in deren Gebieten unter der Leitung der Kompradorenbourgeoisie ausbeuten zu können (…). Gleichzeitig schafft diese Operation Green Hunt auch eine Grundlage dafür, breitere Teile der linken, fortschrittlichen, demokratischen   und volksfreundlichen Kräfte gegen die den Völkern feindlich gesonnenen herrschenden Klasen Indiens zu mobilisieren.

Eine beträchtliche Zahl an bekannten Intellektuellen, wie z.B. Frau Arundhati Roy, stehen nun auf Seiten der Adivasis gegen die paramilitärische Präsenz in deren Gebieten, und enthüllen damit den Bankrott der so genannten „größten Demokratie der Welt“. Der Volkskrieg in Indien wurde so zu einem zentralen Thema der Diskussionen, auch für die Leute aus den mittleren Schichten der Gesellschaft.

Selbst die großen, von der Kompradorenbourgeoisie geleiteten, Medienagenturen können über die Aktivitäten der MaoistInnen heute nicht mehr schweigen. Das ist eine große ideologische und politische Leistung der Revolutionäre in Indien und darüber hinaus.

Bangladesh, Bhutan, Sri Lanka

Obwohl e seine lange Geschichte des bewaffneten Kampfes in Bangladesh gibt, vermögen es die kommunistischen Revolutionäre derzeit nicht, größere Fortschritte zu erzielen. Manche marxistisch-leninistisch-maoistischen Parteien erlitten zeitweilige Rückschläge, wie z.B. Verhaftungen ihrer führenden Personen durch das reaktionäre Regime; andere solcher Parteien rekonstituieren sich derzeit und versuchen dabei auch den Volkskrieg zu entwickeln. Trotz alledem machen die scharfen Klassenwidersprüche, die nationale Unterdrückung und das revolutionäre Vermächtnis der Vergangenheit sowie auch die patriotische Einstellung der Volksmassen Bangladeshs, in diesem Land ein großes revolutionäres Potential für eine neudemokratische Revolution aus. 

Weiters bilden die Gründung der Kommunistischen Partei Bhutans (MLM) im Jahre 2001 und das lange Bestehen der Maoistischen Kommunistischen Partei Sri Lankas und deren erfolgreicher Wiederaufbau weiteres Potential für die kommunistische Bewegung in Südasien.

Auch wenn derzeit in Pakistan noch keine maoistische Partei existiert, kann der derzeit von einigen dortigen RevolutionärInnen geführte scharfe ideologische Kampf durchwegs positive Auswirkungen auf die Gründung so einer revolutionären Partei in der nahen Zukunft haben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass in Südasien, außer auf den Malediven, wo es bisher noch keine Ansätze für eine kommunistische Partei gibt, eine starke mögliche Basis für die kommunistische Weltbewegung besteht. Mit anderen Worten kann man sagen, dass Südasien ein lebendiger, aktiver Vulkan der proletarischen Revolution am Beginn des 21. Jahrhunderts ist.

Es ist Fakt, dass die Reaktionäre grausamer und entschlossener werden, je weiter die proletarische Revolution sich entwickelt. So steht der vom US-Imperialismus gestützte indische Expansionismus beispielsweise den Massen Indiens und der Region schon lange als bekannter Feind gegenüber. Doch um den neudemokratischen Revolutionen zu begegnen, mussten die weltweiten (US + Indien) Reaktionäre gemeinsam stärker gegen die Völker agieren als jemals zuvor.

Der Beginn einer neuen Welt

Als Resultat all dessen wurde Südasien zu einem Schlachtfeld der Zusammenstöße zweier Frinten: die eine wird durch das Proletariat und seine nationalen und internationalen Klassenverbündeten gebildet; die andere durch die Imperialisten und ihre Schoßhündchen in den einzelnen Ländern. Die neue Welt in Südasien entsteht aus dem Schoß dieses Widerspruchs.

In der gegenwärtigen Ära des Imperialismus stellt die proletarische Revolution kein Phänomen eines einzelnen Landes dar. Viel mehr ist sie durch viele miteinander verbundene Faktoren bestimmt. Der Sieg einer jeden kommunistischen Revolution hängt mit den objektiven Umständen in der Welt und der subjektiven Stärke des internationalen Proletariats aufs Engste zusammen. Lasst uns also einen kurzen Blick auf diese beiden Faktoren auf Weltebene werfen.

Objektiv ist die Situation heute für die Revolution nicht so ungünstig wie z.B. während der 80er oder 90er Jahre.  (…) Natürlich ist es nicht so, dass sich gegenwärtig eine revolutionäre Krise über die ganze Welt ausgebreitet hätte, doch objektiv steckt das imperialistische System in weitaus akuteren Problemen als zuvor.

