Kommunistischer Jugendverband (KJV)

Jugendliche ArbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch und kämpft gemeinsam!

Faschistischer Überfall auf einen Genossen in Bulgarien!

Posted by rkjv - Februar 13, 2010

Wie uns leider erst jetzt bekannt wurde, verübten Faschisten am 6. Jänner in Bulgarien einen feigen Mordanschlag auf eines der führend aktiven Mitglieder der „Wiederstandsbewegung 23. September“. Der Genosse Boris Boev wurde dabei von vier Faschisten angegriffen und so schwer zusammengeschlagen, dass er nur durch Glück überlebte. Dass die Faschisten gerade Boris als Ziel wählten, ist kein Zufall. Als einer der Repräsentanten der oben genanten Parteiaufbauorganisation, ist er unter anderem bekannt für sein großes Engagement in den verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Kämpfen Bulgariens, wie z.B. der Bewegung „Aufruf für Bildung“ in der Dezember/Jänner 2008/2009 weite Teile der Volksmassen gemeinsam mit StudentInnen wochenlang Demonstrationen, Blockaden und Streiks gegen die Regierung abhielten. Da Boris durch sein Engagement eine öffentliche Person der kämpferischen ArbeiterInnenbewegung ist, zeigen die Faschisten durch ihren feigen Überfall einmal mehr gegen wen sie sich hauptsächlich richten: gegen die fortschrittlichen Teile der ArbeiterInnenklasse und der Volksmassen! Doch dieses militante Vorgehen gegen klassenbewusste ArbeiterInnen durch Faschisten ist in Bulgarien längst kein Einzelfall mehr. So berichtet die „Widerstandsbewegung 23. September“ auch folgendes:

„Der faschistische Angriff auf unseren Genossen ist kein Einzelfall: Am 1. Mai hat eine organisierte Gruppe vo 20 Faschisten Teilnehmer der 1.Mai-Demonstration an deren Ende im ´Park der Freiheit´ überfallen. (…) Vor einigen Jahren wurde ein anderer Genosse von uns mit einer Flasche schwer am Kopf verletzt. Im Internet gibt es viele Todesdrohungen gegen aktive Mitglieder unserer Bewegung. Repräsentanten der Faschisten sammeln Informationen über unsere Mitglieder, Adressen und Fotos und veröffentlichen sie. In Bulgarien versuchen die Faschisten mit ihren aggressiven und arroganten Aktionen die aktiven Mitglieder linker Organisationen im Land einzuschüchtern und die Knospe des Widerstands gegen die Diktatur sowohl des großen bulgarischen wie ausländischen Kapitals zu zertreten. (…) Sie verlassen sich darauf, dass der Staatsapparat nichts unternimmt und inaktiv bleibt, so dass sie straflos bleiben. (…) Diese Aktionen werden den Fortschritt der wachsenden Bewegung für die Befreiung der arbeitenden Menschen von kapitalistischer Ungleichheit und Unterdrückung nicht stoppen.“

Wer seine Solidarität mit den bulgarischen GenossInnen ausdrücken möchte, kann das in der Form einer Solidaritätsbotschaft an septemvri23@abv.bg tun.

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