Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Jugendliche! Führen wir den Kampf gegen die Krise als Kampf gegen den Kapitalismus! Für den Kommunismus!

Posted by rkjv - April 28, 2010

Aufruf des Revolutionär-Kommunistischen Jugendverbandes (RKJV) zu den Demonstrationen zum 1. Mai.

Im Mai 2010 sehen wir uns in einer Situation der verschärften Offensive der Herrschenden gegenüber den Massen. Mit der Krise des kapitalistischen Weltsystems treten die Widersprüche die in Kapitalismus ohnehin vorhanden sind, verstärkt zu Tage. Besonders darunter zu leiden haben die Jugendlichen! Sie werden von elementaren Verschlechterungen besonders getroffen. Denn bei steigender Arbeitslosigkeit sind sie es, die proportional am öftesten die Jobs verlieren – was natürlich zusätzlich dadurch begünstigt wurde, dass der Kündigungsschutz für Lehrlinge de facto zerschlagen wurde. Die Reihen derer, die schon zuvor Arbeit suchten, werden durch diese Entwicklung immer weiter aufgefüllt und die Chance doch noch eine Arbeit mit Perspektive zu bekommen, schwinden immer schneller – auch wenn man noch so lange sucht. Doch nicht nur im Betrieb und auf Arbeitssuche werden die Zustände verheerender. Auch auf den Universitäten und Schulen ist für SchülerInnen und StudentInnen spürbar, dass das Kapital an einer tatsächlichen Vermittlung von Wissen und Wissenschaftseinsatz im Sinne der Massen keinerlei Interesse hat – wie auch, ist der Kapitalismus doch ein System in dem die Massen Produzenten für den Reichtum und daher die Macht einiger weniger sind. Ihnen, den Chefs, den Politikern und den Bonzen dienen der Staatsapparat und sämtliche gesellschaftliche Einrichtungen.

Es regt sich aber auch Widerstand! Die gerechten Proteste der Studierenden gegen die Verschlechterungen ihrer Studienbedingungen, sind dabei nur einer von vielen derzeitigen Kämpfen. In Griechenland und Frankreich kämpfen große Teile der ArbeiterInnenklasse gegen die Offensive des Kapitals gegenüber den Volksmassen, und entwickeln dabei in ihren Kämpfen eine immer solidere Grundlage dafür, dass sich aus diesen rein wirtschaftlichen Kämpfen mittelfristig auch politische Kampfbewegungen herausbilden können. Noch weiter sind die Kämpfe der Massen in anderen Weltgegenden, z.B. in Indien entwickelt. Dort führen Hunderttausende unter Leitung der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) einen Volkskrieg gegen das reaktionäre Regime und die neokoloniale Ausplünderung durch US-amerikanische und europäische Konzerne. Bisher schafften sie es sogar, befreite rote Gebiete zu errichten, in denen die Staatsgewalt keinerlei Einfluss mehr hat und die Volksmassen über frei wählbare und abwählbare Räte, die auch jederzeit Rechenschaft ablegen können müssen, die Macht auszuüben. Bei all diesen Kämpfen spielt die Jugend eine gewaltige Rolle, steht immer ganz vorne mit dabei, denn unsere Zukunft, die lassen wir uns von den Herrschenden nicht so einfach klauen – viel mehr kämpfen wir um sie!

Zur Geschichte des 1. Mai: Für uns revolutionäre KommunistInnen ist der 1.Mai Kampftag des Proletariats und Ausdruck der bewussten ArbeiterInnen-klasse für Einheit, Solidarität und Kampfeswillen, mit dem Ziel eine klassenlose Gesellschaft aufzubauen. Die erste bewusste Aktion hierzu kam 1856 von australischen ArbeiterInnen, die durch Versammlungen, Kundgebungen und anderen Aktionen sich letztlich dazu entschlossen, für den 8-Stunden-Tag, die Arbeit demonstrativ für einen Tag niederzulegen. Diese Aktion war nur der Initialfunke der sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten wie ein Lauffeuer rund um den Globus verbreitete. Das erste Mal, dass dieser Tag als Kampftag bestritten wurde geht zurück auf das Jahr 1886 in den USA.

Der 1. Mai ist der internationale Kampftag der ArbeiterInnenklasse. An ihm geht vor allem die weltweite Bewegung der fortschrittlichen und revolutionären Teile der Massen auf die Straße, um gegen Kapitalismus und Imperialismus zu de-monstrieren und für Sozialismus und Kommunismus zu kämpfen! Seit den Anfängen des 1. Mai wird jedoch auch von bürgerlichen Kräften immer wieder versucht diesen Tag zu einer Art Wandertag verkommen zu lassen, um, unter anderem, so den inhaltlichen Kern dieses Tages seiner Wurzeln zu entreißen. Dies ist nichts anderes, als ein weiterer Versuch der Herrschenden die ArbeiterInnenklasse zu spalten und zu blenden. Daher sehen wir, der Revolutionär-Kommunistische Jugendverband (RKJV), es als unsere Aufgabe an, den 1. Mai als internationalen Kampftag der Werktätigen und nicht als Wander- oder netten Feiertag zu bestreiten. Dieser Tag soll nicht zum Spaß- oder Wandertag verkommen, sondern als Kampftag der Werktätigen unserem Kampf für den Kommunismus entschieden Nachdruck verleihen! In diesem Sinne… Schließt euch uns an; Ergreift die Initiative und organisiert euch im RKJV! Kämpft mit uns gemeinsam!

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