Die Wirtschaftskrise, die von den Vereinigten Staaten, dem imperialistischen Ringrichter, ausging, erfasste die ganze Welt in unterschiedlicher Intensität, jedoch ohne gelöst werden zu können. Als Beispiel: Trotz der Vorhaben der EU die Krise in Griechenland zu lösen, blieb jeder ihrer Versuche fruchtlos, führte innerhalb der Krise weiter.

Dadurch, dass der US-Imperialismus keine Rivalen kannte, konnte er sich militärisch besonders herausstellen, doch heute nehmen seine Widersprüche mit anderen militärischen und ökonomischen Supermächten in der Welt wieder zu.

Die früher unipolare Welt wandelte sich in eine multipolare. Darüber hinaus verschärfte sich der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit weltweit. Ebenso verschärfte sich der Widerspruch zwischen Imperialismus und unterdrückten Nationen und Völkern, welcher heutzutage weltweit der Hauptwiderspruch ist. Mit der Intensivierung dieser Grundwidersprüche (…) wurde die objektive Situation für das Proletariat, für die Entwicklung revolutionärer Klassenkämpfe in der Welt, vorteilhafter als für die Imperialisten. Im Gegensatz dazu, ist jedoch die internationale kommunistische Bewegung bezüglich ihrer subjektiven Stärke sehr schwach. Dennoch können wir aber davon ausgehen, dass auch sie sich positiv entwickelt. Die Fortschritte die in vielen revolutionären Klassenkämpfen, vor allem in Südasien, erzielt wurden, sind dafür ein unwiderlegbares Beispiel. (…)

Wo es im Proletariat derzeit ernste Mängel gibt, ist, dass die Universalität des Marxismus-Leninismus-Maoismus korrekt aufgegriffen wird; dass Lösungen im Kampf gegen den Rechtsopportunismus, der derzeitigen Hauptgefahr innerhalb der kommunistischen Bewegung, gefunden werden und der Aufbau kommunistischer Parteien auf der ideologischen Basis des MLM sowie durch seine schöpferische Anwendung auf die jeweiligen Umstände in jedem einzelnen Land angepackt wird. Das ist der ideologische und politische Punkt, den das Proletariat heute bewusst aufgreifen muss um in den Versuchen, die Lücke zwischen der objektiv günstigen Entwicklung und der subjektiven Schwäche zu füllen, erfolgreich zu sein.

Wir, das Proletariat, sind eine internationalistische Klasse. Wir, die RevolutionärInnen Südasiens und die GenossInnen aus anderen Teilen der Welt, haben die wechselseitige Aufgabe die proletarische Revolution überall auf der Welt voranzubringen und zu entwickeln. Die Entwicklung der Volksrevolutionen in Südasien stellt ein Instrument dar, mit dem ihr euch auch in Hinblick auf die Weiterentwicklung der kommunistischen Bewegung in ‚euren’ jeweiligen Ländern revolutionäre Erfahrungen aneignen, von dem ihr euch ideologisch inspirieren lassen könnt. Gleichzeitig wird eure Unterstützung und Solidarität mit uns ein wichtiges Instrument dafür sein, die Revolution in Südasien zum Sieg zu führen. (…)

GenossInnen,

Die neudemokratische Revolution in Nepal steht an einem gewaltigen Scheideweg – auf der einen Seite stehen die uneingeschränkt patriotischen, republikanischen, fortschrittlichen, säkularen und linken Kräfte, auf der anderen die Imperialisten, Expansionisten und deren einheimische Marionetten. Diese beiden Fronten kämpfen um den endgültigen Sieg in den derzeit vor sich gehenden politischen Auseinandersetzungen.

Die Revolution in Indien steht ebenso vor großen Veränderungen. Der reaktionäre indische Staat setzte  unter dem Vorwand die MaoistInnen zu bekämpfen paramilitärische Truppen gegen die Völker ein und plant noch schwerwiegendere Schläge durch seine umfangreichen Militärkräfte. Das führt zu einem wilden Kampf zwischen den revolutionären und reaktionären Kräften in Indien.

Der Sieg der Revolution in Südasien wird weit reichende Folgen haben und ist ein Vorbote dafür, dass die Flammen der Revolution rund um die Welt auflodern werden.

Andererseits würde eine Niederlage zu einer tiefgehenden Demoralisierung der Völker, nicht nur in dieser Region sondern rund um die Welt, führen. In dieser Situation ist ungebrochene Solidarität mit der Revolution in Südasien das Gebot der Stunde. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten Solidarität aufzubauen, um unserer Klasse in Südasien zum Sieg zu verhelfen und damit auch die Türe für die proletarische Weltrevolution am Beginn des 21. Jahrhunderts zu aufzustoßen.

Danke sehr. 

Indra Mohan Sigdel, ‘Basanta’; Mitglied des Politbüros und Zentralkomitees der Vereinigten Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch) – UCPN(M), 2. Juli 2010. Übersetzung: Revolutionär-Kommunistischer Jugendverband (RKJV)

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